sind massive bauarbeiten ohne vorankündigung im mietshaus erlaubt?

5 Antworten

hi,wende dich bitte erst einmal an den vermieter.ob die bauarbeiten vom vermieter kommen oder vom mieter selbst.wenn vom mieter selbst musste er sich eine genemigung holen wegen der statik.mietminderung kannst du nur holen wenn der baulärm vor 7uhr und in der mittagspause und nach 17uhr stattfindet.die kürzung für baulärm beträgt dann 15-20% derkaltmiete. ich hoffe das ich helfen konnte

Tagsüber musst du das dulden. Aber warum gehst du nicht einfach runter und fragst, wie lange die Arbeiten dauern werden...?

weil ich schon geklingelt habe und wegen des lärms bisher keiner geöffnet hat.

hallo, hab ein ähnliches problem-vor kanpp zwei jahren ist so absoluter vollidiot bei uns eingezogen-wir haben hier zwei aufgänge mit jeweils acht wohnungen . ich wohne im haus a-er in b- nun hämmert dieser hirni permanent in seiner wohnung rum-im sommer auch im hinterhof -im winter im keller. der typ ist jung und bezieht nachweislich hartz4 und hämmert auf bestellung schwarz für andere leute immer was zusammen-morgens um7 klopft er seine wirklich dreckigen kissen am offenen fenster aus-hat jetzt bei dem schnee permanent eis gehckt und mit schneeschieber stundenlang vor dem haus rumgeschabt. ich bin total entnervt-da ich home-office arbeite-und dieser typ mir allmählich den nerv raubt. dann läßt er im sommer auch noch sein ständig schreienden sohn im hof laufen (3jahre mit nem organ wie ne elefantenkuh) und wenn er dann scheinbar selber vom geschei seines sohnes die nase voll hat -schickt er seine polnische freundin hinterher-die schreiend schon aus dem hausflur zu vernehmen ist. selbst die hausverwaltung hat nichts unternommen-als wir einen brief an sie schrieben-haben sie diesen einfach nur an den psycho weitergeleitet. was tun ??

ich verstehe dich vollkommen!!! da ich auch "home-office" arbeite, bin ich ebenso angewiesen auf eine verträgliche umgebung.

zu deiner frage kann ich nur sagen, daß das normale prozedere so ist, daß du am besten erst mal anfängst, protokoll zu führen. möglichst sachlich, möglichst genau. vielleicht hast du ja auch ein aufnahmegerät da, dann kannst du ja auch probeaufnahmen amchen. die gelten zwar nicht als beweismittel (vor allem wegen der manipulierbaren lautstärke). aber eine kostprobe sind sie allemal.

und dann, wenn du eine gute weile protokoll gemacht hast (auch mal ein gedächtnisprotokoll anfertigen: wie gesagt möglichst sachlich und genau, wenn keine daten, dann besodnere vorkommnisse wenigstens so eng wie möglich eingrenzen zeitlich), dann kannst du ja mal anfangen mit der mietminderung. da wird sich deine vermietung sicher drüber freuen. und vielleicht doch mal was unternehmen.

ansonsten: stell doch die frage einfach hier noch mal. brauchst sie ja beinahe hier nur aus deiner antwort kopieren, noch ein bißchen zur frage umformen. und das wars. da bekommst du sicher noch etliche andere antworten.

am rande: ich ärgere mich eigentlich immer, wenn hartz4 als kriterium zur ablehnung genommen wird. ich bekomme auch hartz4, ergänzend zu meiner arbeit im sozialbereich. es kann heute wirklich beinahe jeden treffen. hartz 4 als klassifizierungs- und ablehnungsgrund zu nehmen, halte ich für diskriminierend. das ist im übrigen die ganze egsetzgebung sowiso, ganz besonders aber die umsetzung in den ämtern, auch in berlin.

ob er es hätte ankündigen müssen oder nicht spielt nicht wirklich eine rolle. daraus kannst du jetzt keinen vorteil mehr ziehen.

eine mietminderung nach § 536 BGB steht dir zu. die Minderung muß schriftlich angekündigt werden. wenn du heute ankündigst, kannst du zum 1.6. mindern. allerdings kann die höhe der minderung nur im nachhinein durch einen richter bestätigt werden. darum sollte man sich vergleichbare fälle ansehen. google mal mit dem stichwort "mietminderung baulärm".

ich bin der meinung, daß 50 % angemessen sind, aber mach dir lieber ein eigenes bild.

für deine arbeit kann ich nur empfehlen, den tagesablauf zu verändern, um ruhigere stunden dafür zu nutzen.

Da ich derzeit mit ähnlichen Problemen konfrontiert werde, habe ich mal aufgrund des Tipps hier im BGB nachgeschaut. Dort steht im §554 Absatz 3:

"Bei Maßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 hat der Vermieter dem Mieter spätestens drei Monate vor Beginn der Maßnahme deren Art sowie voraussichtlichen Umfang und Beginn, voraussichtliche Dauer und die zu erwartende Mieterhöhung in Textform mitzuteilen."

Das komplette BGB habe ich hier als Download gefunden: http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/bgb/gesamt.pdf

Ich hoffe, es hilft allen Betroffenen. Gruß

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