von Hartz 4 zur Erwerbsminderungsrente. Wer hilft mit Übergangsgeld?

4 Antworten

Weil du bisher Leistungen vom Jobcenter bezogen hast / beziehst,würde ich hier erst einmal einen schriftlichen Antrag auf ein zinsloses Darlehen für diese Übergangszeit stellen und dann musst du auch einen schriftlichen Bescheid bekommen !

Sollte dieser abgelehnt werden,dann würde ich bei Dringlichkeit direkt damit zum zuständigen Sozialgericht gehen und dort einen Eilantrag auf vorläufige Zahlung von Leistungen stellen.

Zuständig für diese Übergangszeit ist das sogenannte Grundsicherungsamt oder auch Landratsamt bzw. Sozialamt genannt...

Die zahlen dann auch eine Aufstockung, wenn die EU-Rente zu niedrig ist.

warehouse14

Das Jobcenter gewährt auf Antrag für die Überbrückungszeit ein Darlehen.

Einfach Antrag beim Jobcenter auf ein Darlehen stellen, oft sagen Sie mündlich nein, das heißt nichts. Das kannst du dann in Raten zurück zahlen, denn von der 1. Rente musst du dann ja die Rechnungen im neuen Monat zahlen.

Übergangsgeld und Hartz 4? Oder wie?

Hallo. Ich beziehe ALG2 (Hartz4) und war von Ende Mai 2013 bis Ende August 2013 in einer Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben (Rehavorbereitungslehrgang). Für diesen Zeitraum musste/ durfte ich Übergangsgeld bei der Rentenversicherung beantragen. Laut Bescheid zum Übergangsgeld stehen mir kalendertäglich 5,28 EUR zu und wird mit monatlich 30 Tagen berechnet. Damit komme ich auch einen monatlichen Betrag von 158,40 EUR- der unter dem soweit mir bekannten, erlaubten Zusatzverdienst von 165,00 EUR liegt. In dem ÜG-Bescheid von der Rentenversicherung steht aber der Hinweis.. "dass das berechnete ÜG vorläufig noch einbehalten wird da noch geprüft wird, ob irgendwelche Erstattungsansprüche bei (z.B. Krankenkasse, Agentur für Arbeit o.ä.) bestehen.

Nun habe ich parallel ebenfalls einen Bescheid vom Jobcenter aus der Leistungsabteilung erhalten indem steht, dass die Leistungen gänzlich aufgehoben werden, da ich angeblich ÜG beziehe. Ich bin natürlich erstmal aus allen Wolken gefallen, da ich erstens überhaupt noch kein ÜG beziehe bzw. bezogen habe und zweitens das ÜG gerademal 158,40 EUR im Monat betragen würde. Somit würde ich garnicht in der Lage sein meine Miete zu bezahlen, geschweige denn ausreichend zu essen über den Monat zu haben. Ich bin daraufhin dann sofort zum Jobcenter gefahren und habe den Bescheid zum ÜG vorgelegt und denen versucht zu erklären, dass ich wie oben beschrieben kein Geld bisher bekomme und der Betrag auch zu gering wäre. Darauf meinte die Frau aus der Leistungsabteilung des Jobcenters dann zu mir, dass der Bescheid dann aufgehoben bzw hinfällig wäre und mir weiter mein ALG2 gezahlt werden würde, das ÜG i.H.v. 158,40 EUR aber gegen mein ALG2 angerechnet werden würde. Nun soll ich also "nur" noch statt normalerweise 702,00 EUR - 543,60 EUR vom Jobcenter beziehen.

Ich war im Jahre 2009 schon einmal in genau derselben Reha- Maßnahme für 3 Monate und das ÜG war damals genauso hoch wie jetzt! Damals war ich auch schon ALG2-Empfänger (Leider!) und hatte dem Jobcenter den Bescheid des ÜG vorgelegt und da wurde mir nichts vom ALG2 abgezogen!

Meine Frage an Sie, liebe Leserinnen und Leser:

Wie steht die gesetzliche Lage zu meiner Angelegenheit? Wurde ich im Jahr 2009 entweder falsch vom Jobcenter behandelt oder vielleicht heute? Oder war die Gesetzeslage im Jahr 2009 anders als heute?

Ich bin mir zumindest sicher, dass ich auch heute noch als ALG2-Empfänger z.B. in einem Nebenjob bis zu 165,-EUR ohne Abzüge hinzuverdienen darf!

Wie kann es also sein, dass ich, dafür dass ich ebenfalls jeden Morgen aufstehe und zur Rehalmaßnahme fahre und den ganzen Tag (8 bis 9 Stunden) die Schulbank drücke und trotzdem nichts von dem Übergangsgeld behalten darf? Ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich hier nicht ganz ehrlich oder evtl. falsch vom Jobcenter beraten wurde!? Zusätzlich möchte ich noch anfügen, dass ich im Jahr 2009 bei der ersten Reha-Maßnahme noch im Bundesland M-V wohnte und heute im Land Brandenburg lebe! Bitte um Hilfe!

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