Werden Überwachungskameras an Bahnübergängen auch zur Ahndung von Rotlichtsündern benutzt?
An vielen Bahnübergängen sind Videokameras (nicht Blitzer) installiert, durch die im Bahnbetriebswerk überwacht werden soll, ob der Raum zwischen den Schranken auch frei ist, wenn ein Zug kommt.
Auch wenn es sich dabei um keinen Blitzer handelt - kommt es vor, dass Leute, die trotz Rotlicht noch schnell drüber fahren, dennoch ein Strafzettel erhalten (z.B. weil die Bahn Anzeige erstattet)?
5 Antworten
Nein. Erstens kann die Kamera gar nicht beide Rotlichter erfassen, zweitens ist das nicht ihr Zweck, drittens kann sie weder Kennzeichen noch Fahrer so filmen, dass man es auswerten könnte und viertens dürfte die Bahn solche Erfassungen gar nicht durchführen.
Dieses Vorgehen der Bahn finde ich mehr als ganz O.K. Schließlich wird ein Rotlicht überfahren und das nicht an einer X- belibigen Kreuzung. Die Bahn hat eine Verkehrssicherungspflicht. Die Bahngleise sind Privateigentum der Bahn. Wer gegen die Hausordnung der Bahn auf diesem Privatgelände verstößt muss zu Recht mit einer Anzeige rechnen.
Wer trotz Rotlicht oder bei 'Dunkelgelb' noch versucht, einen Bahnübergang zu queren, ist lebensmüde. Wenn ein Lokführer in voller Fahrt so nah an ein Hindernis gekommen ist, dass er es sehen kann, hat er keine Chance mehr, den Zug rechtzeitig zum Stehen zu bringen.
nein, aber sowas könnte in 5-15 Jahren Standard werden.
Sie werden zur Zeit nicht überwacht.
Ich würde es allerdings begrüßen. Wir brauchen mehr Kontrolle im Straßenverkehr.