Umsatzsteuer auf Arbeitsstunden?

2 Antworten

Wenn du 80€ raus haben möchtest, dann musst du die 19% zusätzlich berechnen.

Wenn dein Kunde Unternehmer ist, ist es üblich einen Netto-Preis zu nennen.

Wenn du einem Endverbraucher 80€ als Preis genannt hast, wird der das wahrscheinlich als Preisangabe inkl. USt. erwarten.

Danke erst einmal für die sehr hilfreiche Antwort.

Sie schrieben "Wenn dein Kunde Unternehmer ist, ist es üblich einen Netto-Preis zu nennen."

Wenn ich also dem Kunden welcher Unternehmer ist sage, ich nehme 80 Euro die Stunde, wird er das als Nettopreis verstehen und die 19% kann ich am ende der Rechnung für Material und Stunden drauf rechnen?

@Lutzer73

Würde ich auch so sehen! Zwischen Unternehmern spricht man eigentlich immer von Nettopreisen zzgl. MWST. Bei Privatkunden / Verbrauchern normalerweise von Preisen incl. MWST. Oder man schreibt / sagt es explizit dazu, wie es gemeint ist

@Lutzer73

Auf der sicheren Seite ist man nur, wenn man explizit zu dem Preis darauf hinweist, dass es sich um einen Netto-Preis handelt, bzw. dass sich der Preis zzgl. 19% Ust. versteht.

Wenn das vergessen wird, dann wird das von (umsatzsteuerpflichtigen) Unternehmern in der Regel nicht bemängelt, da Netto-Preise üblich sind, da dies auch die Beträge sind, die sich letztendlich für den zahlenden auswirken.

"Dann zieht mir doch aber das Finanzamt von den 80 Euro noch 19% ab oder?" - nicht ganz. Die 80 EUR sind dann 119%. Demnach müsstest Du 12,77 EUR an das Finanzamt abführen. Das sind 15,97% von 80 EUR.

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