Wie wird das Lehrerkollegium eine mehrheitlich ungewollte Schulleiterin los?

5 Antworten

nicht gleich abstoßen, ihr einfach mal mehr als deutlich zeigen, wie der Hase läuft. Gibt ja noch so etwas wie die Gesamtkonferenz, den Schülerrat, die Elternvertretung usw. die auch ein gewisses Mitspracherecht haben. Und im alleingang kann die Schulleiterin ja nicht bestimmen, wie die Gelder auszugeben sind usw. Sie ist neu und muß halt erst eingenordet werden. Aber man muß auch akzeptieren, daß sie jetzt die Schulleiterin ist und somit einge gewisse Autorität hat und manches vielleicht anders handhabt, als ihr es gewohnt seid. DAs ist noch lange kein Grund, sie abzustoßen.

Ich finde es durchaus positiv, wenn die Klassenräume mit Blumen ausgestattet sind und über einen geeigneten Sicht- und Sonnenschutz verfügen. An den Schulen meiner Kinder ist das Standard.

Kinder brauchen auch eine ansprechende Umgebung, um sich beim Lernen wohlzufühlen. Ihr solltet der Neuen auch eine Chance geben. Das Schulamt wird sie nicht ohne Grund ausgewählt haben.

Handelt es sich um ein Gymnasium, so ist kein so genanntes Schulamt zuständig - auch das Wort "Bildungsamt" (!!!) ist sehr schön ;-) , sondern ausschließlich die Bezirksregierung.

Nicht die Lehrerkonferenz, sondern die Schulkonferenz (Lehrer-, Eltern- und Schülervertreter)kann ein Votum für oder gegen einen Vorgesetzten abgeben, was aber (eigene Erfahrung !!!) die Bezirksregierung herzlich wenig interessieren dürfte.

paulklaus

Richtig, Paulk. hat Recht. Man könnte es noch etwas genauer fassen: Die oder der Ministerialbeauftragte (MB) der jeweiligen Region des Bezikes ist der unmittelbare Vorgesetzte, z. B. für München die MB der Region Oberbayern-West! Aber natürlich sollten da schon "handfeste" Gründe vorliegen, und die Mehrheiten im Kollegium/Schulkonferenz sollten auch klar benannt werden können!

Ach du lieber Himmel! Muss ich auch sagen. Was seid ihr denn für ein Kollegium? Habt ihr euer Problem mit dem Personalrat diskutiert? habt ihr das Gespräch mit der neuen Schulleitung gesucht? Schulleiter sind angewiesen darauf, dass sie mit ihrem Kollegium reden. Mich würde mal interssieren, welche "langjährigen Prinzipien" sie denn abschafft? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Lehrer gerne ihre eigenen Regeln machen, die aber leider nicht immer zeitgemäß und/oder schulgesetzkonform sind.Fordert doch einfach auch mal eine Begründung für Änderungen! Und seht es auch mal so, die Schulleiterin hat sich ihr Kollegium bestimmt auch nicht ausgesucht! Es führt kein Weg dran vorbei, dass ihr redet. Das Schulamt wird sich damit nicht herumschlagen. Bei berechtigten Beschwerden (d.h. Dienstpflichtverletzungen) dagegen wird es handeln.Auf den Führunsstil hat das Schulamt nur bedingt Einfluss, solange die Verwaltung korrekt läuft und der Schulleiter managen kann, wird das SA das Problem eher bei den Lehrkräften sehen. Ich wünsche euch trotz allem viel Glück und das ihr zusammenwachst. Die Hoffnung,dass ihr euch jemanden aussuchen könnt, kann ich leider nicht unterstützen.

Vl. Beschwerde beim Ministerium. Wir hatten einen Lehrer der fand den Direktor nicht gut und ist aus den Grund auf eine andere >Schule

Verbot von Klassenausflug gerechtfertigt?

Hallo. Ich versuche mich derzeit für eine Mitschülerin einzusetzen, welche verboten bekommen hat, am Dienstag an einem Klassenausflug teilzunehmen. Das Verbot hat sie bekommen, da sie beim Spicken/Schummeln in einer Arbeit erwischt wurden ist (wofür sie jedoch schon eine Strafe bekommen hat (eine 6, Regeln abschreiben)) und weil sie nach der Schule außerhalb des Schulgeländes (wo jedoch eine Aufsichtsperson stehen muss, weil der Teil zur Bushaltestelle gehört) auf einen Zaun geklettert ist. Ihrer Mutter wurde nun vom Schulleiter mitgeteilt, dass ihr Kind nicht an dem Ausflug teilnehmen darf. Daraufhin hat die Mutter empört reagiert und hat gemeint, dass sei nicht gerechtfertigt und sie würde anschließend aus dem Büro des Schulleiters geschickt.
Außerdem soll der Schulleiter wohl gemeint haben, dass sich hier die Wege trennen und dass es eventuell zu einem Rauswurf des Mädchens komme. (Obwohl nicht mal eine Konferenz stattfand)

Ich finde, dass das nicht gerechtfertigt ist, da sie die Strafe für das Spicken während der Arbeit ja schon bekommen hat und nur weil sie ein aktives Kind ist und auf den Zaun stieg (was nicht explizit verboten ist) nicht am Ausflug teilnehmen kann.
Ich bin mir natürlich bewusst, dass ich nicht bei dem Geschehen anwesend war und alle Erzählungen dementsprechend umgeformt oder gar gelogen sein könnten! Davon möchte ich in dem Fall erstmal nicht ausgehen!

Somit bitte ich um Eure Meinung. Vielen Dank

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