Notebook Netzteil in Steckdose führt zu Blitz, Knall und Sicherung springt raus, was ist da passiert?

2 Antworten

Antwort von Radio Eriwan:

Wenn Netzteil von Laptop in andere Steckdose funktioniert, dann ist gut. Hausmeister hat gepfuscht und hat sich Steckdose falsch angeschlossen.

Wenn Netzteil von Laptop in andere Steckdose nicht funktioniert, dann ist nicht gut. Ist sich Netzteil kaputt. Musst neues Netzteil besorgen.

@ALL: Ergänzung: Wie in Frage beschrieben, lade ich gerade den Akku zum Test, und das mit betroffenem Netzteil, aber natuerlich an einer anderen Steckdose.

Der Stecker des Netzteils ist übrigens ein "Schuko Stecker"

@Herb342: Das NT liefert zumindest im Moment Strom zum Laden des Akkus, ob aber die Ladeelektronik noch lebt, und auch der Akku Schadenfrei ist weiß ich erst später. Zitat:"Hausmeister hat gepfuscht und hat sich Steckdose falsch angeschlossen." Könntest Du das etwas präziser beschreiben. Soweit ich weis gibt es da 3 Kabel "LE, P1, N". Ich werde mir nacher einen Phasenprüfer besorgen,und hoffe mal inständig das da jetzt nicht 220V an diesen von aussen erreichbaren Klemmen der Steckdose Anliegen ^^

@themanwhosasks

Das NT liefert zumindest im Moment Strom zum Laden des Akkus, ob aber die Ladeelektronik noch lebt, und auch der Akku Schadenfrei ist weiß ich erst später.

Wenn das Netzteil noch Strom liefert (was mich sehr wundert), dann sollte es ok sein. Derartige Netzteile sind Schaltnetzteile, wenn das defekt wäre, würde es ganz einfach nicht mehr funktionieren.

Soweit ich weis gibt es da 3 Kabel "LE, P1, N". Ich werde mir nacher einen Phasenprüfer besorgen,und hoffe mal inständig das da jetzt nicht 220V an diesen von aussen erreichbaren Klemmen der Steckdose Anliegen ^^

Eigentlich ist eine Steckdose keine hochkomplexe Angelegenheit. Das gelbgrüne Kabel ist die Schutzerde, die muss an dem mit dem Erdungszeichen gekennzeichneten Anschluss, von dem die zwei Kontaktfahnen am Rand nach außen führen, angeschlossen sein. P1 und N sind Phase und Neutralleiter. Welcher davon am linken, und welcher am rechten Steckdosenkontakt angeschlossen ist, ist eigentlich egal. Um zu prüfen, ob die Steckdose in Ordnung ist, genögt eigentlich eine Tisch- oder Stehlampe, oder irgend ein anderes Elektrogerät, an dem man sieht oder hört, ob es funktioniert (Rasierapparat, Haarfön,..), dafür brauchst Du keinen Phasenprüfer.

@themanwhosasks

Also, so wie ich das auf die Schnelle nachlesen konnte, kann man eine Steckdose ja scheinbar nur auf eine weise falsch anschliessen, indem man PE mit N oder Phase vertauscht. Wo Phase oder  aussen angeschlossen wird ist ja im Prinzip egal, obschon die Norm wohl vorsieht N links und Phase rechts anzuschliessen.

Ich bin ja mal gespannt, ob ich nacher mit einem Phasenprüfer Spannung auf den Schutzkontakten feststellen kann. Das wäre ja eine ganz schöne Hausnummer.

Quelle: http://dein-elektriker-hilfe.de/steckdose-anschliessen.html

@Herb3472

Posts haben sich zeitlich überschnitten.

Frage:

wenn aber doch jetzt evtl am Schutzkontakt Spannung anliegt, dann würde doch jedes weitere Einstecken eines Schutzkontaktsteckers zu einem Kurtzschluss führen, oder nicht ?

Siehe Edit.

Ich bin übrigens immer noch nicht sicher wie gefährlich Ihr Tipp war, die Funktion einer evtl falsch angeschlossenen Steckdose via Verbraucher zu testen !

Zitat Herb3472: "Um zu prüfen, ob die Steckdose in Ordnung ist, genögt eigentlich eine Tisch- oder Stehlampe, oder irgend ein anderes Elektrogerät, an dem man sieht oder hört, ob es funktioniert (Rasierapparat, Haarfön,..), dafür brauchst Du keinen Phasenprüfer."

@themanwhosasks

Davon, dass die Erdung falsch angeschlossen sein könnte, bin ich eigentlich nicht ausgegangen (ich hatte übersehen, dass auch kein FI-Schutzschalter installiert ist). Selbstverständlich sollte man das mit einem Phasenprüfer oder einer Prüflampe überprüfen.

Schlussfolgerung:

Ich gehe also schliesslich davon aus, das der Fehler dadurch auftrat, das ich das Netzteil zuerst einsteckte, wobei die harmlosen kleineren Lichtbögen entstanden. Dann zog ich den Stecker wieder ab, und die "Elko" Kondensatoren im Schaltnetzteil waren vollgesaugt.

Dann Schob ich den Schutzkontaktstecker langsam wieder in die Dose, wobei aufgrund der Ladung der Kondensatoren des Netzteils und der Ladung der Steckdose ein Kurzschluss entstand, dessen ausgewachsenerer Lichtbogen dann auch zum Kurzschluss innerhalb der Steckdose und somit zum "Schalten" des "Schütz" (springen der Sicherung) führte.

Ich führe das Phänomen also Hauptsächlich auf das wiederholte Einstecken des Steckers zurück, gepaart mit einem Fehlenden Schalter zwischen Netzteil und Netzstecker.

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