Wie kann man herausfinden, ob (und vielleicht wo) jemand arbeitet?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Auskünfte erhältst du nirgends. Bundesdatenschutzgesetz wird und muß ernst genommen werden. Du mußt nicht unbedingt den Arbeitgeber/Auftragnehmer kennen. Wenn du im Verdachtsfalle eine Anzeige (geht auch anonym) an das Finanzamt oder Zollamt schickst wird diese in jedem Fall verfolgt. Die erste Kontrolle ob Person X z.B. staatliche Hilfe in Anspruch nimmt ist schnell erledigt. Ob weitere Hinweise, Meldungen bzw. Verdachtsmomente vorliegen ist auch umgehend erledigt. Der Hinweis auf den Arbeitgeber/Auftraggeber wäre zwar hilfreich, ist aber nicht notwendig. Durch Schwarzarbeit entsteht der Volkswirtschaft Milliardenschaden und darf nicht verharmlost werden. Vielleicht ist dir dieser Link hilfreich: <<<<<http://www.schwarzarbeiter.de/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&t=83

puh ich glaub das ist recht schwer. datenschutz und so. falls du einen verdacht hast dann geh doch einfach mal zu der firma hin oder ruf dort an.

Ja das ist eine gute Idee! Frag ihn wo er arbeitet und ruf dort an.

@sony61

deswegen hab ich ja gefragt wegen nem verdacht. klar kann sie nicht sämtliche firmen anrufen bzw ihn fragen

ich glaube nicht, dass das Finanzamt jetzt schon weiß, ob jemand "angemeldet" oder "schwarz" arbeitet. Die Krankenkassen, bei denen die Anmeldungen einlaufen, haben Schweigepflicht, was Versichertendaten anbelangt. Wenn Du jemanden verklagen willst, ist das in diesem Fall immer ein Risiko. Aber, wenn Du gewinnst, und der- oder diejenige die Kosten nicht bezahlt, hast Du immer noch einen sogenannten "Titel" der 30 Jahre vollstreckbar ist. Sollte der- oder diejenige Privatinsolvenz beantragen, hast Du immer noch 6 Jahre lang Chancen etwas Geld zu bekommen, weil in der sogenannten "Wohlverhaltensphase" alles überschüssige Geld an den Insolvenzverwalter gegeben werden muss, der das Geld dann anteilig aufteilt.

Du müsstest direkt bei der Firma nachfragen, und selbst die müssen dir keine Auskunft geben (Datenschutz). Du bist eine Privatperson und daher nicht berechtigt persönliche Information einzuholen. Wenn du einen Anwalt damit beauftragst sieht das wieder anders aus.

Ich hab schon ein bisschen gegoggelt und eine Firma gefunden, die seinen Nachnamen trägt, aber der Vorname der Geschäftsführerin ist ein weiblicher! Wenn das seine Schwester oder Frau vielleicht ist wird mir die sicher keine Infos drüber geben, ob er dort arbeitet?! Ausserdem würde ich ihn damit sicher "warnen"

@Confusy

Du kannst ja anrufen und fragen ob Herr Sowieso zu sprechen wäre. Wenn nicht, dann fragen wann du ihn am besten erreichen könntest.
Auf direktem Weg bekommst du die gewünschte Antwort wahrscheinlich nicht. Aber du kannst dich als Kunde bzw. Interessent ausgeben, der mit dem Chef sprechen möchte

Zitat: ich glaube nicht, dass das Finanzamt jetzt schon weiß, ob jemand "angemeldet" oder "schwarz" arbeitet. Schon mal was vom Steuergeheimnis gehört? Und der Schwarzarbeiter? Der geht vorher zum Finanzamt und sagt: ich arbeite jetzt bei Müllers schwarz?

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