Unfall geschädigter ohne Rechtsschutz Anwalt nehmen?

5 Antworten

Als Geschädigter darfst du einen eigenen Anwalt beauftragen, das ganze macht auch sehr viel Sinn. Der Grund dafür liegt darin "Waffengleichheit" herzustellen, denn bei den Versicherungen arbeiten ausgebildete Juristen und du bist vermutlich selber keiner. Daher sind die dafür anfallenden Kosten vom Verursacher bzw. seiner Versicherung zu tragen. Wähle aber auf jeden Fall einen Fachanwalt also z.B. Fachanwalt für Verkehrsrecht!

Bei einem Kfz-Schaden hast du ebenso das Recht selber einen unabhängigen Kfz-Sachverständigen Deines Vertrauens mit der Erstattung des Schadensgutachtens zu beauftragen. Auch diese Kosten gehören zum Schaden und sind von der gegnerischen Versicherung zu übernehmen. Die gegnerische Versicherung hat auch kein grundsätzliches Besichtigungsrecht.

Das stimmt dann, wenn die Kosten notwendig waren! Stellt sich also die Frage: warum willst du einen Anwalt? Bist du bei dem Unfall verletzt worden? Gibt es Probleme bei der schadenhöhe?

Was soll der Anwalt bewirken, wenn feststeht, dass du deinen Schaden ersetzt bekommen wirst?

Dessen Kosten übernimmt zwar die gegnerische Versicherung, die holt sich diese aber logischerweise über die Beiträge zurück. Somit zahlt die Allgemeinheit die überflüssige Inanspruchnahme des Anwalts.

Den kannst du dir immer noch nehmen, wenn es mit der Schadensregulierung Probleme geben sollte.

Die gegnerische Versicherung über nimmt alle unbedingt notwendigen Kosten, falls dein Unfallgegner wirklich zu 100% schuld ist. Wenn du dir nun zusätzlich einen Anwalt leisten willst (wozu auch immer) dann wirst du den allein bezahlen müssen.

Der Anwalt gehört zu den notwendigen Kosten und somit sind die dafür entstehenden Kosten auch von der gegn. Versicherung zu übernehmen.

Das, was die Polizei sagte, stimmt.

Was möchtest Du wissen?