Thema Finanzberatung: Wie hoch sind die Provisionen für einzelne Versicherungsabschlüsse?

5 Antworten

man man scheist doch darauf wie viel ein vermittler kassiert.... Seht das doch mal so der vertrag läuft dreißig jahre, dann könnt ihr ihn auch dreißig jahre auf den sack gehen und ihn nerven, rechne dann mal auf ob die provison zu ist. Wir versicherungsvertreter verdienen damit unseren unterhalt. Oder anderes dann führen wir halt ne honoraberatung ein, na dann viel spaß euch, ein dicken batzen auf einmal zu bezahlen.... da sag ich nur prost mahlzeit..

mein Gedanke zielt auch darauf ab,daß ein Vers.Vertreter dem Mandanten evtl.auch eine Versicherung aufschwatzt,die er gar nicht so dringend braucht-aber der Vertreter erhält dann eine Provission.Es gibt ja genug Schauermärchen,die man darüber hört.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung versichert nicht deinen Beruf!! Sondern dich, falls du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Sie ist quasi deine Gehaltsversicherung. Wo und wie es dazu kommt, dass du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst, etwa durch Unfall auf der Arbeit oder zu Hause oder im Auto oder durch eine Erkrankung, spielt dabei überhaupt keine Rolle!!! Hauptsache ist, dass du - im Gegensatz zu deinem Kumpel - weiterhin "Gehalt" bekommst, wenn du mal Burnout oder Bandscheiben oder Krebs bekommst. Und das ist doch schon mal ein beruhigendes Gefühl, oder? Dein Freund sollte sich auch mal informieren. Aber es ist immer wieder schlimm, wie sich Menschen mit Null Ahnung immer wieder gegen Fachleute durchsetzen können weil es einfach und populär ist, sich gegen Etabliertes aufzulehnen. Egal... Wieviel dein Vermittler daran verdient, könnte eigentlich egal sein, solange du das Gefühl hast, dass es die richtige Lösung für dich ist. Man fragt ja auch nicht den Mediamarkt-Mann, was er an Provision verdient, wenn er nen Fernseher verkauft. Aber ich bin auch für Transparenz. Formel für die Provision ist: Beitrag x Laufzeit x Provisionssatz. Letzterer ist sehr unterschiedlich, kann von 0,7 % bis 5 % gehen. Bei mir ist das sehr schwierig zu sagen, weil die vorherigen Monatsergebnisse da mit reinspielen. Etwas kompliziert. Aber zwischen 2,5 bis 3 %. Tipp: wenn du deine Police hast, hast du eine 14tägige Widerrufsfrist. Nutze diese Zeit und lass sie von einem zweiten Fachmann (zum Beispiel Verbraucherzentrale) prüfen, wenn du nicht überzeugt bist. Die sagen dir dann, worauf du achten musst.

Das ist ja der große Irrtum. In der Regel sind die Provisionen der einzelnen Versicherungssparten gleich. D.h. ob der Versicherungsvertreter oder -makler dir eine Pfefferminiza oder eine Basilikaversicherung verkauft, spielt keinen Unterschied bei der Höhe der Provision. Er bekommt immer einen bestimmet Promille oder Prozentsatz. Natürlich verkauft dir ein Versicherungsvertreter einer bestimmten Versicherung nur die Produkte seiner Versicherung. Ein Makler hat das ganze Produktuniversum zur Auswahl.

Ausserdem ist die Provison auch immer mit den Kosten des Vermittlers, den Haftungsrisiken,den Stornrisiken (5 Jahre Rückzahlung bei Stornierung), der Weiterbildung, der eigenen Krankenversicherung, eigenen Rentenversicherung und Vermögensschadenshaftpflicht zu sehen.

Hier muss ich widersprechen, die Provisionen können sowohl in der Sparte, wie auch von Gesellschaft zu Gesellschaft variieren. Besonders bei Versicherungsmaklern. Besonders wenn einige Courtagevereinbarungen älter sind und andere neu geschlossen. Allerdings zahlen viele Versicherungsunternehmen der Mehrheit der Makler einen fast identischen Satz. Bei Kranken- und Lebensversicherungen gibt es allerdings massive Unterschiede in den Provisionen.

Wie hoch die Provisionen sind, erfährst Du vor dem Abschluss. Seit dem 1. Juli sind Versicherer dazu verpflichtet für Lebens- und Rentenversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen und privaten Krankenversicherungen die gesamten Kosten öffentlich zu machen, was auch die Provision für den Versicherungsvermittler betrifft.

Hochinteressant! Muss ich beim nächsten mit dem Berater mal nebenbei einfliessen lassen.Mal gucken wie er reagiert.vielen Dank!

@dingsvomdach

das nützt dir aber nichts. Die Provisonen die der Vermittler bekommt sind ja nicht so hoch wie die Gebühr für die Vermittlungsprovison. Da bekommen ja auch noch andere Leute der Versicherung ihre Provison und nicht nur der Vermittler. Im Endeffekt zahlst du eh immer das gleiche - egal wie hoch die Provison für den einzelnen ausfällt. So bekommt vielleicht der eine Vermittler bei gleichem Vertrag 0,5 % ein anderer für das gleiche 1.5%. Hat für dich aber keinerlei Vor- oder Nachteile

Was möchtest Du wissen?