Soll man in Holz investieren?

5 Antworten

Die generelle Idee dahinter ist schon interessant: der Holzverbrauch steigt mit zunehmender Weltbevölkerung, während die Waldflächen konstant seit Jahrzehnten abnehmen. Außerdem legt man sein Geld doch lieber in Holz als in Tretminenherstellern an.

Wichtig ist allerdings der Weg, den man wählt. Häufig werden Direktinvestments oder geschlossene Fonds dafür gewählt. Bei guten Anbietern funktioniert das bestimmt und seit vielen Jahren (zum Beispiel Lignum Nobilis, Miller Forest, Kiri), aber da ist schon ein gewisses Risiko dabei. Denn die Streuung ist halt sehr gering.

Ich finde Investmentsfonds mit dem Themengebiet Holz aus Risikogesichtspunkten für etwas besser. Und man kann zum Testen mit kleineren Summen einsteigen. Das wird hier ganz gut mit einem Musterdepot aufgezeigt http://www.gruenesgeld24.de/holz-geldanlage.htm. Die Streuung ist einfach 50mal höher.

Aber wer sich intensiver damit beschäftigt, kann auch mit den oben genannten Anbietern glücklich werden.

Hallo Dalmau! Wir erleben derzeit einen steigenden Lebensstandard in den asiatischen Ländern. Komplett neue Gebäude sprießen aus dem Boden und Städte werden errichtet. Besonders die Nachfrage nach Holz für den Hausbau und Möbelproduktion nimmt in Asien erheblich zu. Laut der FAO (Food and Agriculture Organization der Vereinten Nationen) wird ein großer Anstieg um 50% des chinesische Holzbedarf bis zum Jahr 2050 prognostiziert. Das Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitutes (HWWI) geht davon aus, dass sich die gesamte Holznachfrage nach unbearbeiteten Stämmen bis zum Jahr 2030 verdoppeln wird.

Mehr zu dem Thema ist auch auf der Webseite von Tree-Capital.de zu finden

Betrachtet man die Performance des Aktienmarktes ueber die letzten Jahre, ist diese nicht so rosig. Eine Investition in Holz kann deshalb als Alternative durchaus interessant sein (IRR von 10% und mehr) und kann das Portfolio gut ergaenzen.

Gerade in Zentralamerika herrscht ein investitionsfreundliches Klima und Holzinvestitionen geniessen durchaus die Unterstuetzung der Regierung, z.b in Costa Rica und Panama. Faellt der Preis fuer Holz, die Baeume koennen allenfalls auch spaeter gefaellt werden. Viele Plantagen helfen auch mit ueber die Zeit unbrauchbare Flaechen als Ecopockets zu bewahren, verbinden somit Oekonomie und Oekologie.

Fuer jede Holzinvestition empfiehlt sich das Investment genau anzuschauen und mit anderen Anbietern oder Optionen zu vergleichen. Von Bedeutung ist hier der implizite Preis pro Hektar der gezahlt wird.

Bezueglich der Fragen: - Plantagen sind nicht irgendwo, die koennen sehr einfach besucht werden - fuer Reisefreudige; - Anlagezeitraum ist sehr lang - es gibt auch Investitionen in existierende Plantagen, welche den Anlagehorizont verkuerzen; - extremem Abholzen und Quellen versiegen: kleineres Angebot fuehrt zu hoeherem Preis, zudem sind durchaus steuerliche Anreize erhaeltlich um in Aufforstung zu investieren; - Grund von Umweltschutzmassnahmen der Abbau abgestellt wird: Es gibt diverse Plantagen die FSC zertifiziert sind und nachhaltigkeitsueberlegungen erfuellen.

Siehe http://www.investingalternatively.com/ fuer weitere Informationen

In der aktuellen Situation der "Geldmanufaktur" im großen Stil (in Europa und USA werden viele bunte Scheine gedruckt), kann man eigentlich nur raten, von geldwerten Anlagen weg zu gehen und mehr mit Sachwerten wie Holz zu tun. In Costa Rica gibt es jetzt zum Beispiel einige Teak Investment Anbieter und seit neustem einen, bei dem man auch in Wald investieren kann und nicht 20 Jahre warten muss, bis man wieder seine Investition sieht.

Ich würde das niemanden raten. Die Plantagen sind irgendwo in Süd- oder Mittelamerika. Der Anlagezeitraum sehr lange. Was kann in der Zwiscenzeit alles passieren. Weißt du genau wem du dein Geld anvertraust?

Eine Aktienfondsanlage hat genauso gute Erträge, ist jederzeit überprüfbar, und das Kapital steht jederzeit zur Verfügung. http://www.meine-finanzseite.de/Aktienfonds.asp

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