Würde bei meinem Herdanschluss in meiner neuen Wohnung gepfuscht?

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5 Antworten

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das ist nicht optimal, aber durchaus üblich in Altbauten.

Wenn kein 3 Phasenanschluss (Drehstrom 3x 400V) vorhanden ist, dann wird eben an einer Phase angeschlossen. Die Schaltfelder der Herde sind immer auf beide Anschlussarten vorbereitet. Was dazu führen kann, dass die Sicherung rausfliegt, wenn alle Herdplatten und der Backofen an sind, und gleichzeitig auf Vollast gehen. Normaler ist das aber nur beim Anheizen der Fall.

die Rechnung ist richtig: eine Herdplatte hat 1-2 kW ..

230v x 16 A = 3680 W oder 3,68 kW als Max-Leistung einer mit 16 A abgesicherten Leitung.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Das vorletzte Bild macht mir Sorgen.

Wenn Herd und Backhofen zwei unabhängige Einheiten sind, musst Du schauen, ob die Herdplatteneinheit durch entsprechende Steck- bzw. Klemmbrücken auch auf 240V einphasig funktioniert.

Ich stimme juergen63225 zu. Normalerweise ist sind die Geräte an beiden Anschlussarten, 400V 3-phasig und 240V 1-phasig, betreibbar.

Ich empfehle Dir, einen Elektriker mit dem Anschluss zu beauftragen. Er wird besser ermessen können, ob Du Herdplatten und Backofen an dieser Dose betreiben kannst und sie fachlich richtig anschließen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Also in der Summe würde ich das als "Pfusch" bezeichnen. Wenn man schon renoviert, dann ist es kein irrsinniger Aufwand es richtig, auch nach heutigen Maßstäben zu machen. Mich irritiert das letzte Bild. 3 gelb/grüne Kabel, aber nur ein blaues und braunes .... wo ist der Rest?! Einzelne "Erdungskabel" (gelb/grün) sind da ja wohl nicht verbaut worden, legt man nun ein 3-adriges Kabel zugrunde, müsste es doch noch 2 blaue und 2 braune Leitungen geben. Völlig unverständlich ist auch, dass kein FI-Schalter (RCD) "nachgerüstet" wurde. Nur (!) Bestand hat Bestandsschutz. Wurde die techn. Anlage relevant umgebaut bzw. erneuert/erweitert, so ist es durchaus Pflicht, die Anlage dem heutigen Standard anzupassen, frage doch mal beim örtliche Elektriker nach. Mit dessen Auskunft kannst du dann beim Vermieter nochmal "aufschlagen". Eine moderne Installation schützt auch dein Leben, da sollte man "dran bleiben". Prinzipiell brauch man keinen Starkstrom mehr, mein Herd und Platte waren autark und benötigten je einen normalen Anschluß. Lässt der Vermieter wirklich nicht mit sich reden, so würde ich an deiner Stelle zumindest FI-Zwischenstecker verwenden.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Also die Elektrik ist offensichtlich einfach nicht auf dem aktuellen Stand.

  • Keine Sicherung für Steckdosen.
  • Anschluss Herd hat nur eine Phase.
  • usw

Mich wundert es wenn du schon einen Freund mit Fachkentnissen gefragt hast. Wieso hier dann auch nochmal?

Grundsätzlich am besten an den Mieterschutzbund wenden. Den fehlende FI sehe ich als Gefährlich.

Eine zweite Meinung kann oft nicht schaden - und nach dem Gespräch mit dem Vermieter wollte ich nochmal sicher gehen.

muss denn rein rechtlich ein FI- Schläger in der Wohnung vorhanden sein? Falls die Frage aufkommt, im Bad ist auch keiner.

@Satoxmi

nein, muss nicht,.

so wie ich es sehe, sind da 5 einphasige Stromkreise, auch für den Herdanschluss, es ist schon möglich den Herd an 230V anzuschliessen, doch machst Du alles an, geht die Sicherung immer raus, hier wäre 400V min. 2 Phasen schon deutlich besser, dies sollte möglich sein noch zu erweitern...

Der FI könnte auch in der Steckdose im Spiegelschrank eingebaut sein...

Nein, es ist keiner vorhanden. Im Bad habe ich meinen eigenen Spiegelschrank angebracht und auch ist dort nicht die nötige Elektrik für Beleuchtung und co. Habe im Bad nur eine Steckdose.

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