Der Staat wird nicht arm, denn er zahlt ja nichts aus, was er nicht hat.

In Deinem Fall muss das Deutsche Unternehmen 1.900 Euro USt an den Staat zahlen und erhält einen Vorsteuererstattungsanspruch von 1.900 Euro. Für beide Beteiligten ein Nullsummenspiel.

Führt das Deutsche Unternehmen aber zum Teil steuerfreie Umsätze aus, hätte es nur anteiligen Vorsteuerabzug. Dann bekommt der Staat doch noch was ab.

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Die Vorgeschichte ist egal. Das Finanzamt hat eine Aufgabe und zwar den Vollzug der Steuergesetze.

Für die Entstehung von Steuerrückständen gibt es nur einen Grund, der Steuerpflichtige hat die Steuer nicht bezahlt. Aus dem Gleichbehandlungsgrundsatz ergibt sich für die Finanzbehörde die Pflicht zu vollstrecken, denn 98% der deutschen Steuerzahler zahlen ihre Steuern und es kann der Allgemeinheit nicht zugemutet werden, dass 2% sich auf Kosten des Restes ein schönes Leben machen.

Zwangsvollstreckung erfordert nun mal, dass die Pfändung dahingeht wo das Geld herkommt. Und der Gesetzgeber verlangt, dass dem Pfändungsempfänger der Rückstandsbetrag mitgeteilt wird, damit dieser weiß, wie viel eigentlich gepfändet ist.

Das Erfüllen einer gesetzlichen Vorgabe ist keine Verletzung des Datenschutzes.

Wenn ihr einen Steuerberater habt, warum kümmert der sich nicht schon um die Sache?

Keine Sorge, wenn aus den Pfändungen kein Geld kommt, dann wird das Finanzamt sich um die Einleitung des Insolvenzverfahrens kümmern.

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Jein. Einerseits ist es eine Leistung die unabhängig von der sachlichen Steuerpflicht gezahlt wird.

Andererseits ist es eine Abschlagszahlung auf die steuerliche Wirkung des Kinderfreibetrages, sofern es eine gibt.

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Wenn die Insolvenz schon läuft, ist es zu spät.

Eines der ersten Dinge, die ein Insolvenzverwalter macht ist das unbewegliche Vermögen zu prüfen.

Wenn die ETW erst in den Jahren vor der Insolvenz an das Kind übertragen wurde, dann bestehen Anfechtungsmöglichkeiten und die Wohnung muss unter Umständen herausgegeben werden.

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Die Bank braucht die Steuer-ID damit sie ihren gesetzlichen Datenübermittlungspflichten nachkommen kann. Jedes Bankkonto muss mit seinen Grunddaten an das BZSt übermittelt werden, bzw. das BZSt kann die Konten abfragen.

Wenn es irgendwann vom Bundestag gewollt sein wird, denn die technische Umsetzbarkeit dürfte das kleinere Problem sein, dann wird die Steuer-ID Nr. das verbindende Merkmal und die abgeführte KapESt kann direkt zugeordnet werden. Dann läuft es wie bei der LSt, dass das FA die Mitteilungen schon hat und Deine Steuer angerechnet werden kann.

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Bis die Gewerbeanmeldung dann beim Finanzamt ist, bis die den Vorgang zugeordnet und bearbeitet haben. Bis die Post dann bei Dir ist.

Es kann gute zehn Arbeitstage dauern bis der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung bei Dir ankommt.

Wenn der zur Zufriedenheit des FAs ausgefüllt wurde, dann gibt es auch einer Steuernummer.

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Das Geld ist im Einflussbereich Deines Vaters, also ist davon auszugehen, dass es das Geld Deines Vaters ist.

In einem Streitfall muss die Oma sagen, dass es alles ihr gehört und dies auch nachweisen.

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Auf einem Konto liegt nur Geld. So wie Dein Ex eine Unterhaltsverpflichtung hatte, so hat er auch eine Pflicht Rechnungen zu bezahlen.

Im Vollstreckungsbereich gilt grundsätzlich: "Wer zuerst kommt, malt zuerst", aber ein Unterhaltspfändung geht einer normalen Pfändung vor und zudem kann bei Unterhaltspfändungen der unpfändbare Betrag verringert werden.

Wenn Dein Ex es also nicht schafft trotz Pfändung den Unterhalt zu zahlen, schauen, dass Du eine Unterhaltspfändung nachschieben kannst.

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Du hast inzwischen erkannt, dass Du umsatzsteuerlich nur ein Unternehmen haben kannst.

Du kannst die freiberufliche Tätigkeit und das Gewerbe als einen "Betrieb" führen; dass ist allerdings dann ein Gewerbebetrieb, denn steuerrechtlich gilt "Gewerbe sticht".

Was die Rechnungen betrifft. Auf den meisten Rechnungen die ich in letzter Zeit bekommen habe, steht nur die USt-ID-Nr. Steuernummern werden immer seltener.

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Das FA sagt, keine Steuererklärung da.

Du musst jetzt beweisen, dass die Erklärung im Einflussbereich des FA gelandet ist.

Dann kommst Du, und sagst, Dein Elsterprogramm sagt aber, dass die Erklärung angekommen ist.

Dann sagt das Finanzamt, dass keine Erklärung da ist.

Dann sagst Du, dass Dein Elsterprogramm sagt, dass die Erklärung da sein muss.

Dann sagt das Finanzamt, dass aber keine da ist.

Dann wird es Dir irgendwann vielleicht zu blöd und Du klagst.

Dann kommt das Finanzgericht; dass schaut sich die Sache an und fragt das Finanzamt wo die Erklärung ist.

Das Finanzamt sagt, sie wissen es nicht. Die Überprüfung der Telenummer hat nichts ergeben, sie haben aber keine Daten und können daher nichts veranlagen. Clever wie immer, sagt das Finanzamt im Schlußsatz dann, dass der Kläger die Erklärung ja hätte jederzeit erneut übermitteln können, dann wäre ja Daten dagewesen, die man hätte veranlagen können.

Dann fragt das Finanzgericht Dich, was Du getan hast. Du sagst dann wahrheitsgemäß: Nichts, ich habe dem Finanzamt nur gesagt, wann die Erklärung übermittelt wurde.

Dann fragt Dich das Finanzgericht, warum Du die Erklärung nicht einfach ein zweites Mal übermittelt hast, wenn das Finanzamt gesagt hat, dass nichts da ist.

Die einzige Antwort die Dir dann vom Inhalt her möglich ist, ist: Weil es um das Prinzip geht.

Ende des Spieles: Klage abgewiesen. Dass Finanzamt kann nur veranlagen was da ist. So wie bei der Post mal eine Erklärung verschwinden kann, so kann auch im elektronischen Datenmeer ein Datensatz verschwinden. Dir wurde mehrfach mitgeteilt, dass die Erklärung nicht da ist und das das FA nichts veranlagen kann. Du hast jedoch auf etwas bestanden, was tatsächlich nicht umsetzbar ist.

Wenn der Finanzrichter einen guten Tag hat, dann nennt er Dein Verhalten querulantorisch und die Gebühren wirst Du auch noch tragen.

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Meine Glaskugel sagt, dass das Finanzamt eine Kontrollmitteilung über erhaltene Einnahmen von 6.525 Euro hat.

Das Finanzamt hielt es für unwahrscheinlich, dass diese Einnahmen in den erklärten Einnahmen enthalten sind und wollte von Dir weitere Angaben.

Da keine Angaben gemacht wurden, wurden die erklärten Einnahmen um die Einnahmen aus dem Kontrollmaterial erhöht.

Geändert wurde vermutlich nach § 173 AO.

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Die 50qm ins Verhältnis setzen ist natürlich falsch.

Für die Kaufpreisaufteilung nimmt das Finanzamt Deine 50qm und multipliziert sie mit den Regelherstellungskosten.

z.B. 50qm * 940 Euro (Wert geschätzt) = 47.000 Euro

Dann nimmt man den Miteigentumsanteil und multipliziert diesen mit der Fläche des Grundstückes und das Ergebnis wird mit dem Bodenrichtwert (BRW) multipliziert.

1.770qm * 12,5% Anteil * BRW 360 Euro = 79650 Euro

Das zusammen ergibt einen Wert für die Wohnung, hier 126.650 Euro. Von dem Wert entfallen 37% auf das abschreibbare Gebäude und 63% auf den Grund und Boden.

Dieses errechnete Verhältnis wird dann auf Deinen tatsächlichen Kaufpreis angewendet. Hast Du die Wohnung also für 150.000 Euro erworben, geht das Finanzamt von einer AfA-Bemessungsgrundlage von 150.000 Euro * 37% = 55.500 Euro aus.

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600 Euro für zwei Monatsraten? Was ist das für ein bescheuerter Vertrag. Ich hab einen bescheuerten Altvertrag, der mir noch zwei Monate nachhängt, aber selbst der kostet nur 480 Euro im Jahr...

Mit Insolvenzeröffnung kann er Insolvenzverwalter sämtliche Dauerschuldverhältnis fristlos kündigen. Warum wurde der Handyvertrag nicht gekündigt?

Wenn der Verwandte eine Rechnung für Dich bezahlt, ist das nur ein abgekürzter Zahlungsweg und das Geld steht Dir zu. Das muss der Inso-Verwalter für die Masse zurückholen.

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Steuerrechtlich relativ simpel:

Egal, wie man den Lohn bezeichnet, ob als Taschengeld oder sonstwie, es ist eine Einnahme, die der Herr / die Damen als Gegenleistung haben will, mit dem Hintergedanken, damit Gewinn zu machen.

Der Mensch wird selbständig tätig und wenn er es mehr als einmal macht, bzw. auch schon, wenn er sich darauf vorbereitet, sind wir bei der Nachhaltigkeit.

Die Schaltung der Kontaktanzeige ist die Teilnahme am wirtschaftlichen Verkehr und somit ist man steuerrechtlich bei Einkünften aus Gewerbebetrieb.

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Grundsteuer fällt aus ein Grundstück an. Wer eines hat, zahlt.

Wenn die Grundsteuer zu hoch ist, weil das Gebäude verfallen ist, könnte man beim Finanzamt nach eine Neubewertung anfragen (Wertfortschreibung nach unten).

Selbst wenn ihr das Ding abreißt, solange keine Neubewertung des Grundstückes erfolgt, solange bleibt die Grundsteuer bestehen.

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1. Warum musst Du Dich an Datenschutzvorgaben halten?
2. Ist es wichtig, dass es ein christlicher Verein ist?
3. Wird jetzt vermietet, oder wird ein Mensch aufgenommen oder was?
4. Warum ist es wichtig, für was die "Miete" verbraucht wird?
5. Was sind offizielle Rechnungen und zur Abgrenzung; wie sieht eine inoffizielle Rechnung aus?
6. Wann sind Mieteinnahmen überhaupt steuerfrei?

Ziemlich viele Fragen, ziemlich loser Sachverhalt.

Verwaltest Du das Geld für einen Verein? Warum sprichst Du dann von dem Verein, als ob er ein Fremder wäre?

Vereinnahmt der Verein Kosten und leitet die dann an einen Dritten weiter?

Grundsätzlich kann ein Verein, wie jede andere Person auch, machen was er will. Die Frage ist nur: Hat es Auswirkungen und wenn ja, welche?

Stell doch einfach mal den Geldfluss dar und was die Personen als jeweilige Begründung anführen.

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Selbst wenn das Finanzamt die hat. Da keine Rechtsvorschrift das Finanzamt verpflichtet, Dir die Unterlagen herauszugeben wird es schwierig sie zu bekommen. Das Finanzamt hat nämlich die Angewohnheit in abgegebenen Steuererklärungen und Gewinnermittlungen "herum zu malen" und interne Vermerke anzubringen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

2004 wurde vermutlich 2006 abgegeben und das sind definitiv mehr als zehn Jahre. Die Finanzämter werden immer mehr dazu angehalten Altakten rigoros auszusondern. Die Chance stehen daher nicht gut.

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Aus irgendwelchen Unterlagen muss der Steuerberater am Jahresende ja die Einnahmenüberschussrechnung erstellen, daher bucht er fortlaufend weiterhin alles, war ihr ihm liefert. Genau so, wie wenn er am Jahresende eine Bilanz draus machen müsste.

Habt ihr Euren Steuerberater gefragt, ob er den Wechsel zur EÜR für eine gute Idee hält. Ihr müsst die Bilanzpositionen auflösen und eine Überleitungsrechnung anfertigen (lassen); an den Wechsel in die EÜR seid ihr für drei Jahre gebunden, außer ihr werdet buchführungspflichtig.

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Naja, halt ich für einen leicht falschen Ansatz des Finanzamtes.

Werbungskosten sind letztlich die Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem vermieteten Objekt stehen. Ob die umlagefähig sind oder nicht, bzw. ob sie umgelegt werden oder nicht, steht in keinem Zusammenhang mit der steuerlichen Behandlung.

Vor allem wird ja eine Nebenkostenpauschale erhoben, es wird lediglich keine Jahresabrechnung gemacht; ich persönlich kenne das von vielen Vermietern. Solange der Mieter das mitmacht ist alles gut.

Einspruch einlegen, und darauf hinweisen, dass Umlagen kassiert werden.

Zudem frag ich mich gerade, ob das anbringen von Insektenschutzgittern überhaupt umlagefähig wäre. Meines Erachtens nein, die Kosten müsstest Du so oder so alleine tragen, also sind sie auch abzugsfähig.

Nur daran denken, dass nur die Gitter für die vermietete Wohnung abzugsfähig sind.

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