Warum blitzt es immer orange?

3 Antworten

Um von der äusseren Helligkeit der Fotografie technisch eher unabhängig für kontrastreiche Fotos zu sein, so wird hier meist ein Infrarot-sensitives Belichtungsverfahren verwendet. Um den Verkehrsteilnehmer insbesondere nachts dann durch den Blitz nur so wenig wie technisch möglich zu blenden und irritieren, setzt man vor den ( meist Xeon-basierten ) Blitz entsprechende Farbfilter zur Ausstrahloptimierung vor allem auf die rötlichen Lichtspektren.

Die kurzwelligeren Spektralfarben werden durch diesen Filtervorsatz im Blitzlicht entsprechend weit zurückgehalten und der Blitz wirkt bei weitem nicht mehr so grell wie das Blitzlicht einer normalen Kamera.

Die modernsten Geräte dieser Technologie blitzen hier inswischen sogar mit nahezu nicht sichtbar wahrnehmbarer Wellenlänge > 700 Nanometern. ( Also ähnlich wie eine Infrarot-Fernbedienung )

Vorteil dieser weiterentwickelten Technologie im weiteren Sinne sind hier noch schärfere Bilder mit stark reduzierten Reflektionswerten auf hellen Lacken und anderen optisch spiegelnden Oberflächen durch den Wegfall des Notwands kurzwelligerer Lichtpektren bei der Belichtung / Sensorempfindlichkeit.

Auf diese Weise könnte ein versierter Bastler sogar eine einfache Digitalkamera auf Infrarot per IR-LED umrüsten. Neben leistungsstarken IR-LEDs zur Ausleuchtung müsste hier nur noch ein entsprechender IR-Filter zwischen Linse und CCD-Sensor angebracht werden.

Das IR-Licht der Ausleuchtung siehst Du dann auch nicht / oder nur minimal, aber dennoch kommt ein relativ gutes Schwarz/Weiss - Bild im Ausleuchtungsbereich zu Stande.

Die Wahl der Technik richtet sich hier dann für den Betreiber nach dem Standort der Anlage.

Bei stationären Blitzern im Bereich von Ampeln / Kreuzungen genügt meist die eher günstige Variante mit dem orangenen oder rötlichen ( gut wahrnehmbaren ) Blitzlicht.

Bei mobilen Blitzern und auch stationären Anlagen auf Schnellstrassen empfiehlt sich eher die ( deutlich ) schwächer wahrnehmbare aber kostpieligere Variante im IR-Bereich.

Beim mobilen Blitzer macht es die Anlage flexibler einsetzbar, bei Schnellstrassen ohne sonderliche ( stationäre ) Beleuchtungskulisse mindert / minimiert es die Irritation zu nächtlichen Zeiten.

Es gibt auch weiße Blitzer, oder rötliche, das ist total unterschiedlich.


Meist ist es eine warme Farbe wie gelb, rot oder orange damit man nicht zu sehr geblendet wird. Und normal weiterfahren kann.

Ganz einfach, weil das Farbspektrum in orange am besten geeignet ist, um ein möglichst reflexfreies Foto zu erhalten.

Außerdem blendet diese Farbe am wenigsten den Fahrer, besonders bei Nacht.

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