Wie läuft eine Hundeadoption ab?

5 Antworten

Geh zum Tierheim und frag die Mitarbeiter. Die können dir am Besten helfen. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass man meistens erst einmal ein paar mal mit dem Hund gassi geht um ihn besser kennen zu lernen, wenn man sich schon einen rausgesucht hat, der einem zusagen würde. Dann kann man, wenn das gut geklappt hat, den Hund für ein paar Wochen nach Hause nehmen, um zu schauen, wie man mit dem Tier zurecht kommt und umgekehrt. Vorher erfolgt allerdings eine sogenannte Vorkontrolle, bei der man von einem Tierheimmitarbeiter/einer -mitarbeiterin besucht wird, die dazu dient, zu beurteilen, ob die Wohnbedingunen geeignet wären für einen Hund und ob man auch dazu bereit ist, sich um einen Hund zu kümmern etc. Nach der Probezeit entscheidet man sich, ob man das Tier nimmt oder nicht. Und dann erfolgt nach einigen Wochen noch eine Nachkontrolle, bei der geschaut wird, wie es dem Hund geht und ob er sich schon gut eingelebt hat. Ach ja, natürlich muss man, wenn die Adoption erfolgt, eine sogenannte Schutzgebühr bezahlen. Was das genau ist, wird man dir schon sagen. Die Schutzgebühr ist zum einen abhängig vom Tier, welches man adoptieren möchte und ist natürlich bei Hunden in der Regel höher als bei Katzen und anderen Kleintieren, weil Hunde ja in der Regel größer sind. Zum anderen ist die Schutzgebühr in der Regel auch vom Tierheim abhängig, beträgt aber nur wenige hundert Euro, falls überhaupt.

Also in dem Tierheim, in dem ich Patin bin, läufts folgendermaßen ab. Dabei solltest du das finanzielle erstmal gaaanz hinten anstellen - der Anschaffungspreis ist schließlich das geringste, es kommen noch Hundesteuer (85-140€), Haftpflichtversicherung (ab 85€), Futter (60€) und Tierarztrechnungen (10- 2000€) auf euch zu. Wenns schon bei der Anschaffung knapp wird, wird euch niemand nen Hund vermitteln.

Zuerst kann man sich die Hunde halt im Internet anschauen. Dann geht man beim Tierheim vorbei und sagt, ob man vielleicht schon einen Hund im Auge hat, oder ob man sich beraten lassen will. Und die Pfleger lassen dich dann so ein Formular ausfüllen, wie groß deine Wohnung / dein Haus ist, ob ihr nen Garten habt oder nicht, ob ihr schon mal Tiere hattet, ob ihr noch andere Tiere habt, wie viele Leute ihr seid, wie lange ihr außer Haus seid usw., und dann haben sie so einen Ordner dabei, wo alle Hunde mit Infos drin stehen, und stellen euch die erstmal so vor. Weil es stressig ist, wenn ihr da an allen Zwingern vorbei müsst und die Hunde alle bellen. Naja und dann macht ihr nen Probespaziergang mit dem Hund - ihr könnt auch mehrere machen - würde sich auch empfehlen, bevor ihr euch ein neues Familienmitglied für die nächsten 10?? Jahre ins Haus holt. Dann findet ne Vorkontrolle statt - ein Tierheimmitarbeiter oder ein Pate kommt zu euch nach Hause und sieht sich da alles an. Und wenn dann alles passt, kann der Hund bei euch einziehen. Ihr unterschreibt dafür nen Schutzvertrag und gebt eine Schutzgebühr von 200-300€ ab. Meistens gibt es dann nach einer Zeit nochmal eine Nachkontrolle.

Hallo,

bei uns läuft das folgender maßen ab: Man kommt ins Tierheim und es gibt erstmal ein Gespräch, in dem dann erörtert wird, welcher Hund passen könnte. Wenn ich der Meinung bin, dass wir einen Hund dahaben, der zu den Leuten passt, dann holen wir den Hund raus. Dann gibt es eine Gassirunde, abschließend nochmal ein Gespräch, ggf. weitere Besuche. Wenn es passt, gibt es eine Vorkontrolle. Wenn diese positiv verläuft, wird ein Schutzvertrag abgeschlossen und der Hund darf umziehen. Nach einer gewissen Zeit findet dann nochmal eine Nachkontrolle statt. SOLLTE diese miserabel ausfallen, holen wir den Hund zurück (haben das vertraglich so geregelt, dass die Tiere erst nach einem Jahr in das Eigentum der Halter übergehen, bis dahin "gehört" jedes Tier dem Tierheim und darf somit zurückgeholt werden).

Finde die Bezeichnung "Adoption" übrigens super :)

Wenn du deine Eltern von einer Hundeadoption überzeugen möchtest, hast du das Wesentliche schon geklärt - dass überhaupt ein Hund ins Haus kommt?

Bei einer solchen Adoption sind die laufenden Kosten nicht geringer als bei einem Hundekauf beim Züchter. Nur der Anschaffungspreis ist (deutlich) anders - was sich bei der Lebenserwartung eines Hundes aber schon geradezu relativiert...

Es wird unterschiedlich von den Tierheimen gehandhabt. Im Idealfall sollte es meiner Meinung nach so aussehen:

Man geht ins Tierheim und erkundigt sich nach geeigneten Hunden. Dann gibt es eine Kennenlernzeit, in der man mehrmals wöchentlich mit dem Hund spazieren geht. So kann man sich ein gutes Bild von dem Hund machen, wie er sich draußen verhält, wie er auf bestimmte Situationen reagiert usw. Hat man einen geeigneten Hund gefunden, zieht er nach einer Vorkontrolle auf Probe bei euch ein. Sollte es in der Probezeit Probleme geben, nimmt das Tierheim den Hund zurück. Geht alles gut, wird irgendwann eine Nachkontrolle erfolgen.

Die Schutzgebühr ist von Tierheim zu Tierheim auch unterschiedlich, zudem machen viele Tierheime es davon abhängig welche Kosten der Hund für das Tierheim verursacht hat. Wird z.B. ein Rüde im Tierheim kastriert, ist die Schutzgebühr häufig höher als bei einem intakten Rüden oder einem der schon kastriert ins Tierheim kam.

Die Vorkontrolle des Tierheims kann auch ganz unterschiedlich ausfallen. In der Regel werden eure wohnlichen Gegebenheiten begutachtet, wohnt man in einer Mietwohnung wird der Mietvertrag überprüft ob Hundehaltung überhaupt erlaubt ist bzw. die Erlaubnis dees Vermieters eingefordert. Daneben verschafft sich natürlich der Mitarbeiter des Tierheims im Gespräch mit euch einen ersten Eindruck von euch.

Leider gibt es auch Tierheime, die alles nicht so genau nehmen. Nach kurzer Kennenlernzeit zieht der Hund bei seinen neuen Besitzern ein und wenn es Probleme gibt fühlt sich das Tierheim nicht mehr zuständig. Manchmal mit, manchmal auch ohne Platzkontrolle. Es kommt auch vor, dass die Tierheimmitarbeiter sehr wenig über das Verhalten des Tieres wissen oder es völlig falsch einschätzen. Du solltest in jedem Fall den Eindruck haben, dass das Tierheim um das Wohlergehen der Schützlinge bemüht ist und die Tiere nicht einfach nur loshaben will. Im besten Fall wird sich auch soweit um die Hunde gekümmert, dass auch während des Aufenthalts im Tierheim (weiter) am Gehorsam gearbeitet wurde. Du solltest das Gefühl haben, dass man dir ehrliche Auskünfte erteilt und eventuell bestehen Probleme des Hundes nicht klein redet.

Ein Tierheimhund kann ein echter Schatz werden, aber es ist eben ein Überraschungspaket, vor allem dann wenn das Tierheim nicht gewissenhaft vermittelt.

es is irrelevant ob hundehaltung erlaubt oder verboten in mietswohnungen ist, weil es nichtig ist.

schafft man sich heute nen hund an, muss man den vermier höchstens darüber informieren und nicht mehr nachfragen, weil man den nicht mehr einfach verbieten darf.

haustiere im mietvertrag auszuschliessen hat keinen sinn mehr.

lg

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