Was sind Vor- und Nachteile der Einwanderung für das Einwanderungsland?

5 Antworten

Also ich finde, man muss zw. einer humanitärem Hilfe und Einwanderung klar trennen. Humanitäre Hilfe sollte vor Ort organisiert werden und sollte nichts mit Einwanderung zu tun haben. Einwanderung muss ganz klar egoistisch sein, also aus Sicht der aufnehmenden Gesellschaft.

Macht ja absolut keinen Sinn, wenn wie alte, (chronisch-) kranke, ungebildete, oder gar bereits kriminell auffällig gewordene Menschen aufnehmen würden. Auch Menschen deren "Werte" aufgrund ihrer Kultur und/oder ihrer Religion nicht zu uns passen, sollten nicht als Einwanderer akzeptiert werden. Da kenne ich selber einen Fall, wo ein "Araber" die Probezeit in einer Firma nicht überstanden hat, weil er mit einer Frau als Vorgesetzte echt nicht klar kam. Menschen mit so einem mittelalterlichem Wertesystem oder auch diesem schon fast krankhaftem "Ehrgefühl" brauchen wir hier nun wirklich nicht.

Gibt doch in Südeuropa einige Staaten mit einer sehr hohen Jugendarbeitslosigkeit. Warum nicht junge, gut ausgebildete Spanier, Griechen, Portugiesen,... anwerben? Deren Perspektive auf eine gelungene Integration ist für mich viel, viel höher als bei Leuten aus dem Nahen Osten oder aus Afrika. 

Die jetzige Fluechlingswellen haben uns 40 Jahre vor dem langsamen Bevoekerunsschwund bewahrt, so stand es in den Nachrichten.

Das waere der 1. Vorteil. Sollten sich diese Leute hier integrieren, dann faengt ein langsamer Prozess damit an, Sprache, Arbeitserlaubnis, usw, Diese Zeit kostet dem DE-Steuerzahler natuerlich sein Geld. 

Das ist allerdings eine Investition fuer die Zukunft, in ca. 10 Jahren dreht sich der Spiess um, DE profitiert.

DE hat ein Problem mit den Geburten, es sterben jedes Jahr 220 Tsd. Buerger mehr, wie Kinder geboren werden. Somit haben wir keine andere Wahl, als menschlich gegenueber den Fluechtlingen zu sein, einmal aus wirtschaftlichen Gruenden und aus politischen sowieso, denn wir haetten zu gegebener Zeit Einspruch gegen dieses Desaster erheben koennen, Wir haben es nicht getan. 

Es gibt keine Vorteile.

Sogar die vorher ausgedachte hohe Geburtenrate ist eine Milchmädchenrechnung.

Nachteile:

  • Da viele Nichtfachkräfte nach Deutschland einwandern, werden sie für den Mindestlohn arbeiten  oder Arbeitslosengeld II beziehen müssen.
  • Sie beziehen später mehr Rente als sie  einbezahlt haben. Dadurch wird die Rentenkasse noch leerer, statt wie vorher angenommen, übervoll.
  • Die Krankenkassenbeiträge wurden schon erhöht und das bestimmt nicht das letzte Mal.
  • Die Altersarmut nimmt noch mehr zu.
  • Wohnungen sind eh schon knapp.
  • Freie Arbeitsplätze waren vorher schon rar.
  • usw.usw.

Grundsätzlich gibt es keine Probleme damit. Weil:

JEDES Land hat sich bisher (und tut es heute noch) seine Einwanderer ausgesucht.

Jeder, der in ein fremdes Land einwandern wollte, mußte im Voraus ein Ansuchen stellen. Lebenslauf, Leumundszeugnis, Ausbildung, Sprache, Können.

Und nur dann, wenn er/seine Fähigkeiten in dem Land auch gebraucht wurden, wurde er angenommen.

Dazu gehörte aber auch schon ein Arbeits (vor-) vertrag. Sodaß für den Staat keine Kosten entstanden. Finanzielle Hilfen vom Staat gab es nirgends.

Er kam und bereicherte mit seinem Wissen und seinen zu bezahlenden Steuern die Gemeinschaft.

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In den 70ern hat ein ehemaliger Kollege eine 1-Jahresweltreise unternommen. Genau geplant. Er wollte auch nach 2 Monate in Australien verbringen.

Auf der Botschaft (B) fürs Visum: Nein, 2 Monate sind zu lang. Kollege (K): Na, gut, dann möchte ich einwandern. B: Was können Sie? K: Ich bin Programmierer! B: Programmierer? Brauchen wir nicht. Ja, wenn Sie Koch wären. Abgelehnt.

Er war in Tasmanien, in Neuseeland, nach Australien kam er nie.

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Jeder Einwanderer ist eine Bereicherung fürs Land. Soferne er sich anpasst und !! Wissen und Können mitbringt. Heißt ja auch - das gilt vor allem für Deutsche - daß die Ausbildung ausgezeichnet ist, daß er sofort Leistung erbringt, seinen Beitrag leisten kann.

DE braucht tatsächlich Fachkräfte. Seit zwanzig Jahren wandern jährlich ca. 140 000 Deutsche aus. Vom Tischler bis zum Chirurgen. Alle bestens ausgebildet. Werden weltweit gerne aufgenommen.

Ergo für DE? Woher diese abwandernden - und daher fehlenden - Fachkräfte hernehmen? Hilfskräfte haben wir genug.

Ist eine einfache Kosten-/Nutzenrechnung.

haben wir wirklich genug "Hilfskräfte" ? .. bei der demographioschen Entwicklung würden wir ohne junge Zuwanderer in allen Bereichen immer weniger Arbeitnehmer haben, dafür immer mehr Rentner die irgenwann Pflege brauchen .. das Pflegesystem würde heute schon zusammenbrechen wenn nur deutsche dort arbeiten würden. 

Das Problem ist natürlich auch, dass viele Deutsche in prekären Verhältnissen solche Arbeit nicht machen wollen, dazu immobil sind (in den neuen Bundesländern) und lieber jammern dass sie von Hartz IV leben und die bösen Ausländer, die ich selten dorthin verirren, als Schuldige ausmachen. 

Aber nicht dass ich missverstanden werden: sicher ist es auch richtig, gezielte Einwanderung nach Qualifikation und Integrationsfähigkeit zu betreiben.

@juergen63225

"...dazu immobil sind (in den neuen Bundesländern)"

Ausgerechnet den Bürgern der NBL Immobilität zu unterstellen, ist schon eine arg böswillige Verunglimpfung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bild-1077441-957666.html

Abgesehen davon bitte mal zur Kenntnis nehmen: Die mit Abstand meisten Arbeitslosen rekrutieren sich bei uns aus den niedrig Qualifizierten. Wenn wir etwas am wenigsten brauchen, dann sind das geringqualifizierte Hilfskräfte. Lohndumping kann auch nicht unsere Perspektive sein. Das können Länder in Ostasien besser als wir.

@juergen63225

Widersprich Dir nicht selbst.

Wo haben wir ein demografisches Problem? Haben wir nicht. Ok, die deutsche Bevölkerung wird halt weniger. Und?

Würde ausreichende - bezahlte - Lehrstellen, genug Arbeitsplätze mit ausreichender Entlohnung zur Verfügung stehen, gäbe es das Problem gar nicht. Ewiges Wachstum geht nicht.

Die verschiebst da etwas. Eben dieses demografische Problem - was keines ist - mit dem Facharbeitermangel.

Deine jungen Zuwanderer! Meinst Du, die werden mal unsere Alten betreuen können?

Wie lange brauchen die um Deutsch zu lernen, wie lange brauchen sie, um anschließend eine Ausbildung zu erhalten? Es kommen ja keine ganz Jungen! Es kommen 20 - 50-Jährige. Die jetzt schon keinen Beitrag leiten können. Demnächst kommen noch ihre Familien.

Ok. Sie werden das demografische (nicht Schäuble's Inzucht-) Problem lösen.

Aber nicht das Problem mit den Facharbeitern.

PS: Du scheinst von den Verhältnisse in den Ländern, wo diese herkommen, keinen Schimmer zu haben.

Und deren Lebensgewohnheiten und Ansichten. Daran wird sich hier nichts ändern. Glaubst Du ernstlich, ein Muslim gestattet seine Frau, einem wildfremden Mann den "Arsch" auszuwischen?

Er tut es sowieso nicht. Der wartet auf einen Chefposten. Chef über Ungläubige.

Oh Buddha. Wer hat euch das Denken verboten?

@Hegemon

"Immobil". Alleine diese Wort ist für Arbeitnehmer schon eine Frechheit.

Wir sind alle seßhaft. Das will auch jeder Staat. Deshalb fördert sie auch Wohnungen, die jeden dazu veranlaßt, seßhaft zu bleiben.

Was stellst Du (juergen) Dir denn vor?

Lebe ich in einem Wohnwagen, kein Problem, ein paar hundert Kilometer weiterzuziehen. Aber ich habe eine - von mir - eingerichtete Wohnung. Ziehe ich aus, gibt es KEINE Entschädigung für meine Kosten. Wo finde ich eine leistbare Wohnung an der neuen Arbeitsstätte? Und meine Familie?

DE ist nicht Amerika! Dort zieht man von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz. Auch mit Familie. Neue Schulen für die Kinder. Alte Bande werden zerrissen.

Gemietete Wohnungen sind voll möbliert. Ausziehen? Kein Problem. Nur mit meiner persönlichen Habe. Ich habe ja nichts in die Wohnung investiert.

Was meinst Jürgen. Geht das auch in DE?

 

Sorry, Hegemon. War eher eine Antwort auf den Jürgen und eine Bestätigung Deiner Ansicht zu diesem Thema.

Einwanderung, v. a. ungesteuerte,  ist vollkommen verzichtbar. Japan ist eines der erfolgreichsten Länder weltweit und hat so gut wie null Einwanderung.

Der Oxforder Migrationsexperte Paul Collier sagt: 

Wenig Einwanderung hat geringe positive Auswirkungen. Viel Einwanderung (wie in D) hat sehr große negative Auswirkungen.

Positive wirtschaftliche Folgen durch Einwanderung qualifizierter Menschen.

Negative durch das Sinken des gegenseitigen "Vertrauenskapitals", das in multiethnischen Ländern einfach geringer ist. In Nigeria z. B. gibt es keinerlei Gefühl der Zusammengehörigkeit, der Solidarität zwischen den Ethnien. Jede Ethnie ist eher misstrauisch gegenüber der anderen. Die Menschen ziehen sich in ihre Lebensräume zurück, "gated communities" entstehen mit Wachmann am Tor. 

Negative auch durch unqualifizierte Einwanderer, die die Leistungsfähigkeit insgesamt drücken und hohe Transferkosten verursachen siehe D, F, Schweden etc. 

Negative auch durch ganz andere kulturelle, religiöse Prägungen, was zu Spannungen und höheren Gewaltraten führt

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