Mir ist einer ins Auto gefahren - Gegnerische Versicherung will nicht bezahlen?

5 Antworten

Ich hatte mein Auto ganz normal am Strassenrand geparkt, kein Halte- oder Parkverbot alle parken dort.

Naja, dass "alle dort parken" bedeutet nun per se noch lange nicht, dass es korrekt ist. Das nur am Rande :-)

Ein Rentner ist aus seiner Garage rausgefahren und in mein Auto an der Seite reingekracht. Ich war war zu dieser Zeit überhaupt nicht anwesend, noch nichtmal in Deutschland.

Unschön, kommt aber vor.

Als ich wieder kam fand ich einen Zettel von der Polizei mein Auto sei in einen Unfall verwickelt gewesen ich solle mich bei Ihnen melden. Gesagt getan hab die Daten von dem Unfallverursacher bekommen.

Dann ist doch der Unfall mindestens polizeilich aufgenommen worden.

Kurz darauf auch schon ein Schreiben von seiner Versicherung ich sollte mich bei Ihnen melden. Hab dort angerufen, ja sie möchten einen Gutachter von CarExpert schicken.

Und?

Da ich im Internet nichts gutes über dieses Unternehmen gelesen habe, fragte ich hier auf gutefrage.net nach, was meine Rechte sind. Damals riet man mir ich sollte einen Anwalt nehmen, da dies als Geschädigter mein gutes Recht ist und die gegnerische Versicherung die Anwaltskosten bezahlen würde.

Sofern den Unfallgegner das Verschulden trifft, ist das im Prinzip auch korrekt.

So das alles war im Oktober letzten Jahres.

3 Monate ist für eine Schadensregulierung im HP-Bereich allerdings etwas üppig.

Anscheinend weigert sich die gegnerische Versicherung jetzt überhaupt irgendwas zu bezahlen.

Dazu muss es ja eine Begründung geben.

Jetzt bekomme ICH vom Anwalt und vom KFZ Gutachter Sachverständiger eine Mahnung ICH müsste die Kosten übernehmen.

Das wäre insofern logisch, da du der Auftraggeber warst. Wenn der VR nicht leistet, ist der Auftraggeber zahlungspflichtig, denn der hat die Tätigkeit ja beauftragt.

Ich bin nicht gefahren und habe meinen Wagen ordnungsgemäß laut Stvo geparkt. Habe somit 0% Teilschuld!!!

Was im Streitfall zu beweisen wäre.

Ich bin jedenfalls stinksauer und sehe es auch überhaupt nicht ein, dass ich den Anwalt nun bezahle.

Bei der Falllage wird dir aber zunächst gar nichts anderes übrigbleiben.

Wenn ich den bezahle dann tut ER ja überhaupt nichts mehr, da ER ja sein Geld schon bekommen hat. Das soll er gefälligst von der gegnerischen Versicherung holen!!!!!

Weder der Gutachter noch der Anwalt werden bis zum Ausgang eines möglichen Klageverfahrens auf eine Bezahlung warten; die holen sie sich zwischenzeitlich beim Auftraggeber. Wenn die Klage gewonnen wird, steht dir dafür auch die Erstattung zu.

P.S: Und die 1000€ was Anwalt + Gutachter jetzt kosten sollen habe ich auch nicht einfach mal so übrig!!!

Tja, da hätte sich der Verkehrs-RS eben gelohnt.

Und wenn ich lese

"Die gegnerische Versicherung schreibt nun sie wird nicht zahlen, da ich mich angeblich mit deren Versicherungsnehmer (der mir reingefahren ist) geeinigt hätte, was überhaupt nicht stimmt da ich diesen Mensch noch nie gesehen habe oder mit ihm geredet habe"

dann wird die gegnerische Versicherung ohne Klage auch nicht zahlen, da sie verpflichtet ist, ggfs. unberechtigte Ansprüche gegen ihren VN abzuwehren. Offenbar liegt hier entweder eine Fehlinformation vor, oder eine Falschaussage des Unfallgegners.

Das Ganze läuft auf eine Klage gegen den VN zu (vertreten durch deinen VR). Und das wird ohne Vorschuss und ohne Bezahlung der bereits entstandenen Kosten nichts.

Dass du stinksauer bist, ist verständlich. Doch es wird dich nicht weiter bringen. Der Fall scheint mir recht verwickelt, und das wirst du nur auflösen, wenn du selbst ruhig und rational damit umgehst.

Irgendwie klingt es eigenartig: Du hattest Kontakt mit der gegnerischen Versicherung und die waren anfangs auch entgegenkommend. Plötzlich aber legen sie sich quer - mit welcher Begründung, wenn der Fall so eindeutig ist, wie du es schilderst?

Und was hat dein Anwalt konkret getan? Du schreibst nur von der Rechnung. Gibt es einen Schriftverkehr von ihm mit der gegnerischen Versicherung? Und mit welcher Begründung hat der Anwalt seine Ansicht geändert, dass die gegnerische Versicherung für alle Kosten aufkommen müsse?

Kurz gesagt, deine Schilderung des Falls enthält einige wesentliche Punkte nicht, die man bräuchte, um den Fall zu beurteilen.

Zuerst würde ich jetzt mit meinem Anwalt und dann auch mit dem zuständigen Sachberarbeiter der gegnerischen Versicherung erst mal ein Gespräch suchen - ruhig, verbindlich und konstruktiv.

Deine eigene Versicherung einzuschalten, ist ein guter Tip.

Wie gesagt ... dies unter Vorbehalt, dass mir hier wesentliche Fakten zu dem Fall fehlen.

Wie gesagt ich war im Ausland mir fährt einer rein, ich bin wieder da finde Zettel von Polizei soll mich melden. Die haben mir die Daten von dem gesagt der mir reingefahren ist. Tage später kam ein Schreiben von der gegnerischen Versicherung ich sollte anrufen. Hab ich getan die sagten sie wollen einen eigenen Gutachter der Firma CarExpert schicken. Im Internet nichts gutes darüber gelesen. Daher hier auf gutefrage.net nachgefragt. Alle meinten ich solle mir einen Anwalt für Verkehrsrecht nehmen. Hab ich getan. Bin hin der hat mir einen Gutachter empfohlen. Hat nochmal zu mir gesagt seine Kosten trägt die gegnerische Versicherung und auch den Gutachter müsste ich nicht bezahlen. Bin zwei Tage später zu dem Gutachter. Der hat einen Schaden von ~2000€ festgestellt. Mein Anwalt hat der gegnerischen Versicherung geschrieben mit einer Zahlungsaufforderung. Die gegnerische Versicherung schreibt nun sie wird nicht zahlen, da ich mich angeblich mit deren Versicherungsnehmer (der mir reingefahren ist) geeinigt hätte, was überhaupt nicht stimmt da ich diesen Mensch noch nie gesehen habe oder mit ihm geredet habe

@RahulSeditec

Das klingt danach, dass dein Unfallgegner da eine Falschaussage gemacht hat. Dem musst du schnellstens und in aller Form widersprechen. Ich verstehe zwar nicht ganz, weshalb dein Anwalt eher der gegnerischen Versicherung glaubt als dir, aber das ändert nichts an der Situation:

Du musst die gegnerische Versicherung ansprechen. Am besten auf beiden Wegen - per Anruf an den Sachbearbeiter und mit einem Schreiben, in der du der Darstellung deines Unfallsgegners widersprichst.

Dann musst du mit deinem Anwalt klären, weshalb er sein Mandat nicht erfüllt und sofort deine Interessen wahrgenommen hat, d.h. Widerspruch gegen die Darstellung des Rentners eingelegt hat. Das würde ich auch zuerst persönlich versuchen.

Ansonsten ist es leider richtig: Einige Kosten hast du selbst verursacht und wirst sie nicht von der Versicherung bekommen. Doch zumindest die Reparatur muss drin sein. Vielleicht wird die gegnerische Versicherung auch entgegenkommender, wenn du ihr eine Einigung anbietest - auf der Basis, dass sie nur die direkten Unfallschadenkosten übernimmt.

Falls du im ADAC bist, kannst du dich auch rechtlich noch mal von einem unabhängigen Anwalt beraten lassen - auch ohne Rechtsschutzversicherung.

Du hast den Anwalt in Anspruch genommen, dann musst du ihn auch bezahlen, falls die Gegenseite bei der Zahlung ausfällt. Grundsätzlich hast du ein Anrecht darauf, dass die gegnerische Versicherung diese Kosten übernimmt, genauso wie von deinem Gutachter. Aber: wenn die gegnerische Versicherung sich weigert zu bezahlen, musst du bezahlen! Das ist ja leider immer das Risiko, wenn man einen Anwalt nimmt oder einen eigenen Gutachter beauftragt… Diese Klausel wirst du dem Anwalt auch sicherlich unterschrieben haben.

Es ist ja jetzt sehr ärgerlich für dich, das kann ich sehr gut nachvollziehen! Aber letztlich ist es halt dein Problem und nicht das des Anwalts! Sprich, du musst dann mit der Gegenseite eine Auseinandersetzung anstreben, damit die deine entstandenen Kosten, nämlich Schaden am Auto, Rechtsanwalt und Gutachter übernimmt! Nicht der Anwalt muss sich darum streiten… Jedenfalls nicht unbezahlt… ich würde, so ärgerlich es auch ist, Anwalt und Gutachter (erstmal) bezahlen und die Gegenseite auf die Kostenübernahme - notfalls -verklagen. Aber ich kann dir mit Sicherheit sagen, dass du ziemlichen Ärger am Stecken hast, wenn du Anwalt und Gutachter jetzt nicht bezahlst.

Wie ist denn die Argumentation der gegnerischen Versicherung, dass sie nicht bezahlen möchte? Einfach nicht bezahlen können sie ja schlecht…

T3Fahrer

Die gegnerische Versicherung schreibt meinem Anwalt folgendes (was aber überhaupt nicht stimmt, da ich den der mir reingefahren ist noch nie im Leben gesehen habe!!!) :

nach den uns vorliegenden Informationen haben sich unser Versicherte und Ihr Mandant untereinander geeinigt. Wir können daher keine Zahlung leisten

@RahulSeditec

Da musst du dann dringlich mit deinem Anwalt drüber sprechen und selbiger muss dann bei der Versicherung widersprechen! Welche Belege soll es denn geben, dass ihr euch geeinigt habt? Der Gegner muss dir ja irgendwie beweisen, dass du dich angeblich mit ihm geeinigt hast…

Wenn man die Geschichte jetzt weiterspinnt, könnte man natürlich auf den Gedanken kommen, ob jemand damals den Unfall beobachtet hat und behauptet hat, es sei sein Fahrzeug, dass da beschädigt worden sei… So hätte dieser dann womöglich die Möglichkeit gehabt Geld abzugreifen im Sinne einer angeblichen Einigung mit dem (vermeintlichen) Besitzer… Aber das ist natürlich eine weitergesponnene Geschichte, keine Ahnung, ob es tatsächlich so gewesen ist… Was sagt denn dein Anwalt zu dieser Konstellation? Der müsste dir doch auch geraten haben bei der Versicherung zu widersprechen…

was sagt denn dein Anwalt ? das ist doch der einfachste und naheliegendste Weg eine Antwort zu bekommen. Normalerweise sollte der Druck machen wenn die Versicherung nicht zahlt /(Reparaturkosten, Gutachterkosten und seine Anwaltsrechnung).

Es muss ja eine Begründung geben, warum nicht gezahlt wird ! Und der Anwalt muss dir das mitgeteilt haben. .. Du bekommst natürlich keinen Nutzungsausfall und auch nicht die Mehrwertsteuer der Reparaturkosten, wenn du keine Reparatur hast durchführen lassen. Aber das hast du ja sicher mit dem Anwalt besprochen und der hat dann deine Forderungen nach den Gegebenheiten geltend gemacht. oder ? irgendwas ist da doch unvollständig in der Darstellung des Falls !?!

Wie gesagt ich war im Ausland mir fährt einer rein, ich bin wieder da finde Zettel von Polizei soll mich melden. Die haben mir die Daten von dem gesagt der mir reingefahren ist. Tage später kam ein Schreiben von der gegnerischen Versicherung ich sollte anrufen. Hab ich getan die sagten sie wollen einen eigenen Gutachter der Firma CarExpert schicken. Im Internet nichts gutes darüber gelesen. Daher hier auf gutefrage.net nachgefragt. Alle meinten ich solle mir einen Anwalt für Verkehrsrecht nehmen. Hab ich getan. Bin hin der hat mir einen Gutachter empfohlen. Hat nochmal zu mir gesagt seine Kosten trägt die gegnerische Versicherung und auch den Gutachter müsste ich nicht bezahlen. Bin zwei Tage später zu dem Gutachter. Der hat einen Schaden von ~2000€ festgestellt. Mein Anwalt hat der gegnerischen Versicherung geschrieben mit einer Zahlungsaufforderung. Die gegnerische Versicherung schreibt nun sie wird nicht zahlen, da ich mich angeblich mit deren Versicherungsnehmer (der mir reingefahren ist) geeinigt hätte, was überhaupt nicht stimmt da ich diesen Mensch noch nie gesehen habe oder mit ihm geredet habe

@RahulSeditec

Dagegen zu argumentieren ist wohl Sache deines Anwalts .. das ist ja meine Gegenfrage: was rät der denn ? ... Sagt der das ist Unsinn oder sagt er: finde dich besser damit ab ? Wahrscheinlich hast du keine Rechtsschutzversicherung und muss bei einem Gerichtsverfahren in Vorleistung treten. Aber auch dazu kann nur der Anwalt, der die Begründung der Versicherung im Detail kennt, was sagen.

@juergen63225
Wahrscheinlich hast du keine Rechtsschutzversicherung und muss bei einem Gerichtsverfahren in Vorleistung treten

Das muss er auch, wenn der Unfallgegner respektive dessen VR behauptet, die Regulierung wäre bereits privat erfolgt. Denn wenn der VR des Unfallgegners gar nicht an der Regulierung beteiligt ist, besteht gerade auch gar kein Anspruch auf Erstattung weiterer Kosten; das wäre nur bei einer Regulierung durch den VR der Fall.

Hallo,

einen Anwalt musst Du entweder selber bezahlen oder die Kosten auslegen, auch für den Gutachter usw., bis die gegnerische Versicherung bezahlt.

Den Anwalt kannst Du Dir sonst nur nehmen, wenn Du eine Rechtsschutzversicherung (Verkehrschutz inbegriffen) hast.

Diese übernimmt die Kosten für den Anwalt, Gutachter usw..

Außer, es stellt sich heraus, Dein Auto ist dort geparkt ohne Zulassung o.ä., falsch geparkt o.ä..

Du kannst also nicht einfach einen Anwalt nehmen, wenn Du am Unfall auch nicht schuld bist, dass würde ja sonst jeder so machen.

Du wirst darüber auch von Deinem Anwalt aufgeklärt und musst auch dafür unterschreiben. Das Du nichts davon gewusst hast und der Anwalt gesagt hat, Du musst nichts bezahlen, das war sicherlich nicht so.

Genauso kann ein Gutachter erst eingeschaltet werden, wenn der Schaden durch eine Autowerkstatt begutachtet wird und diese bestätigt, dass der Wert des Schadens über 700,-- beträgt. Darunter wird ein Gutachter gar nicht dazu geholt, außer Du bezahlst ihn selber.

Wenn der Schaden also höher ist, dann schaut sich der Gutachter dies an, schickt dies auch schriftlich, was alles kaputt ist und die Kostenaufstellung.

Das erste was der Anwalt macht ist, das er der anderen Versicherung den Schaden meldet- das hast Du aber selber schon gemacht.

Die Kostenaufstellung für das reparieren des Autos schickt er dann samt seiner Anwaltskosten und setzt einen Zeitpunkt, wann er ein Ergebnis erwartet.

Wenn sich die gegnerische Versicherung weigert zu bezahlen muss sie begründen warum. Sie kann nicht einfach sagen, wir zahlen nichts. Vielleicht hat der andere Autofahrer behauptet, Du bist ihm dran gefahren oder ......

Dann steht Aussage gegen Aussage.

Dein Anwalt macht jetzt sicherlich deshalb nichts mehr, weil Du Deine Auslagen nicht bezahlst.

Ein Anwalt schluckt nicht einfach, wenn die Gegenpartei nicht bezahlt. Der Anwalt klagt dann, wenn dies nötig ist.

Du hast anscheinend keinen Rechtsschutz und das Du nicht bezahlst möchtest, kann ja sein, wird Dir aber nichts helfen.

Du schreibst, Du hast jetzt eine Mahnung bekommen also hast Du einfach alles laufen lassen und wunderst Dich, das der Anwalt nichts mehr macht.

Also irgendwas stimmt hier nicht in Deiner Beschreibung.

Viele Grüsse!

Ich bin zum Anwalt, auf Nachfrage hin bestätigte er mir, es ist mein Recht und seine Kosten trägt die gegnerische Versicherung. Er hat mich gefragt ob es sich um einen Bagatellschaden handelt, und ich meinte "ganz bestimmt nicht". Daraufhin schickte er mich zu einem von Ihm Bekannten Gutachter. Auch sagte er nein ich müsste nichts bezahlen. Eine Zahlungsaufforderung mit dem Gutachten hat er dann an die gegenersiche Versicherung geschickt. Dann war 2 Monate ruhe aufeinmal hat mein Anwalt mich informiert, dass die gegnerische Versicherung nicht bezahlen will, da ich mich angeblich mit dem Verursacher geeinigt hätte, was nicht stimmt, da ich diesen Menschen noch nie gesehen oder gehört habe. Das war der einzige Schriftverkehr den mir mein Anwalt hat zukommen lassen

@RahulSeditec

Dann solltest Du Deinen Anwalt mal um den ganzen Schriftverkehr bitten und auch, wie Ihr Euch den "geeinigt" hättet. Er muss ja wissen, was der Unfallverursacher erzählt hat. Da kommt dann schon wirklich bissl wenig von Deinem Anwalt.

Der Unfallverusacher wird die Sache etwas anders dargestellt haben uns somit steht Aussage gegen Aussage. Du könntest ihn noch anzeigen, wegen Betrug. Nur, wenn er bei seiner Aussage bleibt , wird dies schnell eingestellt, da es keine Beweise gibt.

Vielleicht würde es ihn aber auch einschüchtern, so dass er doch noch dazu steht, was passiert ist.

Die Aussage, die er vor der Polizei gemacht hat, hilft Dir auch nichts, weil es könnte ja trotzdem sein, das Ihr Euch danach noch geeinigt habt.

Was noch ein Versuch wäre, dass Du einen Sachverständigen aufsuchst und der Dir vielleicht aufgrund des Schadens am Auto, der Schleifspuren usw. sagen kann, dass der Unfallhergang nur so gewesen sein kann, wie Du ihn schilderst. Dann hättest Du was in der Hand. Ob das der "normale" Gutachter, der Dein Auto schon begutachtet, machen kann, weiß ich leider nicht. Einfach mal fragen.

Wenn es Aussage gegen Aussage bleibt, dann wird festgelegt, dass jeder die Hälfte Schuld hat und die Gegenpartei muss die Hälfte der Kosten übernehmen.

Wenn ich etwas vorschnell geurteilt habe, dass es an Deiner "Aussage" liegen könnte, das was nicht stimmt, dann möchte ich mich dafür entschuldigen.

Denn jetzt bei näherer "Beschreibung" stimmt da wohl was nicht mit deiner anwaltlichen Vertretung. Er lässt anscheinend einfach alles laufen und das kann ja wohl nicht sein. Auch keine Infos an Dich usw..

Red mal persönlich mit ihm. Wenn Du der Meinung bist, dass Dein Anwalt nicht seine Pflicht erfüllt, kannst Du eine Beschwerde bei der Rechtsanwaltskammer einreichen.

Die gehen der Sache konsequent nach (hatte auch schon mal so einen ähnlichen "Fall") und Du wirst auch schriftlich informiert, was der Sachstand ist, was der Anwalt von sich gegeben hat usw.. Das muss immer schriftlich erfolgen. -Das nur nebenbei.

Dein Anwalt kann nicht einfach sagen, die Versicherung zahlt nicht und aus. Vor allem lass Dir unbedingt Einblick geben über den gesamten Schriftverkehr und Kopein davon, dass Du was in der Hand hast.

Das er Dich nicht mal darüber aufgeklärt hat, dass Du in Vorkasse gehen musst, ist seltsam und spricht nicht für ihn.

Wenn alles nichts hilft, dann kannst Du Dir nur nochmals einen anderen Anwalt suchen, dem alles schildern damit Du wenigstens nur auf der Hälfte der Kosten sitzen bleibst.

Ich kenne das eben ganz anders, wenn ein Anwalt sich wirklich einsetzt. Auch sollte er Dir jeden Schriftverkehr, automatisch, zukommen lassen ohne das Du frägst-hätter er ja auch per e-mail machen können.

@RahulSeditec

Hat denn Dein Anwalt Widerspruch bei der gegnerischen Versicherung eingelegt, dass es nicht stimmt, das Du Dich mit dem Unfallgegner geeinigt hast? Das muss er sofort machen. Wenn er das nicht macht, heißt das ja, dass dies so gewesen ist.

Kurzer Einwurf: natürlich darf er sich einen Anwalt nehmen, wenn er einen Verkehrsunfall hatte! Es ist sein gutes Recht! Erst recht, wenn er keine Schuld hatte! Man kann sich ohne weiteres anwaltlich vertreten lassen, das kann ich mit Sicherheit sagen, da meine Frau Juristin ist.

@T3Fahrer
Kurzer Einwurf: natürlich darf er sich einen Anwalt nehmen, wenn er einen Verkehrsunfall hatte! Es ist sein gutes Recht!

Natürlich. Nur - eine Kostenübernahme durch den Unfallgegner bzw. dessen VR ergibt sich natürlich nur dann, wenn der Unfallgegener auch Schuld am Unfall trägt. Ansonsten werden die Kosten nur anteilig (oder eben gar nicht) durch den VR des Gegners getragen.

@FordPrefect

Sein "Recht" ist es natürlich sich einen Anwalt zu nehmen, so war das auch nicht gemeint. Ich meinte auch, was die Kosten betrifft.

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