Mutter und Vater besitzen ein Haus und es stehen beide Ehepartner im Grundbuch, es gibt 3 Kinder wovon 2 erwachsen sind wer erbt??

14 Antworten

Es erben die leiblichen Abkömmlinge je ein 6-tel  und der überlebende Ehepartner 1/3-anteil, soweit ein Testament nicht anders bestimmt.

Keiner erbt alles, sondern es erben der überlebende Elternteil zu 1/2 und die drei

Kinder des Ehepaares je zu 1/6 in Erbengemeinschaft, die dann nur gemeinsam über die Erbmasse verfügungsberechtigt ist. In Bezug auf das angesprochene Haus kommt es nach dem Tod des ersten Ehepartners (dem ja nur 1/2 Eigentum am Haus zustand) zu folgender Eigentümersituation: Überlebender Ehepartner: 1/2 (seine bisherige Quote) + 1/4 (die ererbte Hälfte der 1/2-Quote des Erstverstorbenen) = 3/4 Miteigentum. Jedes der drei Kinder 1/12 (1/6 von der ererbten Haushälfte) = 1/12) Miteigentum.

Auf das Alter der Kinder kommt es nicht an. Die Geschwister des Vaters erben nichts.

Der Ehepartner erbt die Hälfte der Erbmasse des Erblassers. Die andere Hälfte wird unter allen leiblichen oder adoptierten Kindern des Erblassers aufgeteilt.

Hier wäre also die Hälfte des Hauses die Erbmasse. Davon geht die Hälfte an den überlebenden Ehepartner, dem dann entsprechend 75% des Hauses gehören würden.

Die andere Hälfte der Hälfte, also ein Viertel, wird auf die drei Kinder zu gleichen Teilen vererbt. Also gehören dann jedem Kind 8,33% des Hauses.

Sofern der Vater hier gestorben ist, mit der Mutter noch verheiratet war: die Mutter und alle 3 Kinder.

Diese erben das Haus, sowie evtl Schulden des Vaters. Die Mutter die Hälfte, die Kinder die andere Hälfte zu je 1/3.

Die Geschwister des Vaters spielen hier keine Rolle.

Korrekte Antwort!

es sei denn, es gäbe ein Testament

I.d.r. wird bei verheirateten das ‚Berliner Testament‘ gewählt, wonach der überlebende Partner alles erbt und die Kinder erst nach dem ableben des zweiten Ehepartners erben.

geschwister sind bei Ehepartnern und Kindern eh raus

@Vampire321

Es gibt ja laut Fragesteller gerade kein Testament.

Interessant ist hier nur noch der Zugewinnausgleich im Todesfall gemäß § 1371 BGB für den wahrscheinlichen Fall, dass eine Zugewinngemeinschaft bestand.

Niemand weil in deinem Beispiel niemand tot ist.

Sollte einer der Eltern sterben dann die Kinder zu gleichen Teilen unabhängig vom Alter. Das ist nur für eventuelle Versorgungsfreibeträge relevant

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