Wie rechnet man mwh (Wärmemengenzähler) in Liter Heizöl und wie muß ich das weiterberechnen?

5 Antworten

Hallo Hannah07, tatsächlich stellen Wärmemengenzähler im Gegensatz zu Heizkostenverteilern fest, welche Energie durch den Nutzer "verbraucht" wurde und man sollte meinen, dass man die Umrechnung mittels der Formel aus der Heizkostenverordnung "übernehmen" könnte. Leider ist das aber nicht so einfach möglich, denn damit würdest Du Dich selbst schlechter stellen. Der Wärmemengenzähler misst nur die Energie die bei ihm ankommt, aber der Energieverlust z. B. bei der Verbennung (Schornsteinfeger stellt bei der Emmissionsmessung den Wirkungsgrad der Heizanlage fest), allgemeine Wärmeverluste des Systems etc. berücksichtigt der WMZ nicht. Hier wäre ggf. tatsächlich eine andere Lösung anzudenken, bei der ggf. auch noch die Warmwasseraufbereitung eine Rolle spielen könnte, falls über die Heizungsanlage zur Verfügung gestellt. Einen Lösungsansatz könnte der örtliche Heiznungsinstallateur erarbeiten oder ein Wärmemessdienst. Gruß, peuteneuer von ObjektV.de

Hallo Hannah07, mein Lösungsweg ist: Das Verbrauchsvolumen des Wärmemengenzählers in Abrechnungszeitraum z.B. 1Jahr in MWh geteilt durch den Brennwert des Heizols ca. 12,611 kWh/kg das Ergebnis durch die Dichte des Heizöls teilen ca. 0,86 kg/L z.B. 5000 MWh / 12,611 kWh = 368,478 kg/MWh 368,478 kg/MWh / 0,86 kg/Liter = 461,022 Liter Heizöl Nun wäre es noch gut den Wirkungsgrad der heizungsanlage zu kennen? Ebenso ist diese Rechnung nur eine Hilfe, da es sehr wichtig ist den Gesamtverbrauch des Gebäudes zu kennen um die Verhältnise in Prozent der Wohneinheiten (WE) zum Gebäude richtig berechnen zu können. Gebäude = 100% - Umlage je WE = z.B. 30% Grundkosten - 70% Verbrauch. 30% Grundkosten sind z.B. Heizölkosten/Kaminfeger/Wartung und Betriebsstrom 70% Verbrauchskosten allerr Wohneinheiten. Ich mach das schon seit Jahren so, weil ich nicht einsehe für einen Wärmedienst jedes Jahr ca. 250,00 € auszugebe. Gruss H. Ruf

weil ich nicht einsehe für einen Wärmedienst jedes Jahr ca. 250,00 € auszugebe

Genau meine Meinung

Danke

schag mich tod.. aber das ist doch einfache anteilsechnug .. du hast 10 einheiten verbraucht .. mieter eins 9 einheien und mieter drei 11 einheiten ... die gesamtkosten teilst du bei der rechnng dann durch 30 mal den verbrauchten einheiten.

Ganz großer Käse

MWh? Wirklich Megawattstunden?

ô.O

Wohl eher kWh, oder?

Aber wenn Du nur einen WMZ für die ELW hast, hast Du ein fettes Problem.

Du musst die Heizkosten ja auf das Haus verteilen. Der Mieter zahlt nur den Teil, den er verbraucht hat. Also 50kWh, wenn für das Haus mit insgesamt 150kWh geheizt wurde und er ein Drittel der Gesamt-Wohnfläche hat und alle gleich geheizt haben.

Wie aber willst Du jetzt wissen, wieviel % er von den Gesamtwärmemenge er verbraucht hat?

Oder habe ich das jetzt total falsch verstanden?

Ohne den Wirkungsgrad der Heizungsanlage zu kennen, geht das nicht.

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