Sorgerecht zurück erhalten

5 Antworten

Wenn ich das richtig gelesen habe, hat dieser Vater sein Kind drei Jahre lang nicht gesehen. Selbst, wenn deine Freundin keine gute Mutter wäre, würde das Sorgerecht nicht an ihn fallen, denn er hat mit dem Kind - außer der Blutsverwandtschaft - nichts zu tun. Deine Freundin braucht sich überhaupt keine Sorgen zu machen. Die Richter, die solche Fälle entscheiden, können "rachsüchtige" Väter von wirklich besorgten Elternteilen unterscheiden.

doch es würde an ihn fallen. nur weil er das sorgerecht abgeben hat, heißt es nicht das ein richter es nicht wieder zurück geben würde. die rachsucht musst du in so einem fall erstmal beweisen. das funktioniert nicht.

Die spannende Frage ist, ob diese "Vereinbarung" irgendwo schriftlich festgehalten wurde. Ist dies nicht der Fall, hat sie ein Problem, bzw. auch dann, wenn nur der Unterhaltsverzicht im Scheidungsurteil festgehalten wurde. Hier KÖNNTE er theoreeeetisch das Sorgerecht zurück bekommen. Wenn aber schon seit Jahren kein Kontakt mehr zu dem Kind besteht, dann ist nicht davon auszugehen, daß ein Familiengericht das mitmachen wird.

Ganz einfach: das Familiengericht ändert Sorgerecht-Entscheidungen nur, wenn ganz neue Voraussetungen vorhanden sind oder wenn sich die bisherige Regelung nachweislich nicht bewährt hat.

Bei einer Neubeurteilung des Sorgerechts nach so vielen Jahren berücksichtigt das Gericht vor allem die Interessen des Kindes. Die Wünsche und Forderungen der Eltern kommen erst in zweiter Linie.

Die Richter haben viel Erfahrung mit Vorwürfen an den anderen Elternteil. Da hat auch pschologischer Schnickschnack nur kleinen Einfluss.

Da hat deine Freundin nichts zu befürchten. Sie soll vor Gericht als verantwortungsvolle Mutter erscheinen, die aufmerksam für ihr Kind sorgt. Keine Vorwürfe an den Ex., sonst wird die Verhandlung zur trüben Schlammschlacht auf Kosten des Kindes.

Und du gehst natürlich mit an die Verhandlung. Zeig dem Richter: wir sind daran eine glückliche Familie zu bilden.

umgangsrecht kann er ja jederzeit wieder aufnehmen und wahrnehmen. das sorgerecht bekommt er nur dann, wenn die freundin sich was zu schulden kommen lässt. bspweise wenn er ihr nachweist das sie seit drei jahren umgang boykottiert etc.

der rest ist uninteressant. familie und freunde werden zu verhandlungen das sorgerecht betreffend nicht mit zugelassen. die sind außen vor. für jede aussage die du tätigst, hat kv mindestens einen zeugen der das gegenteil behauptet und das unter eid. somit sind die aussagen nichts wert.

Herzlich Willkommen erstmal und hier die antwort Wenn er einmal darauf verzichtet hat bekommt er es auch nicht wieder. Heute so und morgen so da macht des kein Familienrichter mit

doch bekommt er. er hat verzichtet, es wurde ihm nicht entzogen. ist die mutter irgendwann erziehugnsunfähig, spricht nichts dagegen, das er das sorgerecht bekommt.

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