Nachbar macht mir das Leben schwer - wie soll ich mich verhalten?

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Ruhestörungen beschreiben letztendlich Geräusche, die die Zimmerlautstärke übertreffen oder über das hinausgehen, was für den jeweiligen Ort üblich ist. Zum Unterlassen kann also derjenige verpflichtet werden, der diese regelmäßig verursacht. Lärm, der Ruhestörungen verursacht, ist an keine Uhrzeit gebunden und wird von der Rechtsprechung generell als nicht erlaubt eingestuft. Ruhezeiten werden jedoch von 22.00 06.00 Uhr und von 13.00 15.00 Uhr festgelegt. Wer sich gegen eine Ruhestörung wehren möchte, sollte zunächst einen Brief an den Nachbarn schreiben und ihn dadurch auffordern, ab Zugang des Schreibens die Lärmbelästigung einzustellen. Nützt dies nichts, da keine Reaktion von ihm folgt oder er gar die Lärmbelästigung fortsetzt, kann dieser gerichtlich zur Unterlassung verpflichtet werden. Situationsbedingte Ausnahmen hiervon sind jedoch z.B. Umzüge, Renovierungen und andere Notlagen, die man sicher eher akzeptieren muss als das ganztägige Trompetenspielen seines Nachbarn oder gar das Rasenmähen, was sonntags sogar durchgehend verboten ist.

Wenn der Nachbar zu laut ist, dann rufen Sie die Polizei, die ihn dann etwas leiser einstellen könnte! Hilft dies dauerhaft nicht, dann führen Sie ein Lärmprotikoll und erstatten Sie Anzegie gegen ihn wegen Ruhestörung.

Hast du es mal über den Vermieter versucht?Nutzt das alles nichts,kannst du die Polizei wegen Ruhestörung rufen.Das allerdings erst ab 22 Uhr.

ausserhalb der Ruhezeiten heißt das Zauberwort "Zimmerlautstärke" ...

Ist der Nachbar schwerhörig. das er so laut ist und es selber nicht merkt? Sprich ihn dadrauf an . Sonnst der Hausverwaltung melden. Oder sich mit den anderen Mietern zusammen tun.

Sprich nochmal mit dem Nachbarn, vielleicht merkt er gar nicth, daß er so laut ist. Kann ja sein, daß er schwerhörig ist. Erkläre ihm, daß du deine Ruhe brauchst. Wenn das alles nichts hilft, wende dich an den Vermieter. Eine Anzeige ist die allerletzte möglichkeit, darauf solltest du aber vorerst mal verzichten. Sicher gibt es eine Lösung, ohne den Gang zu den Behörden. alles gute

Welche Musiklautstärke in der Wohnung ist erlaubt?

Hallo,

in der Wohnung unter uns wohnt ein junger Mann, der gerne mal etwas lauter Musik hört. Da uns nur eine Holzdecke trennt, ist die Dämpfung sicher nicht optimal. Man hört auch, wenn er hustet o.ä. Wenn er laut spricht oder der Fernseher laut ist, hört man es auch, aber man versteht den Text natürlich nicht, sondern hört nur ein leises Grummeln. Soweit zur Wohnsituation. Normale Wohngeräusche wie Fernsehen, Staubsaugen etc. stören uns aber auch überhaupt nicht.

Bisher war es so, dass unser Nachbar paar mal am Tag seine Rockmusik richtig laut aufgedreht hat (also ohrenbetäubend), in unserer Wohnung war das dann als deutliches Grummeln wahrnehmbar, aber nur in dem Zimmer, das über dem Zimmer lag, in dem er Musik hört (er hörte in verschiedenen Räumen). Da es meist nach 10-20 Minuten wieder vorbei war und er es auch nie abends oder frühmorgens gemacht hat, war es für uns ok, wir haben auch nie was gesagt. Man ist dann einfach in ein anderes Zimmer gegangen und gut war. Zudem dachten wir, dass er sowieso das Recht dazu hat, da er sich an die Ruhezeiten hält (vom Sonntag mal abgesehen, da hat er das auch gemacht).

Jetzt hat er aber seinen Musikgeschmack gewechselt und hört mehr bassbetonte Musik (Techno, Gabba etc.) und die Bässe hört man auch schon, wenn die Musik bei ihm nicht ganz so laut ist, d.h. er hat jetzt immer den ganzen Tag von 9 bis 18 Uhr in seinem Wohnzimmer Hintergrundmusik laufen, die für uns hörbar ist. Unser Arbeitszimmer ist daher praktisch nicht nutzbar, da die Bässe zwar nicht laut, aber deutlich hörbar sind und man sich dabei nicht konzentrieren kann. Da wir viel von zu Hause arbeiten, ist das für uns besonders ärgerlich. Selbst mit Ohropax hört man es noch ganz leise und es macht auch keinen Spaß in seiner eigenen Wohnung mit Ohropax zu sitzen.

Bevor wir ihn jetzt darauf ansprechen, wollte ich mal fragen, wie die Rechtssprechung aussieht: Man kann sicher nicht von ihm verlangen, dass keine Musik mehr zu uns in die Wohnung dringt, das erwarten wir auch gar nicht, aber hat er das Recht, den ganzen Tag die Musik laufen zu lassen, auch wenn es nur etwas lautere Zimmerlaustärke ist? Ich war vor paar Tagen in seiner Wohnung als die Musik lief und es war zwar laut, aber man konnte sich noch unterhalten. Weiß nicht, ob das noch unter Zimmerlautsärke fällt?

Wie oft am Tag, darf er denn voll aufdrehen, also so, dass die Decke bebt und man es auch auf der Straße hört?

Damit man bei uns gar nichts mehr hört, müsste er wahrscheinlich so leise drehen, dass es für ihn keinen Spaß mehr macht, das wollen wir auch nicht, wir gönnen ihm ja seinen Spaß, nur langsam macht uns das echt aggressiv, da es wirklich den ganzen Tag läuft.

Habt Ihr Tipps? Der Nachbar ist übrigens sehr nett und wir verstehen uns gut.

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Nachbar schreit und verschiebt Sachen mitten in der Nacht?

Hallo liebe User,

ich bin hier und suche nach Rat.

Die Situation ist folgende: Letztes Jahr bin ich in eine andere Wohnung gezogen. Die Wohnung ist klasse, nicht zu teuer und ich mag es wirklich sehr hier. Die erste Woche in der Wohnung war klasse, dann wurde ich jedoch nachts von wütenden Schreien geweckt. Der Mieter über mir hatte die Angewohnheit zwischen Mitternacht und 7 Uhr morgens sehr laut zu schreien. Beim ersten Mal dachte ich mir nichts, manchmal sind Nachbarn eben laut. Man möchte ja auch keinen Nachbarschaftsstreit vom Zaun brechen wegen einer einmaligen Störung. Das Problem blieb wiederum. Fast jede Nacht, und das Stundenlang, schrie dieser Mieter und schien Sachen in seiner Wohnung zu verschieben und durch die Gegend zu werfen. Ich hatte dann versucht mit ihm zu reden und klopfte dann abends, als es wieder anfing, an seine Tür, aber er reagierte nicht. Es war kurz still und ging dann später weiter. Ich versuchte es noch ein paar Male, hinterließ einen Zettel, das ich gerne mit ihm sprechen würde, versuchte ihn auch abzupassen, aber er wollte anscheinend mit niemanden reden. Irgendwann schrieb ich dann meine Hausverwaltung an, gab ihnen ein Lärmprotokoll, weil ich das Ganze nicht mehr aushielt. Diese schrieb zurück, das ich versuchen sollte mit ihm zu reden (obwohl ich auch alle meine Versuche mit ihm zu reden in meiner Email erwähnt hatte) und das sie ihn darauf hinweisen würden, das es eine Beschwerde gab. Eine Woche darauf war Ruhe, und dann fing der ganze Spaß wieder an. Egal ob es in der Woche, während Klausurphasen oder einfach am Wochenende war, es hörte nicht auf. Ich schrieb meine Hausverwaltung wieder an, aber sie schrieben mir, sie können nichts machen. Nun ging das Ganze soweit, dass ich zeitweise bei einer Freundin geschlafen habe, weil es wirklich nicht auszuhalten ist. Und ich weiß auch nicht, was ich genau tun soll. Ich denke nicht, dass es etwas bring die Polizei zu rufen. Ich kann die ja schlecht jede Nacht kontaktieren und dann 30 min warten, bis jemand auftaucht.

Wenn jemand in solch einer Situation war und eine Lösung hat, dann wäre das super. Ich will mir nämlich nicht eine neue Wohnung suchen, nur weil mein Nachbar Probleme hat.

Danke im voraus!

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