Thema Finanzberatung: Wie hoch sind die Provisionen für einzelne Versicherungsabschlüsse?

9 Antworten

man man scheist doch darauf wie viel ein vermittler kassiert.... Seht das doch mal so der vertrag läuft dreißig jahre, dann könnt ihr ihn auch dreißig jahre auf den sack gehen und ihn nerven, rechne dann mal auf ob die provison zu ist. Wir versicherungsvertreter verdienen damit unseren unterhalt. Oder anderes dann führen wir halt ne honoraberatung ein, na dann viel spaß euch, ein dicken batzen auf einmal zu bezahlen.... da sag ich nur prost mahlzeit..

mein Gedanke zielt auch darauf ab,daß ein Vers.Vertreter dem Mandanten evtl.auch eine Versicherung aufschwatzt,die er gar nicht so dringend braucht-aber der Vertreter erhält dann eine Provission.Es gibt ja genug Schauermärchen,die man darüber hört.

Ich glaube was auch im Interesse des Fragenautors stehen würde, wären so Erfahrungsberichte anderer Makler und Versicherungsvertreter. What ever..

Was habt ihr beispielsweise so mal en einem Abschluss einer Rieserrente, einer BU, einer Krankenversicherung oder gar an einer Kfz verdient?

Egal, die sache ist hier ja eh anonym, also ziert euch nicht.

Ich kann sagen, dass ich an einer Riester Rente mit 50€ Beitrag und mindestlaufzeit von 35 Jahren ca. 550€ verdiene. allerdings eine 5jahres Haftungszeit habe, in der ich anteilsmäßig zurückzahlen muss, falls gekündigt wird in dieser Zeit.

Rechtschreibfehler, behaltet sie... ;-)

Afa

Hallo Bolife! Danke für die ehrliche Antwort! Zur Erklärung: Ich bin kein Vermittler sondern Mandant.Folgendes:Ich habe eine Berufsunfähigk.versich.abgeschlossen (bin im Einzelhandel).Kommentar eines Bekannten:" Ist für dich uninteressant,was soll in deinem Beruf schon groß passieren. Versicherung für dich sinnlos,der Berater kassiert nun eine hohe Provision-Glückwunsch."

@dingsvomdach

Tach dingsvomdach, leider muss ich deinem Freund wiedersprechen. Gerade auch im Einzelhandel kann vieles passieren, das Heben von Kartons, Getränkekästen, uvm., dir fallen sicherlich noch so einige Dinge ein, die dir auch mal einen Bandscheibenvorfall einbringen könnten, Kreuzbandrisse, Brüche durch Treppensturz. Das sind alles Dinge, die man sicherlich auch durch die Berufsgenossenschaft leicht abgedeckt hat, doch wirkliche Sicherung des Gehaltes bringt das nicht. Da diese Erscheinungen durch Unfälle geschehen. Doch was ist, wenn du vielleicht durch psychische Belastung einmal nicht mehr in der Lage bist zu arbeiten? Als Angestellter hat man nicht immer nur die leichten Seiten des Arbeitslebens zu ertragen. Wichtig, durch weniger Einkommen und Mehrarbeit kann man leicht mal etwas überbelastet sein. Ach es gibt soviele Gründe, Miete und CO. Aber davon später eine Familie ernähren? Man kann auch noch eine volle Erwerbsunfähigkeitsrente bekommen, wir befinden uns in einem Bereich von wenigen hundert Euros. Also ist an dieser Stelle eine BU schon von enormen Vorteil. Doch empfehle ich dir zu vergleichen, da es bei vielen Produkten Klauseln gibt, die dir viele Nachteile im Schadensfall verschaffen können.

Also wenn dein Kumpel mal in diese missliche Lage kommen sollte, und keine BU haben sollte, dann hoffe ich nur für ihn, dass er keine Familie ernähren muss und keiner von ihm abhängig war.

LG bolife

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@bolife

ich persönlich finde eine BU sehr wichtig.Mir hat mal einer gesagt:in deinem Beruf (Einzelhandel) brauchst du keine BU!! Aber wie er das gesagt hat,von seiner Meinung liess er sich auch nicht abbringen.Ich blieb bei meiner Entscheidung und habe die BU behalten-dann war der Bekannte stinkig,weil ich nicht auf ihn gehört habe.Blöder Besserwisser sage ich da!!

Wie hoch die Provisionen sind, erfährst Du vor dem Abschluss. Seit dem 1. Juli sind Versicherer dazu verpflichtet für Lebens- und Rentenversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen und privaten Krankenversicherungen die gesamten Kosten öffentlich zu machen, was auch die Provision für den Versicherungsvermittler betrifft.

Hochinteressant! Muss ich beim nächsten mit dem Berater mal nebenbei einfliessen lassen.Mal gucken wie er reagiert.vielen Dank!

@dingsvomdach

das nützt dir aber nichts. Die Provisonen die der Vermittler bekommt sind ja nicht so hoch wie die Gebühr für die Vermittlungsprovison. Da bekommen ja auch noch andere Leute der Versicherung ihre Provison und nicht nur der Vermittler. Im Endeffekt zahlst du eh immer das gleiche - egal wie hoch die Provison für den einzelnen ausfällt. So bekommt vielleicht der eine Vermittler bei gleichem Vertrag 0,5 % ein anderer für das gleiche 1.5%. Hat für dich aber keinerlei Vor- oder Nachteile

Das ist ja der große Irrtum. In der Regel sind die Provisionen der einzelnen Versicherungssparten gleich. D.h. ob der Versicherungsvertreter oder -makler dir eine Pfefferminiza oder eine Basilikaversicherung verkauft, spielt keinen Unterschied bei der Höhe der Provision. Er bekommt immer einen bestimmet Promille oder Prozentsatz. Natürlich verkauft dir ein Versicherungsvertreter einer bestimmten Versicherung nur die Produkte seiner Versicherung. Ein Makler hat das ganze Produktuniversum zur Auswahl.

Ausserdem ist die Provison auch immer mit den Kosten des Vermittlers, den Haftungsrisiken,den Stornrisiken (5 Jahre Rückzahlung bei Stornierung), der Weiterbildung, der eigenen Krankenversicherung, eigenen Rentenversicherung und Vermögensschadenshaftpflicht zu sehen.

Hier muss ich widersprechen, die Provisionen können sowohl in der Sparte, wie auch von Gesellschaft zu Gesellschaft variieren. Besonders bei Versicherungsmaklern. Besonders wenn einige Courtagevereinbarungen älter sind und andere neu geschlossen. Allerdings zahlen viele Versicherungsunternehmen der Mehrheit der Makler einen fast identischen Satz. Bei Kranken- und Lebensversicherungen gibt es allerdings massive Unterschiede in den Provisionen.

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