Hallo. Das Darlehen ist vermutlich auch aus 1998, oder? Ggf. würde ich mal mit der Bank sprechen, eine Anschlussfinanzierung machen (zu dann vermutlich besseren aktuellen Konditionen). Die Bank wird das Darlehen (auf Grund der voraussichtlichen Lebenserwartung des Vaters) aber wahrscheinlich nicht allein mit dem Vater als alleinigem Schuldner machen - kann man aber denke ich individuell regeln und ggf. auch eine Deckelung des Rückgriffs auf die Schuldner (ggf. mit Bürgschaft) hinbekommen. Viel Glück!

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Hallo.

Ich würde sagen, dass die "Gebraucht"-Immobilie über 40 Jahre abgeschrieben wird - also ab 1992 linear á 2,5 % p.a. - steuerlich geltend machen kannst Du die Abschreibung erst, wenn sie vermietet ist bzw. schon, wenn Du "Vermietungsabsichten" nachweisen kannst und selbst nicht mehr drin wohnst. Das würde heißen, dass der Kaufbetrag bis 2031 abgeschrieben ist. Bitte beachten, dass nur der Werte der Immobilie selbst, nicht aber der des Grundstücks abgeschrieben werden kann - darüber gibts über den Grundsteuerbescheid Angaben.

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Hallo.

Also ich würde in jedem Fall einen Steuerberater einschalten - evtl. kann der auch noch was wg. Schenkung etc. unternehmen - die vom Finanzamt setzen gern mal was an, was sich dann doch als falsch herausstellt - die "versuchens halt mal" - ähnlich wie der Steuerpflichtige (meine Erfahrung). Die paar EUR, die der Steuerberater kosten wird, ist es in dem Fall dann doch wert.

Nach meiner rel. laienhaften Einschätzung: Spekulationssteuer-Grundlage wird immer für den "Mehrwert" / Delta aus Verkaufspreis abzgl. Kaufpreis errechnet. Hier würde als "Kaufpreis" dann wohl der Wert angesetzt, der auch als Grundlage für die 18.ooo EUR Erbschafts- & Schenkungssteuer angesetzt wurde - alles andere wäre in Summe nicht plausibel.

Gruß

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Hallo.

Eins musst Du mir verraten:

Was hat Hausgeld mit Wasser / Heizung zu tun? Unter Hausgeld versteht man in der Regel Rücklagen, Verwaltungskosten und Instandsetzungsmaßnahme für die WEG, Wasser / Heizung ist eigentlich in den Nebenkosten drin.

Also bitte ein bissen ausdifferenzieren, um was es Dir eigentlich geht.

Auf das Hausgeld kannst Du eigentlich nur bei der WEG-Versammlung einwirken und prüfen, wofür das Geld verwendet wird, wie hoch die Rücklagen sind und ob es nötig ist, noch weitere Rücklagen zu bilden. Evtl. kann man auch den Kostenblock "Verwaltung" prüfen und ggf. austauschen - wenn dieser vergleichsweise hoch ist.

Leider "vergessen" beim Kauf einer Eigentumswohnung die Makler oft, auf das Hausgeld und die Höhe hinzuweisen, sind bei einer 100qm-Wohnung ja auch oft ein nicht unwesentlicher Kostenblock, der bei der FInanzierung berücksichtigt sein will.

Gruß

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Meines Wissens musst Du überhaupt nichts machen, da das Finanzamt über die Änderung im Grundbuch informiert wird und dem neuen Besitzer einen "Fragebogen" zuschickt, den er auszufüllen hat und darüber dann einen Grundsteuer-Festsetzungsbescheid erstellt. Die Steuer sollte ab dem Tag, an dem der Verkauf rechtswirksam beurkundet ist (also im Grundbuch eingetragen) zukünfig vom neuen Eigentümer beglichen werden.

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Wie meine Vorredner schon schrieben: Entscheidend ist die Lage. In meinem Wohnort zeichnet sich im Moment durchaus ab, dass die Preise ziemlich hoch sind...

Langfristig (Zeithorizont 30 Jahre) ist aber zu bedenken, dass die Bevölkerung in Deutschland schrumpfen wird und es ein Überangebot an Wohnraum geben wird. Entscheidend wird hier dann auch sein, wie "gut" die Immobilie ist. Schwer haben werde es meiner Meinung nach Gebäude aus der Nachkriegszeit bis ca. 1975, die nach jetzigem Geschmack nicht schön sind und deren Sanierung vor allem aus energetischer Sicht aufwändig ist (im Vergleich zum Neubau). Besser wird es aussehen mit Baujahren vor 1920 (da meist aus heutiger Sicht "unbezahlbar" gebaur, was Details etc. angeht) und nach ca 1980, da die meinst schon auf einem aktuelleren Stand sind und auch etwas moderner. Muss man aber im Einzelfall jeweils betrachten.

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Bitte konkretisiere "Vertrag" - ist es ein Vorvertrag oder bereits notariell beurkundet?

Im ersten Fall ist ein Rücktritt jederzeit möglich, im Fall "Notar" wie meine Vorredner schon gesagt haben nur bei bewusster Täuschung etc.

Würde als Käufer einfach "aufbrechen" bzw. Schlüsseldienst holen - Kosten kannst Du dann am besten über einen Anwalt erstatten lassen (würde min. 2 mal nachweisbar (Einschreiben / Rückschein) die Aushändigung anmahnen, entsprechende Frist setzen). Ggf. können auch daraus entstehende Folgekosten erstattunsfähig sein.

Viel Glück

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Nach meinem Kenntnis-Stand "hängt" das Eigentum einer Immobilie auf einem Grundstück immer am Grundstück und kann überhaupt nicht explizit im Grundbuch etc. eingetragen werden. Also auf jeden Fall spätestens bei Baubeginn / Eintragung von Grundschuld etc. auch im Grundbuch als Eigentümerin eintragen lassen.

Wie es mit Eherecht etc. aussieht steht auf einem anderen Blatt - da kann via Ehevertrag dann sowieso quasi alles geregelt werden.

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Hallo.

Stimme Obelix zu.

Hatte mal einen ähnlichen Fall (Mieter hat sich aus dem Staub gemacht und Schlüssel "unterschlagen" - hab dann die Polizei eingeschaltet, worauf der Mieter den Schlüssel bei der Polizei abgegeben hat.

Wg. Ersatzbeschaffung Schloss wird der neue Eigentümer schlechte Karten haben wg. Fristsetzung etc.

Gruß

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Hallo.

Ich vergaß noch: Über die Wiederverkaufsthematik kann man nicht so viel sagen, da auch hierfür die Stadt etc. wichtig ist. Richtig ist auf jeden Fall, dass die Grunderwerbsteuer, Notarkosten und ggf. Makler (in Summe ca. 10 %) futsch sind. Aber ggf. entwickelt sich der Wert der Immobilie auch positiv, kommt immer drauf an. Gruß

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Hallo. Also ich (selbst Immo-Besitzer / Vermieter WG's) würde folgende Punkte einbringen:

  1. Wenn, dann sollen Deine Eltern die Wohnung kaufen und sie Dir und ggf. noch 1-2 Mitbewohnern vermieten (dann können Deine Eltern nämlich die Immobilie abschreiben und auch die Zinsen)

  2. Vorteil ist auch, dass Du "nur" 50 % der "ortsüblichen Miete" bezahlen musst, was für Deine Eltern bedeutet, dass sie weniger zu versteuern haben.

  3. Daraus ergibt sich für Deine Eltern evt. ein kleiner steuerlicher Vorteil (kommt natürlich auf deren Einkommen etc. an)

  4. Wie schon ein Vorredner geschriebe hat: Lage, Lage Lage. Dabei sollte nicht nur die Uni-Nähe eine Rolle spielen, sondern auch "Stadt-Nähe", Bahnhof, Tram, Bäckerei etc. p.p.

  5. Zinsen sprechen im Moment noch eher pro Kauf

  6. Wenn Deine Elteren im Moment Geld anzulegen / liquide haben, dann dito

  7. Ist auf jeden Fall die Stadt, in der Du studieren willst, wichtig. Ich würd z.B. in Rostock eher keine Wohnung kaufen, in München auch nicht (überteuert), dagegen schon z.B. in Würzburg, Nürnberg, Ulm...

Falls nichts dagegen spricht, dann sag doch mal die Stadt...

Gruß

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