Wass passiert wenn man den Kontrolleur anlügt?

5 Antworten

In beiden Fällen darfst du davon ausgehen, dass der Kontrolleur das nicht zum ersten Mal hört, deine Personalien aufnimmt und du ein paar Tage später Post bekommst. Du erhältst eine Zahlungsaufforderung für ein erhöhtes Fahrtgeld in Höhe von rund 40€, das du bis zum Soundsovielten bezahlen musst.

Wenn du ein Schokoticket oder sowas hast, dass du nur nicht mithattest, kannst du das ein paar Tage später nachzeigen und musst nicht die vollen 40€ bezahlen.

Manchmal bekommt man aber das schwarzfahrerknöllchen direkt in der Bahn ausgehändigt, so meine Erfahrung.

lg, jakkily

Das spielt keine Rolle, wenn du kein Ticket vorweisen kannst, dann ist es erschleichen von Leistungen gemäß § 265a StGB http://dejure.org/gesetze/StGB/265a.html Was anderes ist es allerdings, wenn du das Ticket nur vergessen hast, dann kannst du es innerhalb 1-2 Wochen bei der Bahn nachzeigen.

Es macht keinen Unterschied, ob du behauptest ein normales Ticket gekauft zu haben und es angeblich verloren hast oder von vorneherein keines gekauft hast, denn inn beiden Fällen ist es Beförderungserschleichung und in gewisser Weise auch Betrug. Dies hat dann in beiden Fällen das erhöhte Beförderungsentgelt (auch Fahrpreisnacherhebung genannt) von 40,-€ zur Konsequenz.

Wenn du eine persönliche Zeitfahrkarte hast, die nicht übertragbar ist, also auf deinen Namen ausgestellt wurde und du innerhalb von 14 Tagen am Serviceschalter der DB nachweisen kannst, Besitzer eines solchen Tickets zu sein, dann kannst du die FPN umgehen. Lediglich eine kleine Bearbeitungsgebühr hast du dann zu entrichten. Bei mir waren es zuletzt 2,50 €, das kann aber variieren je nach Verkehrsverbund etc.

Bei der 3. erwischten Beförderungserschleichung droht dir eine Strafanzeige seitens der Bahn wegen Beförderungserschleichung. Und wenn du dann noch tiefer in die Spirale des schwarzfahrens gerätst, dann kann es sogar so weit kommen das dir Knast droht oder du sogar darein musst.

Ich selber stand wegen dem Mist auch schon fast im Gefängnis, weil ich über 60mal beim schwarzfahren erwischt wurde, in einem Zeitraum von 2 Jahren. Ich bin absolut nicht stolz über mein Verhalten. Dies waren alles Jugendsünden. Zur Zeit muss ich insg. 50 Sozialstunden deswegen ableisten. Wenn ich die abgeleistet hat, dann kann ich mit der alten Geschichte abschließen.

Ich bin froh aus dieser Spirale herausgekommen zu sein, denn das Problem ist, (so blöd es klingt) iwann sinkt die Hemmschwelle und das macht es noch schlimmer den Weg hinauszufinden.

Also ich kann nur jedem raten fahrt ehrlich mit der Bahn.

Beförderungserschleichung ist Volksdiebstahl, denn den Umsatzverlust den die Bahn dadurch hat müssen die ehrlichen Bahnkunden wieder abbezahlen. Die Fahrpreise werden immer höher...

So viel von mir dazu...

lg, jakkily

Als Beglagte(r) darfst du lügen bis sich die Balken brechen, als Zeuge nie. Hier würdest du dich der Falschaussage schuldig machen. Was sollte man hier auch noch lügen ? Fakt ist das fehlen des Tickets und das ist das entscheidene. Bezahl dein Ticket, fahr mit dem Rad oder geh zu Fuß, dann brauchst du dir darüber keinen Kopf machen. Ein Strafticket von bis zu 60,- € ist auch nicht von schlechten Eltern und deine würden sich bedanken.

Tief durch Atmen aus Wie oft in irgend einer Form willst Du diese Frage noch stellen ? An der Antwort ändert sich nichts.

Du ein Einzelticket verlierst ist es Ihr/Dein Problem . Du hättest es halt sorgfältiger wegstecken können.

Bei einen (nicht übertragbaren) Ticket in Abo/Sschokoticket o.ä läßt es sich nachweisen. Dann reduziert sich die Strafe spürbar.

Du wirds in den Sauren Apfel beissen und "Lehrgeld" bezahlen müssen. Und zukünftig das Ticket besser wegstecken.

Anne

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