Real Inform / Real Inkasso

6 Antworten

Hallo Eric,

ein Schreiben vom sogenannten Inkassounternehmen stellt dem Gesetz nach IMMER ein Angebot nach HGB dar, welches Du nicht annehmen musst. Sie verstoßen gegen geltendes Gesetz, dies weiß nur niemand. Lies Dir bitte § 174 und § 180 aus dem BGB durch und dann verstehst Du vielleicht worum es sich handelt. Es gibt da professionelle Möglichkeiten sich davor zu schützen und ganz klar denen seine Position zu erläutern, so dass Sie Dir nie wieder antworten, Dich aus Ihrer Datenbank löschen und für immer zufrieden lassen. Du musst nur den Spieß umdrehen..Falls Du Hilfe benötigst, können wir uns gerne nochmal etwas spezifischer unterhalten, ich habe eine Lösung die bereits seit Jahren super funktioniert, bei meinen Bekannten, Freunden, Familie und allen Interessierten, doch diese kann ich hier nicht einfach so dahinklatschen, sonst gäbe es ein Chaos im Rechtssystem.

Herzliche Grüße SoSein

So ein Blödsinn, weder sind schreiben ein Angebot (ausnahme wäre ein Ratenzahlungsvertrag) noch betrifft es das HGB.. du zitierst ja sogar selbst dann das BGB.

Habe das Gefühl die hören nicht auf.

Natürlich hören die nicht auf.

Dein Fehler war schon, überhaupt mit den Neppern in Kontakt zu treten.

Was heißt denn Schufa Abfrage auf so nem Inkassoschrieb?

Vermutlich ist das nur einer der vielen dubiosen Forderungspositionen, mit denen scheinkoste in die Höhe getrieben werden.

Ob die wirklich abgefragt haben sei mal dahingestellt, zudem beeinflusst die reine Abfrage noch nicht die Kreditwürdigkeit.

Da du reagiert hast, haben die Nepper eine greifbare Person die man weichkochen kann. - DICH.

Die Nepper müssen ja stalken und belästigen, weil der Mist kaum gerichtlich durchsetzbar ist.

Klar kann man sich beim "Bundesverband deutscher Inkassounternehmen" über das vorgehen beschweren.

Ich vermute aber das bringt nix, weil der Verein ja die Interessen der Inkassonepper vertritt.

Du kannst das aussitzen und die Bettelzettel inne Tonne schmeißen.

Du kannst das Inkasso auch mangels Rechtsgrundlage unmissverständlich zurückweisen und auf den ordentlichen Rechtsweg verweisen.

Als Schlussformel:

"mit der Ihnen gebührenden Hochachtung und schwäbischem Gruß"

Habe gestern bei der Schufa angerufen und das Problem geschildert. Man war super freundlich zu mir und hat mich mit der Intensiv Abteilung verbunden. Diese hat mir gesagt man werde es prüfen und sie melden sich. Hab ein Aktenzeichen und ne Email Adresse. Hab den Shop per Mail gebeten mir zu bestätigen dass mein Kundenkonto/Rechnung ausgeglichen sei. Bisher keine Antwort.

Allerdings sagt die Schufa diese Abfragen vom Inkasso haben sehr wohl Einfluss auf den Scorewert!!! Denn es sind 3 Abfragen insgesamt. Diese würden dann aber ggf gelöscht und dieser drecks Real Verein für mich gesperrt.

Werde weiter berichten.

Grüße

Wobei ich noch dazu sagen möchte. Ich lehne Grundsätzlich solche Angebote ab. Das habe ich denen auch so geschrieben. Zurückweisung. :-) sollten die ein 3.mal Schreiben kommt ungeöffnet ein Aufkleber drauf. Zurück an Absender fehlende Vertragsgrundlage. Personenstandsänderung. Das klappt auch bei der Beitragsservice Mafia.

Anzeige wegen Nötigung androhen - wenn keine Ruhe - machen

Das würde ich nur machen, wenn die Briefe bestimmte Formulierungen aufweisen, wie beispielsweise "Gerichtsvollzieher", "Pfändungen" u.ä. ohne dass denen ein Titel vorliegt. Wenn die Briefe inhaltlich harmlos sind, bewirkt eine Anzeige wegen Nötigung exakt gar nichts und das Inkasso weiß das auch. Das wird über die Drohung wegen Nötigung dann nur lächeln.

Allerdings sei hier auf Vodafone verwiesen. Die haben sich mit einer Drohung eines Schufa-Eintrages ziemlich blutige Nasen geholt. An dieser Ecke könnte das Inkasso also schon Nötigung begangen haben, wie gesagt je nachdem was in den briefen steht.

ich würde als erstes die Schufa anschreiben und dort deutlich machen, dass das Inkasso kein berechtigtes Interesse an Datenabfragen hat. Dass die Schufa explizit die Abfrage deiner Daten durch dieses Inkasso sperren soll und die wiederholten Datenabfragen der Vergangenheit keinen Einfluss auf das Score haben dürfen. Zudem die Schufa auffordern, keinerlei Negativ-Einträge dieses Inkassos aufzunehmen, solange die keinen Titel haben.

Weitere Briefe einfach ignorieren. Mit deinen Antworten machst du exakt das falsche: Du zeigst, dass du dich aufregst. Dann versuchen sie dich weichzukochen. Einfach alles abheften und mit den Achseln zucken. Es ist nur Papier.

Wirklich wichtig sind nur gerichtliche Schreiben.

Man könnte auch das fürs Inkasso zuständige Aufsichtsgericht anschreiben. Eine Beschwerde kostet nichts. Dort dann beschweren, dass das Inkasso keine Ruhe gibt, obwohl du die Forderung zurückgewiesen hast und obwohl es beglichen wurde, bevor das Inkasso eingeschaltet wurde. Das Inkasso muss einen Fall, bei dem es zum Widerspruch des Schuldners kommt, an den Gläubiger zurückverweisen, anstatt zu versuchen, ihn durch permanente Schufa-Abfragen und Drohbriefe einzuschüchtern und "weich zu kochen".

Hallo Mepeisen

Das werde ich heute gleich in Angriff nehmen. Habe einen Online Zugang zur Schufa und kann denen expilzit auf die Abfrage eine Nachricht/Email schreiben.

Ich hoffe es fruchtet.

Danke für deine Ausführliche Antwort, und nice weekend !!!!

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