War mir neu, dass es jetzt auf einmal die Einkommensteuer sein soll. Ursprünglich wollte das Finanzamt Schenkungssteuer haben.

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Warum können Eltern so leicht ihre Kinder verschulden und warum tut da keiner was?

Hallo, ich stelle diese Frage aus einem ganz bestimmten Grund und ich bin ziemlich sauer! Meine Mutter hat mit meinem Namen und den meiner Geschwister etliche Sachen gekauft und nie bezahlt. 2010 ist sie verstorben und wir alle leiden nun extrem unter den ganzen Problemen, wie Nötigung von etlichen Inkassos und falschen Schufaeinträgen. Jeder von uns hat einen Rechtskräftigen Titel am.. und es ist echt einfach nur noch zum kotzen! Die Titel sind zwar alle unwirksam, weil wir alle zwischen 7 und 10 Jahren waren, aber warum ist das überhaupt erlaubt? Warum kann man als gesetzlicher Vertreter Sachen kaufen? Warum wird nicht nach Einwilligung oder Unterschrift des Kindes gefragt? Warum wird bei Ausstellung eines Titels kein Alter oder generell mal die Identität geprüft? Ich hab jetzt etliche Foren durchforstet und mir platzt echt der Kragen. Ich lese von Leuten die ihren Kindern über 20.000 Euro Schulden verpasst haben, auf Kleinkinder, Babys oder gerade erst geborene Säuglinge. Bei mir sind es auch über 1400 Euro und auch wenn das Inkasso nichts mit dem Titel erreichen wird, musste ich mir trotz Krebserkrankung und wenig Geld einen Anwalt besorgen damit der Gerichtsvollzieher nicht vor der Tür steht. Der Gläubiger hat einen Titel gegen eine damals 9 Jährige ohne Vermögen oder eigenen Haushalt. Was sind das für Gesetze? Ich liebe meine Mutter aber ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie so einen Haus auf sie wie jetzt. Es standen sogar schon Inkasso Leute abends vor meine Tür als ich ca 14 war und wollten Geld von mir. Als sie mich sahen waren sie ziemlich verwirrt, dachten ich sei 35 Jahre alt wie meine Betrüger Mutter angegeben hatte. Auch wie Schreiben eines Inkassos aufgebaut sind, ist einfach nur krank. Am Telefon wird gedroht, erpresst und genötigt und beleidigt wurde ich auch schon.

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Zu den elterlichen Sorgerechten gehört auch die Vermögenssorge. Die Eltern dürfen für ihr Kind dessen Vermögen verwalten.

In der Regel beschränkt sich das meist darauf, Sparbücher, Konten oder Wertpapierdepots anzulegen, aber es kann auch weiterreichende Auswirkungen haben.

Wenn das Kind Klamotten braucht, dann können die Eltern die Klamotten kaufen und dem Kind schenken oder dem Kind überlassen oder aber auch im Namen des Kindes kaufen.

Da die Mutter aber wohl falsche Angaben gemacht hat, und Euch die gekauften Waren wohl auch nie zugegangen sind, ist es fraglich, ob die Kaufverträge nicht alle nichtig sind.

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Naja, der Staat erkennt Kryptowährungen zwar nicht als Währungen an, aber das ist für den Fall letztlich egal.

Du hast damals Rechnungen in Höhe X gestellt und etwas anderes, dass ebenfalls den Wert X hatte als Bezahlung akzeptiert.

Umsatz ausgeführt; Umsatzsteuer angefallen.

Wenn das etwas nun den Wert X verliert, dann ist das traurig, aber für die Bemessung der Umsatzsteuer unerheblich.

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Wenn Du authentisiert abgegeben hast, dann hat das Finanzamt keine Kopie der Steuererklärung, denn es hat nur Daten und keine Möglichkeit daraus irgendetwas zu machen.

Hast Du komprimiert abgegeben, dann sind interne Vermerke auf der Steuererklärung und sie wird nicht mehr herausgegeben.

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Ein Grundbuch ist nicht einfach ein Stück Papier, bzw. ein paar Byte Daten, die man einfach so ändert.

Das Grundbuch ist ein öffentliches Register und was da drin steht, gilt.

Wenn man da jemanden "gleichberechtigt mit rein schreibt" (was es nicht gibt), dann gehört demjenigen das halbe Grundstück mit allem was da drauf steht und er hat genau die gleichen Rechte und Pflichten wie die anderen Grundstücksbesitzer.

Man kann daher jemanden nicht einfach "miteintragen", man muss sich überlegen, wie das Eigentum übergehen soll. Kauf (in diesem Fall) der Ehemann die Hälfte des Grundstückes? Bekommt er sie geschenkt? Ist es die Abgeltung irgendwelcher Ansprüche? Verpflichtet er sich dafür für irgendetwas?

Und dann folgert sich eine Formvorgabe aus dem BGB; wenn das Eigentum an Grundstücken betroffen ist, ist immer notarielle Beurkundung erforderlich.

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Du hast in der Einleitung das wichtigste vergessen: Die Sache mit dem Sohn.

Die Barzahlung der Miete ist nicht unüblich, aber nicht mehr die Regel.

Bei Mietverhältnissen zwischen nahen Angehörigen, muss das Mietverhältnis wie unter fremden Dritten durchgeführt werden, damit es steuerlich anerkannt wird.

Das Finanzamt geht (von der Rechtssprechung) gedeckt, davon aus, dass fremde Dritte, welche die Miete bar bezahlen, zumindest Quittungen über die Zahlung ausstellen.

Ob man etwas zivil- oder strafrechtliche darf oder nicht darf, ist für das Steuerrecht in der Regel unerheblich.

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Die Einkommensteuer entsteht mit Ablauf des Jahres 2013.

Da V+V Einkünfte zu einer Abgabepflicht führen, beginnt die Festsetzungsfrist nach § 170 Abs. 2 Nr 1 AO spätestens mit Ablauf des Jahres 2016.

Die Frist beträgt vier Jahre, somit kommen wir auf den 31.12.2020.

Da Du aber offenbar weißt, dass V+V Einkünfte da sind, und Du offenbar gehofft hast, dass das Finanzamt das nicht merkt, handelt es sich um Steuerhinterziehung.

Die Anlaufhemmung ist da die selbe, aber die Frist geht zehn Jahre, und somit sind wir dann beim 31.12.2026.

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Ziemlich viel Polemik.

Egal ob die Werbung zu Steuererklärung irgendwas erzählt davon, dass manche Unterlagen nicht mehr mit der Steuererklärung eingereicht werden müssen. Man muss die Unterlagen trotzdem vorhalten.

Wenn das Finanzamt entscheidet, dass es Unterlagen sehen will, dann sind diese vorzubringen. Wenn ein Bescheid fünf Seiten hat, dann hat er fünf Seiten und nicht nur eine. Wenn nicht alle fünf Seiten vorgelegt werden, dann wurde der Bescheid nicht vorgelegt. Wenn Unterlagen nicht vorgelegt werden, dann darf das Finanzamt die Aufwendungen aberkennen.

Ein SB öffnet gar keine Post. Die Poststelle öffnet Post. Vertraulich bedeutet nur, dass die Post direkt vom Empfänger geöffnet wird. Kein Amtsleiter bearbeitet Fälle selbst. Der nimmt den Inhalt zur Kenntnis und schickt es dem SB zur Bearbeitung.

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Für die Berechnung der Abschreibungsdauer ist das Alter des Wirtschaftsgutes egal; es geht nur um den Zeitpunkt der Anschaffung.

Du hast das Ding 2017 für 700 Euro gekauft, also kannst Du es bis 2020 abschreiben.

Wenn aber davon auszugehen ist, dass die tatsächliche Nutzungsdauer aus tatsächlichen Gründen kürzer ist, als die übliche Nutzungsdauer laut AfA Tabelle, dann kann kürzer abgeschrieben werden.

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Im Moment: Ja.

Krypto ist ein Boom. An den "alten" Kryptowährungen lässt sich nicht genug verdienen, daher sprießen andauernd neue Kryptowährungen aus dem Datenstrom.

Ich persönlich finde Sachen "strange" in der ich die Kryptowährung nur in einer anderen Kryptowährung erwerben kann. Der Rückfluss in mein echtes Geld geht dann auch nur über Umwege und ich muss jemanden finden, der die neue Währung haben will.

Ganz lustig wird es dann, wenn über einen ICO eine Währung gelauncht werden soll, bei der man seinen Beitrag aber in einer Kryptowährung bezahlen muss, welche man erst über eine große Kryptowährung wie den bitcoin erwerben muss.

Jede Kryptowährung kann theoretisch in ein Kopfwallet, aber wer macht das schon? Irgendwo will ich meinen Private Key hinterlegen. Die großen Währungen bieten Hard- und Softwarewallets, die neuen kleineren, haben nicht mal ein eigenes Softwarewallet, sondern nur Online und teilweise auch nur bei dem, der die Währung gelauncht hat.

Die Seiten, die Onlinewallets für mehrere Währungen anbieten. Wer steht dahinter? Welche Chance hab ich, Ansprüche geltend zu machen? Wer garantiert für meine "Währung"?

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Das ganze Krypto-Zeug ist gerade ein Hype der erstaunlich lang anhält. Ich glaube, keine Woche vergeht, ohne dass irgendwer eine neue Kryptowährung auf den Markt wirft.

Meine aktuellen Erfahrungen damit: Es gibt ein paar die Glück hatten; es gibt viele die kein Glück haben und jeden Tag steht ein Dummer auf.

Wie viele Kryptowährungen jetzt als das Wunder der Welt angepriesen werden, bei denen aber letztlich nur der, der sie launcht Geld sehen will... Und wie viele Leute dort einsteigen.

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Jein. Einerseits ist es eine Leistung die unabhängig von der sachlichen Steuerpflicht gezahlt wird.

Andererseits ist es eine Abschlagszahlung auf die steuerliche Wirkung des Kinderfreibetrages, sofern es eine gibt.

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Die Bank braucht die Steuer-ID damit sie ihren gesetzlichen Datenübermittlungspflichten nachkommen kann. Jedes Bankkonto muss mit seinen Grunddaten an das BZSt übermittelt werden, bzw. das BZSt kann die Konten abfragen.

Wenn es irgendwann vom Bundestag gewollt sein wird, denn die technische Umsetzbarkeit dürfte das kleinere Problem sein, dann wird die Steuer-ID Nr. das verbindende Merkmal und die abgeführte KapESt kann direkt zugeordnet werden. Dann läuft es wie bei der LSt, dass das FA die Mitteilungen schon hat und Deine Steuer angerechnet werden kann.

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Bis die Gewerbeanmeldung dann beim Finanzamt ist, bis die den Vorgang zugeordnet und bearbeitet haben. Bis die Post dann bei Dir ist.

Es kann gute zehn Arbeitstage dauern bis der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung bei Dir ankommt.

Wenn der zur Zufriedenheit des FAs ausgefüllt wurde, dann gibt es auch einer Steuernummer.

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Das Geld ist im Einflussbereich Deines Vaters, also ist davon auszugehen, dass es das Geld Deines Vaters ist.

In einem Streitfall muss die Oma sagen, dass es alles ihr gehört und dies auch nachweisen.

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Auf einem Konto liegt nur Geld. So wie Dein Ex eine Unterhaltsverpflichtung hatte, so hat er auch eine Pflicht Rechnungen zu bezahlen.

Im Vollstreckungsbereich gilt grundsätzlich: "Wer zuerst kommt, malt zuerst", aber ein Unterhaltspfändung geht einer normalen Pfändung vor und zudem kann bei Unterhaltspfändungen der unpfändbare Betrag verringert werden.

Wenn Dein Ex es also nicht schafft trotz Pfändung den Unterhalt zu zahlen, schauen, dass Du eine Unterhaltspfändung nachschieben kannst.

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Du hast inzwischen erkannt, dass Du umsatzsteuerlich nur ein Unternehmen haben kannst.

Du kannst die freiberufliche Tätigkeit und das Gewerbe als einen "Betrieb" führen; dass ist allerdings dann ein Gewerbebetrieb, denn steuerrechtlich gilt "Gewerbe sticht".

Was die Rechnungen betrifft. Auf den meisten Rechnungen die ich in letzter Zeit bekommen habe, steht nur die USt-ID-Nr. Steuernummern werden immer seltener.

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Das FA sagt, keine Steuererklärung da.

Du musst jetzt beweisen, dass die Erklärung im Einflussbereich des FA gelandet ist.

Dann kommst Du, und sagst, Dein Elsterprogramm sagt aber, dass die Erklärung angekommen ist.

Dann sagt das Finanzamt, dass keine Erklärung da ist.

Dann sagst Du, dass Dein Elsterprogramm sagt, dass die Erklärung da sein muss.

Dann sagt das Finanzamt, dass aber keine da ist.

Dann wird es Dir irgendwann vielleicht zu blöd und Du klagst.

Dann kommt das Finanzgericht; dass schaut sich die Sache an und fragt das Finanzamt wo die Erklärung ist.

Das Finanzamt sagt, sie wissen es nicht. Die Überprüfung der Telenummer hat nichts ergeben, sie haben aber keine Daten und können daher nichts veranlagen. Clever wie immer, sagt das Finanzamt im Schlußsatz dann, dass der Kläger die Erklärung ja hätte jederzeit erneut übermitteln können, dann wäre ja Daten dagewesen, die man hätte veranlagen können.

Dann fragt das Finanzgericht Dich, was Du getan hast. Du sagst dann wahrheitsgemäß: Nichts, ich habe dem Finanzamt nur gesagt, wann die Erklärung übermittelt wurde.

Dann fragt Dich das Finanzgericht, warum Du die Erklärung nicht einfach ein zweites Mal übermittelt hast, wenn das Finanzamt gesagt hat, dass nichts da ist.

Die einzige Antwort die Dir dann vom Inhalt her möglich ist, ist: Weil es um das Prinzip geht.

Ende des Spieles: Klage abgewiesen. Dass Finanzamt kann nur veranlagen was da ist. So wie bei der Post mal eine Erklärung verschwinden kann, so kann auch im elektronischen Datenmeer ein Datensatz verschwinden. Dir wurde mehrfach mitgeteilt, dass die Erklärung nicht da ist und das das FA nichts veranlagen kann. Du hast jedoch auf etwas bestanden, was tatsächlich nicht umsetzbar ist.

Wenn der Finanzrichter einen guten Tag hat, dann nennt er Dein Verhalten querulantorisch und die Gebühren wirst Du auch noch tragen.

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Meine Glaskugel sagt, dass das Finanzamt eine Kontrollmitteilung über erhaltene Einnahmen von 6.525 Euro hat.

Das Finanzamt hielt es für unwahrscheinlich, dass diese Einnahmen in den erklärten Einnahmen enthalten sind und wollte von Dir weitere Angaben.

Da keine Angaben gemacht wurden, wurden die erklärten Einnahmen um die Einnahmen aus dem Kontrollmaterial erhöht.

Geändert wurde vermutlich nach § 173 AO.

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600 Euro für zwei Monatsraten? Was ist das für ein bescheuerter Vertrag. Ich hab einen bescheuerten Altvertrag, der mir noch zwei Monate nachhängt, aber selbst der kostet nur 480 Euro im Jahr...

Mit Insolvenzeröffnung kann er Insolvenzverwalter sämtliche Dauerschuldverhältnis fristlos kündigen. Warum wurde der Handyvertrag nicht gekündigt?

Wenn der Verwandte eine Rechnung für Dich bezahlt, ist das nur ein abgekürzter Zahlungsweg und das Geld steht Dir zu. Das muss der Inso-Verwalter für die Masse zurückholen.

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