Inkasso hat falsche Adresse

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mache denen schriftlich druck (einschreiben mit Rückschein) mit Hinweis auf §824 BGB (Kreditgefährdung) und gebe denen eine Woche Frist. Dann schalte den Anwalt ein der entsprechende Schritte einleiten soll.

Ja, zum Anwalt gehen. Und der Anwalt soll der Inkassobude seine Kosten in Rechnung stellen, da die Inkassobude es trotz Inkenntnissetzung nicht für nötig befunden hat, den Eintrag zu löschen oder aber Belege zur Richtigkeit der Forderung beizubringen.

Notfalls Klage einreichen, einstweilige Verfügung. Dann ist der Misteintrag innerhalb 1 Woche draußen, und der Inkassostinker zahlt alle Rechtskosten. Und wenn die ins Widerspruchsverfahren gehen (vielleicht sind die ja so merkbefreit...), dann verlieren sie das auch noch und es wird noch teurer.

Und berichte mal breit angelegt in diversen Foren von dem Fall.

Werde ich machen ich geh morgen zum Anwalt mir den Unterlagen dann geht's weiter ich berichte was nun passiert ist

Also es scheint wohl einen Titel zu geben, das alleine ist schon ein Problem.

Demnach müsste man nun eine Kopie des Titels bei dem zuständigen Gericht anfordern inkl. der jeweiligen Zustellungsurkunden.

Anhand der Urkunden lässt sich ermitteln wohin die Bescheide gegangen sind. Wenn du nachweislich dort nicht wohnhaft warst so beantragst du Wiedereinsetzung in den vorigen Stand und legst gegen den Mahnbescheid Widerspruch ein.

Das ist das einzig richtige Vorgehen, was Kevin schildert. Vorab würde ich die Schufa mittels Kopie der Meldebescheinigung auf den Falscheintrag aufmerksam machen und zudem um Stellungnahme bitten, ob die Schufa hier den Eintrag falsch zugeordnet hat oder ob es vom Gläubiger schon mit falscher Adresse gemeldet wurde.

Ja klingt plausibel aber es kann gar nicht das die meine richtige Adresse haben bzw hatten, da die real inkasso selber behauptet hat dort zu wohnen wo ich noch nie gewohnt habe bzw angemeldet war. Ich frag mich nur wieso es vor dem Gericht nicht zu einer Adress Aktualisierung seitens derer gekommen ist, die dieses Verfahren leiten. Weil ein guter Kollege meinte, dass er einen Vertrag unterschrieben hatte da wo er weder noch Kontoinhaber noch die Rechnungsadresse angegeben hatte aber bei einem Mahnbescheid der inkasso Firma trotzdem seine richtige Adresse herausgefunden und ihm die mahnungen zu geschickt haben. Wieso haben die das bei mir vermasselt? verstehe ich nicht

Das Gericht vermasselt da nichts. Wenn das Gericht Adresse A genannt bekommt und - wie auch immer - ist die Zustellung erfolgreich, dann bleibt es dabei. Wenn die Zustellung aber nicht erfolgreich ist, wird das vermerkt und der Mahnbescheid war dann aber auch nicht erfolgreich.

Vielleicht ist die Lösung einfach: Es gab jemanden gleichen Namens dort. Den finden sich aber nicht wieder, deswegen haben sie einfach mal bei dir einen Schufa-Eintrag veranlasst. Solche Personenverwechslungen sind aber nicht in Ordnung und du kannst dich dagegen zur Wehr setzen.

Also ich denke, wenn du einen Anwalt beauftragt, wird den weder Real-Inkasso noch ePlus übernehmen. Dies muss dann dein Anwalt einklagen. Ansonsten ist die schriftliche Vorgehensweise sicher richtig, wenn dies so ist wie du es beschrieben hast. Allerdings frage ich mich, wer fragt schon seine eigenen Schufa-Daten ab. Da ist doch was im Busch?

Es gibt Immobiliengesellschaften die nicht selber nachschauen sondern den zukünftigen Mieter auffordern eine schufa Auskunft mitzubringen. originalpapiere, die machen sich dann dort die Kopie. Die größeren holen sich das eigentlich ja schon selbst mit meinem Einverständnis.

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