Da die Sippenhaftung abgeschafft ist, sind seine Schulden auch seine Schulden und die können nur in sein Vermögen vollstreckt werden.

Falls ihr aber gemeinsames Vermögen aufbaut oder einrichtet, z.B. gemeinsames Bankkonto, gemeinsames Haushaltskonto, gemeinsames Sparbuch, gemeinsamer Bausparvertrag, etc. dann ist Dein Geld darauf auch sein Geld und in das kann ein Gläubiger vollstrecken.

Zudem, Tipp meines Professors für Erbrecht, macht ein Vermögensverzeichnis zum Stichtag der zivilrechtlichen Eheschließung. Dann ist klar, wer zu diesem Zeitpunkt bereits welches Vermögen besaß. Falls irgendein Gläubiger später Vermögensverschiebungen anfechten will, dann hast Du einen Ausgangspunkt für Berechnungen.

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Das Finanzamt pflegt keine Kontakte zu Kreditkartenfirmen und Kreditkartenfirmen haben auch keine Meldepflichten an die Steuerverwaltung.

Eine Kreditkarte auf eine Briefkastenfirma zu haben widerspricht Sinn und Zweck der Briefkastenfirma.

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Du hast einen Umsatz von 2.000 Euro (vermutlich brutto), dann stehen davon 319,33 Euro dem Finanzamt zu. Verbleiben also 1.680,67 Euro für Dich.

Die Produktionskosten sind 800 Euro brutto; vom FA erhältst Du als Vorsteuer vermutlich 127,73 Euro zurück. Deine wirtschaftliche Belastung liegt also bei 672,27 Euro.

Der Rohgewinn (?) (ich hab bei Rohgewinn I, II und Reingewinn nie aufgepasst), liegt also bei 1.008,40.

Warum die Werbekosten nicht abzugsfähig sein sollten, erschließt sich mir nicht.

Aber sollten wirklich keine weiteren Kosten mehr da sein, dann würde die 1.008,40 dann als Gewinn der Einkommensteuer unterliegen.

Rechnet man mit einem Schnitt von 30%, dann gehen noch 302,50 Euro runter. Es verbleiben Dir also 705,88 Euro.

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Natürlich kann sich die GbR einen PC kaufen. Wenn sie das Geld hat, kann sie sich auch eine Apple-Workstation für 18.000 Euro kaufen.

Wenn die GbR einen High-End-Gaming-PC kauft, der allerdings von Y nur zum zocken benutzt wird, dann müsste man eine Privatentnahme überlegen, aber sofern er überwiegend für GbR-Zwecke benutzt wird, sehe ich da kein Problem.

Das Finanzamt ist nicht dazu da zum zu prüfen, ob Unternehmer bzw. Gewerbetreibende ihr Geld sinnvoll ausgeben; es prüft lediglich ob die Ausgabe eine Betriebsausgabe ist.

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Die Staatsbürgerschaft ist unerheblich. Wichtig ist die Frage ob Du Erbe geworden bist.

Auch das norwegische Recht geht davon aus, dass man nicht nur das positive Vermögen erbt, sondern auch das negative. Übernimmst Du also das Vermögen des Vaters, dann übernimmst Du auch die Schulden.

Schlägst Du das Erbe aus, dann erbst Du auch keine Schulden.

Ob die Vermögensübertragung zu Lebzeit dann noch anfechtbar ist, ist schwierig zu sagen, denn dafür muss man tiefer in norwegisches Recht einsteigen.

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Klar kann der Vorbesitzer Steuerschulden haben, aber die haben nichts mit Dir zu tun.

Die Kfz-Steuer lastet nicht auf dem Kfz, sondern sie wird gegen den Halter festgesetzt und haben mit einem neuen Halter nichts zu tun.

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Man kann vorhandene Umsätze beweisen, aber man kann keine nicht vorhandenen Umsätze beweisen.

Das das Finanzamt mit jemandem sprechen will, hab ich so noch nie erlebt. Meist sagen die konkret um was es geht.

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Die Steuererstattung wird zusammen mit dem Bescheid angewiesen. Teilweise ist das Geld schon da, bevor der Bescheid ankommt.

Der Hinweis auf die "etwaige" Verrechnung ist standardmäßig im Vordruck vorhanden. Geprüft wird da gar nichts mehr. Wenn der Bescheid ergeht ist bereits fertig geprüft.

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Massiver Unterschied bei der Renten- und Krankenversicherung. Das Finanzamt hat deutlich weniger angesetzt.

Das Finanzamt arbeitet in dem Bereich kaum von Hand nach, sondern nimmt die übermittelten Bescheinigungen.

Wie hast Du die Beiträge zu RV und KV ermittelt?

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Wofür ist das wichtig?

Im Rahmen der 1% Regelung gibt es für die Fahrten zwischen Wohnung- und Arbeitsstätte die 0,irgendwas Regelung.

Für die Berechnung der betrieblichen Nutzung eines Kraftfahrzeuges zählen die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz zur betrieblichen Nutzung.

Ein paar weitere Angaben um was genau es geht, wären vielleicht nicht schlecht.

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Der Schuldturm und ähnlicher Quatsch ist abgeschafft.

Steuerschulden zu haben ist keine Straftat.

Steuerhinterziehung ist es nur, wenn man falsche oder keine Angaben macht, und dadurch die Steuern nicht oder zu niedrig festgesetzt werden.

wfwbindern hat noch den § 380 AO angesprochen. Wer vor allem die Lohnsteuer nicht bezahlt, kann mit einem Bußgeld belegt werden, und das Bußgeld kann in Ersatzhaft umgewandelt werden.

Das Problem an Steuerschulden ist, dass Steuerschulden automatisch tituliert sind. In der Theorie gibt es zwar die Zahlungsverjährung nach fünf Jahren, aber eben nur in der Theorie. In der Praxis verjährt nur dass, was die Vollstreckungs-/Erhebungsstelle des Finanzamtes verjähren lassen will.

Wenn das Finanzamt kein Geld mehr einziehen kann, dann greift es zu den sogenannten rückstandsunterbindenden Maßnahmen; d.h. es werden Maßnahmen ergriffen, damit keine neuen Steuerschulden mehr entstehen. Bei einem selbständigen Handwerker bedeutet das, dass man seine Selbständigkeit beendet. Je nach Amt und Zusammenarbeit der Behörde entweder durch die Anregung eines Gewerbeuntersagungsverfahrens oder durch Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

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Ist bei einer Erbengemeinschaft ein Gemeinschaftskonto für Mieteinnahmen nötig?

Hi,

ich habe mit meiner Schwester eine vermietete Wohnung geerbt (50/50). Ich erledige die gesamte Verwaltung, meine Schwester möchte lediglich an den Einnahmen beteiligt werden. Der nächste Schritt ist für mich aktuell, Konto zu eröffnen und die Mieter zu benachrichtigen.

Da meine Schwester und ich nicht in der selben Stadt wohnen, und ich bei meiner Hausbank sehr einfach ein Vermieter- und Kautionskonto eröffnen kann, würde ich vermutlich ein/zwei neue Einzelkonten dafür eröffnen. Meine Schwester wäre damit einverstanden, dass es kein Gemeinschaftskonto wäre. Sie kriegt natürlich Einsicht und ich würde ihr dann einfach einen Dauerauftrag mit ihrem Anteil einrichten.

Unsicher bin ich mir jedoch jetzt, ob dies zu irgendwelchen Nachteilen führen kann, insbesondere steuerlich.

  • Reicht es aus, wenn meine Schwester am Ende den Kontoauszug meines Vermieter-Kontos bei der Steuererklärung anhängt? Über das Grundbuch lässt sich relativ leicht nachweisen, dass ihr 50% zustehen.
  • Zudem kann Sie soviel ich weiß auch keinen Freistellungsauftrag auf diese Einnahmen beantragt, da es mein Konto ist. Lässt sich dies per Steuererklärung dann wieder reinholen?
  • Gibt es sonst noch Vor/-Nachteile? Sonst habe ich nur von der Haftbarkeit erfahren.

Ich habe einen deutlichen höheren Steuersatz als meine Schwester, daher wäre es schon sehr von Vorteil, wenn sie ihren Anteil selbst versteuert.

Ich danke für die Unterstützung!

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Auf wen das Konto läuft ist dem Finanzamt relativ egal. Maßgeblich ist, wem die Einnahmen zuzurechnen sind.

Wenn steuerpflichtige Einkünfte mehreren Personen zuzurechnen sind, haben diese eine (Steuer-)Erklärung über die einheitliche und gesonderte Feststellung der Einkünfte abzugeben.

Einheitlich, weil die Einkünfte für alle Beteiligten einheitlich festgestellt werden.

Gesondert, weil die Ermittlung nicht direkt in den Steuererklärungen der Beteiligten erfolgt, sondern gesondert davon.

Freistellungsauftrag wird schwierig, denn den haben nur natürlich Personen. Vermieter ist aber die Erbengemeinschaft und die hat keinen Freistellungsauftrag.

Problem kann die Bank sein. Bank müssen den wirtschaftlich Berechtigten eines Kontos erfassen, und das bist nicht Du, sondern dass ist die Gemeinschaft aus Deiner Schwester und Dir.

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Gehen wir mal davon aus, dass es sich um Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung handelt...

  1. Wenn vier Mieten eingenommen werden, dann müssen vier Mieten versteuert werden.

  2. Wenn vier Mieten eingenommen werden, dann müssen vier Mieten versteuert werden.

  3. Es muss alles angegeben werden, was im Rahmen der Vermietung vereinnahmt wurde.

  4. Die, die ihm aus dem BGB zustehen.

  5. Was ist der Unterschied?

  6. Es muss die Mieteinahme versteuert werden, die vereinnahmt wurde, und es können die Ausgaben angesetzt werden, die angefallen sind.

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Bei Sonderausgabe gilt § 11 Abs. 2 S. 1 EStG. Aber das ist ja klar.

Solange das Geld noch nicht einer konkreten "Sollstellung" zugeordnet ist, ist es meines Erachtens noch keine Kirchensteuer.

Erst wenn die Kirchensteuerfestsetzung bekannt gegeben wurde, ist ein erfüllbarer Steueranspruch vorhanden und meines Erachtens haben wir die Zahlung an dem Tag, an dem die Aufrechnung auf die Kirchensteuer dann erfolgt.

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Ist eine gute Frage, denn selbst ich versteh es nicht ganz.

Das Lohnsteueraufkommen berechnet sich durch die Gesamtheit der von Arbeitgebern einbehaltenen Lohnsteuer abzüglich der Beträge die durch Veranlagungen auf Arbeitnehmersteuernummern erstatteteten Beträge.

Die veranlagte Einkommensteuer ist der Saldo der auf regulären Steuernummern vereinnahmt wird.

Die Kapitalertragsteuer ist der Betrag, der von den Kreditinstituten angemeldete Betrag.

Wenn man googelt, dann kommt immer der Satz, dass es sich bei den "nicht veranlagten Steuern vom Ertrag" um die Steuer auf Kapitalerträge handelt für die keine Steuererklärung abgegeben wird. Die Position im Bundeshaushalt sagt aber klar, dass darin keine Kapitalertragsteuern enthalten sind.

Meine Idee wäre, dass es sich dabei um Sonderformen der Einkommensteuer wie die Erhebung nach § 50a EStG handelt, aber ich hab keine Anhaltspunkte dafür gefunden.

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Die Art der Gewinnermittlung ist nur für die Ertragsteuern wichtig und hat mit der Umsatzsteuer nichts zu tun.

Allerdings hab ich die Erfahrung dass Bilanz und Ist Versteuerung keine gute Kombi sind.

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Das Finanzamt sieht unter Umständen einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Erwerb und der unentgeltlich Erwerb könnte unter die Schenkungsteuer fallen.

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Das bedeutet, dass Eure Steuererklärung in Bearbeitung ist. Das Finanzamt die "Akte" aber jetzt unter einer anderen Nummer führt.

Wenn die Aufnahme unter der neuen Nummer durchgeführt wurde, dauert es meist noch 2 Tage bis die Erklärung bearbeitet ist und noch ca. 10 Arbeitstage bis der Bescheid versandt ist.

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890 Euro plus zwei Drittel ergibt bei mir 1.483 Euro.

Mein § 850c ZPO sagt aber, dass der unpfändbare Betrag 985,15 Euro monatlich beträgt und bei zwei unterhaltspflichtigen Personen erhöht sich der Betrag um 370,76 und 206,56 Euro monatlich. Das würde einen unpfändbaren Betrag von 1.562,47 Euro ergeben.

Wenn das Gehalt höhere als dieser Betrag ist, dann dürfte das übersteigende Einkommen zu 6 (3+2+1) Zehnteln unpfändbar sein. Sollte der Auszahlbetrag aber höher als 3.020,06 Euro sein, ist also darüber hinaus voll gepfändet.

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