Wie ist es bei Ämtern: kann man den Bearbeitungsstatus erfragen?

4 Antworten

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Frag am Besten schriftlich an. Um den ständigen Nachfragen(die ja auch beantwortet werden müssen) zu entgehen, wird Dein Antrag dann sicher auch schneller bearbeitet. Wer sich meldet, ist immer im Vorteil!

Möglich schon, erwünscht nie. Das erinnert die öffentliche Verwaltung immer in unangenehmer Weise daran, dass sie für das Geld, das andere erwirtschaften, eigentlich arbeiten sollten.

Du kannst sicherlich nachfragen, musst aber damit rechnen, nicht grad sehr freundlich angesprochen zu werden. Du musst Dir vorstellen, wenn alle Leute nachfragen, kommen die ja nie zu ihrer Arbeit und es dauert immer noch länger.

möglich ist es, jedoch selten sinnvoll. Man bekommt fast immer nur eine hinhaltende Antwort.

Bafög und ALG1 zusammen - nun kam die Rückzahlforderung?

Hallo,

Ich gehe auf das Abendgymnasium und habe seit dem 2. Halbjahr Anspruch auf Bafög. Meinen alten Job hatte ich zum 31.12.15 gekündigt und ALG1 beantragt, was mir auch zusteht und ich bis dato beziehe.

Noch vor dem 2. Halbjahr habe ich dann elternunabhängiges Schülerbafög beantragt, der Antrag wurde bewilligt und ich habe es nun 4 MAL in einer Höhe von 572€ monatlich bezogen.

Ich hatte damals beiden Ämtern vermittelt, dass ich Anspruch auf Bafög / ALG1 habe bzw. beziehe. Also dem Arbeitsamt gesagt, dass ich bald Bafög beziehen werde und der Bafögstelle, dass ich ALG1 beziehe. ICH habe besonderen WERT darauf gelegt, keine Leistung zu unrecht zu beziehen und es beiden Sacharbeiterinnen in den jeweiligen Stellen AUSDRÜCKLICH vermittelt. Sie versicherten mir, dass dies nicht passieren wird. Ich sollte einfach nur beiden Ämtern den jeweiligen Bewilligungsbescheid zukommen lassen. Also gab ich der Bafögstelle NOCH VOR DER BEWILLIGUNG DES ANTRAGS meinen ALG1-Bewilligungsbescheid. Und nach Bewilligung des Bafögs der ALG1-Stelle meine Bafög-Bewilligung.

Heute kam mit der Post eine Rückzahlforderung der Bafögstelle in Höhe von 2008€. Mein monatlicher Satz wurde von 572 auf 35€ minimiert.

Nun bin ich in erster Linie auf mich selbst wütend und frage mich, warum ich so naiv war und dachte, dass das alles rechtens sei, aber in zweiter Linie frage ich mich, WARUM ZUR HÖLLE die Bafögstelle einfach 4 Monate einen Betrag an mich gezahlt hat, der mir nicht zusteht, OBWOHL ich ihnen den Bewilligungsbescheid des ALG1 noch vor der Bewilligung des Bafögs habe zukommen lassen ?

Kann ich dagegen vorgehen ? Ich habe schließlich alles abgegeben und die Bafögstelle hat meinen Satz falsch berechnet. An zurückzahlen ist gar nicht zu denken, vor allem nicht mit 600€ ALG1 plus Kindergeld. Ich bin verzweifelt....

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