Unter welchen Voraussetzungen kann man als Kindsvater sein Kind zur Adoption freigeben, wenn man mit dem Kind und der Mutter nichts zu tun hat?

5 Antworten

Denke da mehr an die Vormundschaft oder ERziehungsberechtigung, wenn du aber sowieso nichts mit den beiden am Hut hast, wird das vermutlich vom Gericht sowieso bei der KM liegen.

Abtreten kannst Du somit nichts in dem Sinne von "Vaterschaft" oder ähnlichem. Bin zwar kein Rechtsanwalt aber ich denke mir mal, dass falls der neue Partner irgendwann vorhaben sollte, das Kind zu adoptieren, weil z.B. mit der KM verheiratet ist, dann müsstetst du dein Einverständnis geben. Aber sonst hast du nichts weiter außer deine "Pflichten" und die Unterhaltszahlungen zu leisten.

Es ist recht naheliegend, dass es dem Fragesteller ja gerade darum geht, dass er nicht mehr zahlen will.

@DieKatzeMitHut

Ja anscheinend. Aber aus der Sache kommt er nicht raus, wenn nicht zufällig der Freund die Adoption beantragt und selbst dann weiß ich nicht ob er nicht trotzdem Unterhalt zahlen müßte..

@RogerDasAlien

In dem Moment, in dem der neue Partner das Kind adoptiert, ist er der (neue) Vater. Dann ist der Erzeuger auch nicht mehr unterhaltspflichtig.

Du kannst keine Adoption durch den neuen Partner erzwingen oder beantragen.

Wenn die beiden selbst auf die Idee kommen, kannst du zustimmen, und dann gehen alle "Rechte und Pflichten" als Vater auf den Adoptivvater über.

Wenn die Mutter und der Neue damit einverstanden ist, dann ist das kein Problem.

Sind sie es nicht, hast Du keinerlei Chance.

Wenn der neue Vater und die Mutter das wollen, geht das. Wenn die nicht wollen und lieber den Unterhalt haben wollen, dann ist es so. Einseitig geht das nicht.

Außer daß du Unterhalt zahlst, hast du keinen Bezug zu deinem Kind!

also auch kein Sorgerecht?

wie kommst du dann darauf, daß du etwas damit zu tun hast,, wenn der neue Partner das Kind adoptieren möchte?

Er müßte den Antrag stellen!

Die Mutter müßte da auch mit einverstanden sein.

@Menuett

sicher , das ist mir klar, aber es geht ja darum, was der Frage Steller wissen wollte.

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