Wie weit darf die Polizei gehen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Was glaubst du bringt dir das?

Ich meine dass es schade um die Zeit ist, denn Beamte die sich wie Rüpel benehmen, bleiben solche. Denen ist es völlig egal ob sich jemand über sie beschwert oder nicht, denn die haben immer eine Ausrede parat und werden ggf. von den Kollegen gedeckt. Außerdem findet die oberste Dienstbehörde immer Rechtfertigungsgründe, warum der Einsatz so durchgeführt werden musste - KRÄHENNEST!

Es war auch keine isoliert stehende Aktion, wie ich am anderen Tag von den Arbeitskollegen erfuhr. Zufahrt auf die A67 komplett abgeriegelt worden, die PKWs wurden auch kontrolliert. Es betraf also nicht nur die Bahnfahrer.

Kontrollen werden in der Bahn fast jeden Tag gemacht, daran hat man sich schon gewöhnt. Was mich diesmal am meisten störte, war diese scharfe Aktion und die Art und Weise wie die Beamten sich aufspielten. Das erinert einen sehr stark an die unrühmliche deutsche Vergangenheit. Was für einen Eindruck müssen die niederländischen Fahrgäste bekommen haben....

Dabei kenne ich die Vorgehensweise der Niederländischen Marechaussee auch sehr gut. Die hätten sich so etwas nicht herausgenommen.

Fakt ist halt das der RE13 auch als Kifferexpress betitelt wird. Die Coffee Shops sind alle nah am Bahnhof von Venlo. Entweder ist die Bundespolizei oder der Zoll an Bord. Und wie man im Wald rein schreit so schallt es hinaus. Ich fahre selbst sehr oft mit diesen Zug und habe keinerlei schlechten Erfahrungen mit den Kontrollen gemacht. Und das die mit den Hund durch gehen ist eher unwahrscheinlich, da dieser ja kleinste Partikel wahr nimmt. Sie lassen zwar die WC'S verschliessen und Durchsuchen einen sehr genau, aber die Hose runterlassen mußte ich auch noch nie. Wenn sie halt den Verdacht haben das man gegen das BtmG verstossen hat, dürfen sie dich sogar mit zur Wache nehmen wo dann eine sehr gründliche Durchsuchung stattfindet. Und jetzt mal ganz ehrlich, wenn ich nix zu verbergen habe brauch ich mich auch nicht aufregen. Die Beamten gehen nur ihre Arbeit nach und versuchen die Gesetzte zuschützen. Also lieber freundlich bleiben und mitarbeiten als den großen Macker zuspielen.

Du musst den Polisten mitteilen wo du herkommst und wo du hin willst. Ob du Drogen dabei hast und wie viel Bargeld du dabei hast. (natürlich darfst du lügen um dich nicht selbst zu belasten) Auf verlangen musst du dich auch noch ausweisen. Alles andere musst du nicht beantworten ob du in Holland bei deiner Oma, im Puff oder arbeiten warst geht sie nichts an. Aber fragen dürfen die dich erst mal alles.

Eigentlich eine Antwort, die sehr hilfreich ist, da aus ihr "Erfahrung" spricht. Leider war die Fragestellung aber in die Richtung gestellt, was eine Beschwerde bringen würde und wie man am klügsten vorgeht. Der Adressen- nd Zuständigkeitswirrwar beim NRW-Inenministerium ist einfach grotesk. Herrn Minister Jäger persönlich zu erwischen, ist praktisch aussichtslos. Die Beschwerde würde auf irgendeinem Referats-Büro verschimmeln. Welches Referat nun dafür zuständig ist, konnte ich nach Internetrecherche nicht eindeutig herausfinden. Darauf legen die Herrschaften ja Wert, daß Gras über die Sache wächst. . Dienstaufsichtsbeschwerden kosten auch Geld, so daß man davor gewarnt sein sollte. Das Beschwerderecht in der BRD ist einfach ein schlechter Scherz. Die Verhältnisse sind ja fast schon so grotesk bürokratiasch und bürgerfeindlich militant wie in der ehemaligen DDR. Es fehlt nur noch "Knüppel aus dem Sack" und "Wasserwerfer marsch". Was noch viel schlimmer ist, der Beschwerdeführer kommt gleich in die Querulantenkartei und eventuell in die Rasterfahndung.

Es gibt ein Video dazu.

http://www.youtube.com/watch?v=Xi0-z50Wv2w

Willkür ist in der Justiz keine Ausnahme. Dagegen kann man nicht mehr viel tun, zumal die Richtung gesellschaftlich akzeptiert ist und die drei Gewalten sich nicht gegenseitig bekleckern.

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