Kündigung ohne Bestätigung wirksam?

7 Antworten

Eine Kündigung ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung und bedarf demnach auch keiner Bestätigung.

Solange Du bezeugen kannst, dass die Kündigung eingegangen ist, passt das.

In meinem Kalender ist das anders, dort ist der 25. der Samstag und der 27. ein Montag gewesen.

Eine Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung und braucht nicht bestätigt zu werden, damit sie rechtswirksam wird.

Im Zweifelsfall musst du belegen, dass die Kündigung rechtzeitig angekommen ist. Ein unabhängiger Zeuge für den Einwurf im Firmenbriefkasten ist dafür meist ausreichend, besser wäre es gewesen, das ganze persönlich abzugeben und quittieren zu lassen, über den Gerichtsvollzieher zustellen zu lassen (ist allerdings teuer) oder ggf. per Einwurfeinschreiben (keinesfalls Einschreiben mit Rückschein!).

im Grunde ist sie wirksam wenn Du nachweisen kannst, dass Deine Willenserklärung beim Empfänger angekommen ist. Ein Zeuge sollte da im Grunde genügen, noch besser ist es, derartiges per Einschreiben zustellen zu lassen.

@ Einschreiben, gibt es auch schon Urteile zu, Einwurfeinschreiben müssen nicht unbedingt ankommen und Übergabeeinschreiben müssen kommen zurück wenn der Briefträger niemanden antrifft und das Ding nicht abgeholt wird auf der Post.

Die Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung und damit gültig, wenn die Bedingungen (d.h. die Kündigungsfrist) eingehalten wurde.

Allerdings musst Du nachweisen können, dass die Kündigung tatsächlich (rechtzeitig) zugegangen ist. Per Einschreiben oder mit einer Quittung bei der persönlichen Abgabe wäre das sicher einfacher, aber ein glaubwürdiger Zeuge dürfte auch reichen. 

Der Eingang einer Kündigung muss vom Empfänger nicht bestätigt werden.

Sie ist trotzdem gültig, wenn du die Übergabe durch einen Zeugen nachweisen kannst.

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