Wann ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

5 Antworten

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist enorm wichtig, um die Existenz im Falle einer Berufsunfähigkeit sichern zu können. Es mag sein das solch eine Versicherung sehr kostspielig ist, doch in einer Zeit wo jeder 4. Arbeiter davon betroffen ist, sollte man diese Kosten investieren. Da die Versicherungskosten von Beruf und Alter, sowie Gesundheitsstand abhängen, sollte man sie möglichst früh abschließen, um einen Vertrag zu günstigen Konditionen zu erhalten.

hallo jakob!

Jenachdem, und was man arbeitet besteht ein höheres oder niedriges unfallrisiko am arbeitsplatz. Ob eine Berufsunfähigkeit vorliegt muss man sich dann fragen, wenn man seinen "Beruf!" nicht mehr ausüben kann. sehr wohl aber wird genau das von den versicheren geprüft. wenn ich durch einen "ARBEITSUNFALL!" meine berufstauglichkeit verliere (z.B. für immer steifes kniegelenk) dann kann auch verlangt werden das der betroffene eine gerinfügige oder leichte beschäftigung nachgehen kann und vielleicht sogar muss! Denn:" berufsunfähigkeit bedeutet nicht INVALIEDE zu sein!" Das wäre z.B. bei plötzlicher blindheit oder rollstuhl, wenn der betroffene aufgrund seiner quallifikationen und seiner unfallerkrankung keine erwerbsmäßige tätigkeit mehr nachgehen kann. mit einer gehbehinderung wird der maurer nicht merh auf gerüste klettern können aber er kann als pförtner oder etwa ladendetektiv oder eine sitzende tätigkeit bei der post oder, oder , oder... nachgehen können. bei einer berufsunfähigkeitsversicherung kann, wenn es hart auf hart kommt zu uneinigkeiten mit der zahlungsmoral der versicherer kommen. es gibt aber natürlich auch eine versicherung gegen invalidität. diese muss dann zahlen wenn ich "!INVALIEDE!" geworden bin und das entscheidet (in beiden fällen) immer ein unabhängiger gutachter. also den "STROMBERG" mal aufm zahn fühlen.

Soviel dazu. von Latsch.


Eine Berufsunfähigkeitsversicherung an sich ist sinnvoll, keine Frage. Doch es gibt einige Punkte zu beachten. Die meisten Versicherer werben meistens mit geringen Summen um möglichst viele Abschlüsse zu machen.

Nehmen wir mal du bekommst eine Erkrankung, die dich in deinem jetzigen Beruf nicht mehr arbeiten lässt. Bevor das der Fall ist bist du erstmal 2 Jahre lang krankgeschrieben. Danach gehst du zum Amt und beantragst die Berufunfähigkeit, aber so wie wird unserern Staat kennen zahlt der nicht gerne.

D.h du musst eine Umschulung machen und eventuell eine Tätigkeit ausführen die dir nicht passt, bsp. "Pförtner". Wenn im Vertragbedingungen steht, dass der Versicherer von dir möchte das du sowas machst. FINGER WEG, weggeschmissenes Geld sag ich nur.

Der zweite Punkt ist die Höhe der Vertragssumme, wenn du nämlich zum Amt gehst und möchtest Geld haben, prüfen die dich auf deine finanziellen Rücklagen und ob ein BU Vertrag vorhanden ist. Ist einer Vorhanden wird die BU Summe mit dem Arbeitslosengeld verrechnet und dann hast du nichts davon.(BU Verträge mit einer Versicherungsumme von unter 850 Euro).

Mindestens sollte die Summe bei 1000 Euro liegen, damit man mit dem Geld einigermaßen über die Runden kommt.

Schau dir außerdem die Klagequoten an, jeder diese sehr hoch sind solltest du dich lieber woanders versichern lassen. Denn du möchtest ja schließlich im Ernstfall Geld bekommen.

Zusammenfassend kann man also sagen, wenn die obigen Bedingungen nicht gegeben sind solltest du auf keinen Fall solch eine Versicherung abschließen. Meiner Meinung nach kann ich dann das Geld besser in meine Hobbys investieren, als in eine nutzlose BU.

Mein Tipp für dich. Bevor du erstmal eine BU abschließt würde ich dir ein Krankentagegeld empfehlen, dass nach sechs Wochen den Lohnausfall ausgleicht. Meistens sind das so 3-10 Euro im Monat je nach versicherter Summe.  Die meisten Versicherungsvertreter erwähnen das nicht, weil diese Verträge keine/kaum Provision abwerfen.

Ich hoffe ich konnte mit dieser Antwort weiterhelfen. ;-)



Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist auf jeden Fall sinnvoll. Je eher Du sie abschließt desto besser. Denn je älter man ist um so höher sind die Beiträge die man zahlen muss. Mein Vater hatte einen Autounfall und ist seitdem berufsunfhähig. Gott sei Dank hatte er noch 4 Jahre zuvor eine BUV abgeschlossen und ist somit abgesichert. Auch wenn man einen Beruf ohne großes Risiko ausübt, kann dennoch viel passieren - Unfall, unerwartete Krankheit (psychisch oder physisch). Und die BUV ist eben die einzige Versicherung die für einen solchen Fall umfassend absichert. Je mehr Krankheiten man in der Vergangenheit hatte, desto teurer ist eine solche Versicherung leider. Aber das Geld zahlt sich aus, wenn es doch ernst wird.

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