Soll ich mein Erbe in ETFs besparen?

Das Ergebnis basiert auf 14 Abstimmungen

Nein, lieber etwas anderes (Lebensversicherung, Aktienfonds, etc. 50%
Ja, aber nicht so. 50%
Ja, geringe Gebühren. 0%

5 Antworten

Du musst die Geschichte aber auch zu ende lesen:

Wer auf der Höhe der Dotcom-Blase in den MSCI World investiert hat und bis heute gehalten hätte keinen Cent Verlust gemacht und wäre heute dick im Gewinn, den Verlust haben nur die gemacht, die dann verkauft haben, als die Kurse unten waren.

Die meisten Menschen die keine Ahnung davon haben, glauben das ein Aktiendepot vom Prinzip das gleiche ist, wie ein Tagegeldkonto oder ein Sparbuch, aber dabei ist es eher Vergleichbar wie ein Lager wo Aktien und Fondsanteile gelagert werden und die ihren Wert verändern und einen manchmal Geld bezahlen wenn man sie im Lager hat. Wertverluste und Wertgewinne sind nicht real, die Anzahl der Aktien und Fondsanteile bleibt immer gleich, egal ob die Aktie 10€ 1€ oder 100€ Wert ist, die Gewinne und Verluste werden erst dan real wenn man die Aktien und Fondsanteile verkauft.

Naja, auf viele Jahre gesehen, sind Fondsanteile neben guten Aktien die sicherste Geldanlage, da sie als Wertgegenstände immun gegen Inflation sind (Das Geld auf dem Konto verliert pro Jahr ca 2% seines Werts und demnächst vielleicht sogar noch mehr) und der Staat schützt die Unternehmen in Krisen besser als Immobilien, außerdem lassen sie sich schneller und einfacher zu Geld machen als Immobilien und wenn eine Währung zerfällt, ist es ihnen auch egal weil sie ja Wertgegenstände sind und es ihnen nichts ausmacht ob man sie in Euro, Dollar, Yen oder Bitcoin handelt (Das Geld auf Konten kann in so einem Fall schnell mal weg oder wertlos sein) und sie bringen bessere Rendite als Gold.

Ich würde für faule Menschen das Standardportfolio nehmen mit 70% MSCI World und 30% MSCI Emerging Markets.

Es gibt keine sichere Geldanlage. Auch Tagesgeld ist nicht sicher.

Wenn es zum Beispiel zu Turbulenzen und zu einer allgemeinen Krise der Kreditwirtschaft kommt, greift kein Einlagensicherheitsfonds.

Das ist nämlich dem Kleingedruckten zu entnehmen.

Dann sind auch diese Gelder weitestgehend futsch.

Inhaber von Sachwerten (aktiebasierte Tiel) erfahren zwar bei einer allgemeinen Krise der Kreditwirtschaft auf ihr Engagement auch einen temporären Buchverlust, der sich jedoch in den Folgejahren bisher immer wieder hochgerappelt hat.

Ich habe schon zahlreiche solche Krisen mitgemacht:

  • DotCom
  • Asien-Krise
  • Russland-Krise
  • Immobilienkrise

Ich habe nie alle meine Aktien-Engagements glatt gestellt und habe das bis heute nicht bereut.

Zittrige Hände haben nur Anfänger, die wie ein Kaninchen vor der Schlange hocken.

Günter

Ja, aber nicht so.

Die beste Anlage ist derzeit ein Pflegeappartement zu kaufen, wir haben das gemacht und zwar auf anraten unserer Steuerberaterin.

Wir erhalten dafür eine monatliche Miete von Euro 619,--, ganz egal ob es vermietet ist oder nicht.

Der Darlehenszins beträgt 1,7%, die sind derzeit super günstig.

Nebenbei bemerkt baut solche tollen Pflegeheime die Firma Breitner & Lotz - Paul Breitner der ehemalige Fußballer.

Alle anderen Kapitalanlagen tätigt unser Makler.

Ja, aber nicht so.

Hast du Erfahrungen mit Wertpapieren? Falls nein: Würde ich dir abraten sofort soviel auf einmal zu investieren.

Wenn wir in eine Baisse kommen, und das wird irgendwann kommen, kann dein Investment ganz schnell mal für 10-15 Jahre auch mal nur die Hälfte des Werts sein. Da ist es leicht gesagt "Jaja, das steigt schon irgendwann", wenn man aber keine Erfahrungen hat, macht einen das schnell fertig und man verkauft vorschnell.

Ja, aber nicht so.

Passt, aber ich würde die ETFs durch einen wie diesen hier ersetzen: https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00B3RBWM25

Fürs Zocken auf den Immofonds oder auf kleine europäische Firmen kannst Du natürlich ein paar Tausender nehmen. Ich würde es nicht machen.

Finde den ETF auch sehr nice.

FTSE deckt 90% statt wie MSCI 85% der Marktkapitalisierung ab und damit auch 5% kleine Unternehmen. Enthält auch etwas EM. Vanguard ist sehr günstig. Nur ein Fonds vereinfacht die ganze Anlage.

Jedoch: Kein Rebalancing-Bonus von 0,5% p.a., EM sind nur mit 10% gewichtet und damit weit unter BIP (kein Profitieren vom "political risk premium"), die teure/überbewertete USA ist mit 55% nach BIP stark überrepräsentiert (man denke an Parallelen zur Japan-Blase), kleine Unternehmen sind nur mit 5% statt 15% gewichtet (Wette gegen kleine Aktien, die jedoch eine höhere erwartete Rendite haben, "Small Cap Premium"), man ist quasi nicht in der Anlageklasse "Immobilien" investiert, die größer ist als die gesamte Anlageklasse "Aktien", weil die meisten Immobilien weltweit nicht in der Hand von börsennotierten Gesellschaften sind.

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