Warum muss ich bei einer Taxifahrt auch die Standzeit an Ampeln oder Bahnübergängen bezahlen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Weil du die Dienstleistung, das Gefahrenwerden, bezahlst. Der Taxitarif setzt sich sowohl aus gefahrener Strecke wie auch aus anfallenden Standzeiten zusammen.

Beim Einschalten des Taxameters erscheint zunächst immer die Grundgebühr. Der Fahrer kann einen Zuschlag durch Tastendruck dazuaddieren, beispielsweise für Koffer oder Nachtfahren. Nach dem Anfahren wird durch Ermittlung der Wegstrecke das Kilometerentgelt hinzugezählt und als Fahrpreis laufend angezeigt. Während Wartezeiten, beispielsweise an einer Ampel oder im Stau, schaltet das Gerät von Strecken- auf Zeitabrechnung um.

Am Zielort wird das Taxameter gestoppt und der Gesamtpreis ist zu entrichten.

Merci :)

Weil der Taxi fahrer in der zeit ja keine anderen Passagiere mit nehmen kann

Weil das nun mal auf der Fahrstrecke dabei ist, der Taxifahrer kann doch nun mal an einer roten Ampel nicht durchfahren, nur damit Du nicht einen Euro mehr bezahlen musst. Außerdem hast Du ihn bestellt. Wenn Dir das zuviel ist, dann fahr eben mit Bus oder Bahn.

Weil der Taxifahrer seine Zeit dann beruflich mit dir verbringt. Auch dafür will er Geld sehen, privat hätte er schließlich Schöneres zu tun.

Du musst nur maal genau aufpassen: Der Taxifahrer bleibt tatsächlich im Auto, wenn die Ampel rot ist. Der beamt sich nicht in ein Cafe. Der wartet, dass er dich schleunigst wieder los wird. Damit das gelingt, lässt er sogar meist den Motor noch laufen. Und zu allem Überdruss nutzt dein Hintern die Sitzfläche ja gemütlich weiter ab.

Sehr Gut, stimmt bei meinem Hintern bräuchte er eigentlich einen neuen Sitz ;)

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