Vermieter gibt mir die Schuld für einen Wasserschaden, den ich nicht verursacht habe.

5 Antworten

Diesen Vermieter mag verstehen wer will, ich verstehe ich nicht. Solche Angelgenheitenn werden doch von der VGV komplett und ohne Abzüge geordnet und wenn ein Vermieter sich solche Versicherung nicht leistet, kennt er doch die Folgen und öffnet eben seine Geldbörse und gut ist. Eine PH ordnet doch lediglich den gerichtsfest belegten schaden, soll bedeutet, ein alter und somit wertloser Fußbodenbelagt kann kein schaden sein. Sollte der Mieter alledings mit Beiträgen für eine VGV belastet werden in der BK-Abrechnung, darf dieser gerne auf den Vorrang solcher Versicherung hinweisen.

Für Leitungswasserschäden ist in erster Linie die Gebäudeversicherung des Eigentümers zuständig. Stellt sich dann heraus, dass du für diesen schaden verantwortlich bist, wird die VERSICHERUNG dich in Regress nehmen. Mit dem Vermieter hast du in dem Zusammenhang gar nichts zu tun.

Deine private Haftpflichtversicherung wird den unberechtigten Anspruch ( auch vor Gericht) zurück weisen.

Wenn du tatsächlich Schuld hättest, wäre das eine Sache, für die Haftpflichtversicherung dir Deckung gibt.

Dein Vermieter spinnt. Die Ursache der Pfütze durfte wohl das Abtauen des KS gewesen sein. Der V. müsste beweisen, dass du tatsächlich Schuld trägst.

Klar kann eine Pfütze am KS durch das Abtauen entstehen, aber eben kein massiver Wasserschaden in der Wohnung darunter !

@Candlejack

Genau so. Deshalb scheidet für mich der FS** zunächst** als Verursacher aus.

Wenn hier aber auf die Spüle abgestellt wird, so hat jede einen Überlauf über den bei gestöpselter Spüle Wasser ablaufen kann. Allein der FS weiß, ob er gestöpselt hatte und die Mischbatterie nicht geschlossen war. Soweit wird sein Erinnerungsvermögen sicher zurückreichen. Beim Eintreffen in der Wohnung nach Abwesenheit wäre eindeutig der Sachstand erkennbar gewesen. M. E. hat er sich bisher dazu nicht eindeutig erklärt. Da er ein schlechtes Gewissen angibt, wird u. U. es so gewesen sein. Natürlich hört das Tröpfeln nicht sofort auf, wenn kein Wasser mehr nachfließt. Der FS muss ja auch wissen, ob er aufgewischt hat, sodass nur hinter dem KS eine kleine Pfütze verblieb. Mit kommt die Sache langsam etwas spanisch vor.

Im Übrigen handelt es sich um einen Leitungswasserschaden in der drunter liegenden Wohnung den ihm seine Hausratversicherung regulieren dürfte.

Schäden an der gemieteten Sache, also der Wohnung, müsste u. U. der FS über seine HPV regulieren.

Grundsatzfrage: Was käme denn alternativ überhaupt als Ursache in Frage?

Letzten Endes wird es wohl darauf hinauslaufen, dass tatsächlich der Fragesteller Schuld an der ganzen Misere hat.

Die richtigen Antworten hast Du schon bekommen. In einem gut vergleichbaren Fall ergab sich die Sache so:

  1. Unerklärlichen Wasserschaden in der unteren Wohnung festgestellt.

  2. Mit Installateur prüfte alle Leitungen und konnte nichts feststellen. Daher kein Notfall mehr.

  3. Meldung an die Wohngebäudeversicherung. Diese schickte eine Leckortungsfirma.

  4. Leckortungsfirma konnte ermiteln, dass das Wasser von der Wohnung darüber kam. Nämlich aus einem Kabelschacht.

  5. Meldung an die Haftpflichtversicherung durch die Bewohnerin, obwohl sie sich keiner Schuld bewußt war.

  6. Frage der Haftpflichtversichung nach Wohngebäudeversicherung.

  7. Information der Wohngebäudeversicherung an die Haftpflichtversicherung, dass es sich ausweislich des Gutachtens der Leckortungsfirma nicht um einen Leitungswasserschaden handelt.

  8. Übernahme des Schadens durch die Haftpflichtversicherung, wobei diese sich gar nicht mehr dafür interessierte, ob und wie das Wasser in den Schacht gelangte.

So kann die betroffene Bewohnerin weiterhin erklären, dass sie nicht weiß, wie das Wasser in der Menge in den Kabelschacht gelangen konnte und weiß dennoch, dass das Thema für sie nun ohne weitere Folgen erledigt ist.

In diesem Sinne denke ich, wird sich auch für Dich kein Problem ergeben und Du weißt dann zumindest, wofür die private Haftpflichtversicherung gut ist.

Danke für die Antwort!

Den Verdacht habe ich auch, dass das Wasser entweder von oben oder der Wohnung neben mir kam. Ich spreche nochmal mit meinem Vermieter und schau mal, ob er es evtl. einsieht und es seiner Gebäudeversicherung meldet.

Widerspruch einlegen und auf die Kontrollen verweisen.

Nein. Gar nichts machen, und der Haftpflicht melden.

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