Wie tief darf ein Hubschrauber über Wohngebiete fliegen?

7 Antworten

Die Bestimmungen über militärischen Tiefflug im Friedensflugbetrieb sind vielfältig, und davon abhängig, welcher Art der Flug ist.

  • Befindet sich ein militärischer Hubschrauber auf einem Navigationsflug, dann ist die "normale" Flughöhe über Grund 100 Fuss, also etwa 33 Meter. Bei diesen Flügen sind eng bebaute Gebiete (z.B. Städte) zu umfliegen. Einzelgehöfte sind quasi nicht vorhanden.
  • Befindet sich die Besatzung auf einem Flug zum Üben von Gefechtsverfahren oder Tiefflug, ist die Mindestflughöhe 10 Fuss, also etwa 3,3 Meter. Auch hier muss ich Einzelgehöfte nicht aussparen. Dass man in dieser Flughöhe Ortschaften meidet, versteht sich von selbst.
  • Befindet sich die Besatzung in einer Übung, so wird die Mindestflughöhe weiter heruntergeschraubt. Jetzt ist die Mindestflughöhe "ausreichend". Ausreichend ist es, wenn ich beim Überflug nichts berühre oder beschädige.

Im Übungsflugbetrieb darf ich nicht nur so tief und so schnell fliegen, wie ich es will bzw. verantworten kann, sondern darf im Übungsgebiet auch überall landen, und wenn es sich um einen großen Garten handelt. Wird in der Übung durch die Landung oder durch den knappen Überflug etwas beschädigt, wird das durch die "Übungsschadenoffiziere" begutachtet und bezahlt.

Das ganze ist natürlich kein Freibrief, der verantwortliche Luftfahrzeugführer muss bei Beschädigungen immer Rechenschaft ablegen, warum so und nicht anders geflogen wurde.

Die Frage ist jetzt: Was ist "sehr tief" und was ist noch erlaubt? Regelmäßig kann ein Bürger nicht erkennen, ob ein Pilot gegen seine Vorschriften verstoßen hat, ich spreche auch einem Laien ab, zu erkennen, ob jemand seine Mindestflughöhe unterschritten hat. Geh mal davon aus, dass die, die das machen, das auch dürfen, denn die Sanktionen wären für den Piloten gravierend, bis hin zum Verlust der Fluglizenz.

Jeder Heeresflugplatz hat ein permanentes Übungsgebiet, in welchem man Gefechtsverfahren üben darf. Da wird überall gelandet, so tief geflogen, wie man es will, unter Brücken und Hochspannungsleitungen durchgeflogen, stationärer Schwebeflug durchgeführt zum Einsatz der Bordwaffen (simuliert). Alles das übt den Ernstfall, auf den sich jede Gefechtsbesatzung so gut wie möglich vorbereitet.

Ich weiß, dass speziell die, die am Rande einer Ortschaft in Flugplatznähe öfter mal belästigt werden von Hubschraubern, aber das ist der Preis der Freiheit.

Du kannst über den Kommandeur des Fliegendes Verbandes eine Beschwerde einbringen, als Begründung deine Angstzustände (am besten mit Attest), und wenn es sich um einem verantwortungsbewussten Kommandeur handelt, wird er für seine Piloten ein lokales Überflugverbot befehlen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Wen da die wände wwirklcih wackeln dan fliegt der hubschreub rzu tief er kann ja auch hinter dem haus erst tiefer fliegen!! Oder ist da sein retungs Hubschrauber ?

fals das icht zu regeln ist würde ich mal einen anwalt fragen wie das mit dem luftrecht des eigenen grundstückes ist da kann man zb ja wegenbde rverletzung sogar einen baustop erzwinegen vieleicht geht sows dan auch bei einem hubschrerauber je nach dem welcher zweck der hat!

Die Rettungshubis bereiten mir keine Sorgen. Es geht eher um die Hubschrauber von der Bundeswehr. Damit meine ich auch größere Flugzeuge. Hier wird in diesen Momenten Hund und Mensch apathisch. Und ja, es vibriert.

@Malteser12354

Macht Sinn. Kann man natürlich gut unterscheiden ob Militär oder Zivil wenn man im Haus ist....

@Vongame

Was unterscheiden?

@Vongame

Ja, das kann ich unterscheiden.

Du hältst dich besser raus. Erstens ist dein Text so voller Fehler, dass ich Mühe habe, den Sinn zu verstehen, und darüber hinaus sachlich falsch. So gibt es z.B. kein "luftrecht des eigenen grundstückes".

Auf den Boden legen und weinen wegen einem Hubschrauber...? Wie hast du es bisher durch die Welt geschafft?

Sehr hilfreich, danke!

@Malteser12354

Ich wollte lediglich darauf hinaus, dass man nicht wegen jeder Kleinigkeit direkt überreagieren sollte... Das Problem sind nicht die Hubschrauber, das Problem ist deine Mentalität.

Danke Wolframm, das denke ich eher nicht. Nur wer etwas selbst miterlebt, kann darüber urteilen. Und Entschuldigung, wenn ich Angst um Familie und Hund habe. Ich denke nicht, dass meine Angst weit hergeholt ist. Wie ich es bisher durch die Welt geschafft habe? Mit vielen Hindernissen und Sorgen. Daher finde ich deinen Kommentar nicht wirklich bemerkenswert gut. Ich denke, jeder bekommt mal etwas Magenkrummeln, wenn solch ein Gerät zum Greifen nahe ist...die Einen mehr, die Anderen weniger. Wenn der Hubschrauber einen gewissen Abstand hält, kein Problem. Aber bei diesem Abstand bekommt man es mit der Angst zu tun. Du denkst anders, gut.

So tief wie er über dein Haus fliegt... sei dir sicher dass er das darf.

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