mutter sagt vater darf sein kind nicht sehen was tun?

5 Antworten

Ja... er hat ein Umgangsrecht, denn er hat ja die Vaterschaft anerkannt. Am besten er lässt sich von einem Anwalt beraten, der wird ihm zu allem weiteren raten. ansonsten hilft auch das Familiengericht, oder das Jugendamt weiter...gutes Gelingen :-)

danke

@betty2005

Bitte und viel Glück daumendrück :-)

Das Umgangsrecht ist gesetzlich geregelt, allerdings wird es ohne ein Familiengericht nicht durchzusetzen sein, wenn die Mutter sich weigert. Auch nach einer gerichtlichen Festlegung kann sich die Mutter weiter weigern, was dann weitere Maßnahmen vor dem Familiengericht nach sich zieht. Häufig wird auch versucht einen betreuten Umgang zwischen dem getrennt lebenden Elternteil und dem Kind zu schaffen, wenn die Eltern Schwierigkeiten haben. Es könnte aber auch passieren, dass die Mutter ihren Frust später am Kind auslässt. Ein erzwungener Umgang kann dann auch schädlich sein. Es gibt aber auch Stellen beim Jugendamt, die sich bemühen eine außergerichtliche Einigung und Vermittlung zu schaffen. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Kindesmutter sich das wenigstens einmal anhört und einer Einladung folgt. Dies müsste dein Freund alles initiieren und das beste hoffen.

quatsch. wenn die mutter den umgang nicht umsetzt, dann handelt sie kindeswohlgefährdend und setzt ihr sorgerecht aufs spiel. nur weil das kind gerade dort lebt, heißt es nicht dass es in naher zukunft noch so ist. der vater sollte dringend das sorgerecht durchsetzen und gleichzeitig den umgang.

Hat dein Freund noch gemeinsame Bekannte mit der Kindsmutter? Vielleicht kann jemand an die Mutter appellieren, denn das Kind hat ja ein Recht auf den Vater und die Mutter darf dem Kind den Papa nicht vorenthalten, nur weil sie gekränkt ist. Wenn sie den Mann nicht mehr sehen mag, kann sie das Kind der Oma oder einer anderen vertrauten Person geben, wo der Vater das Kind treffen und kennenlernen kann. Wenn das Kind ihn kennengelernt hat und Vertrauen gefasst hat, kann er es vielleicht auch ohne "Aufpasser" sehen. Ich würde versuchen, erst einmal ohne ein Amt oder Gericht zu bemühen. Erst wenn ich erfolglos alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft hätte, würde ich nach staatlicher Hilfe rufen. Das nämlich verhärtet die Fronten erfahrungsgemäß noch mehr.

das problem ist das er ja schon alles versucht hat um mit ihr zu reden und eine lösung zu finden aber sie will es einfach nicht... sie hat noch nicht mal das geschenk entgegengenommen für den kleinen von seinem vater zu weihnachten... er will es ja eigentlicch auch nicht mit jugendamt und gericht aber er zieht keine andere möglichkeit mehr um sein sohn zu sehen

@betty2005

Leider bleibt ihm dann keine andere Möglichkeit. Schade, dass Mütter ihr beschädigtes Ego über die normale Entwicklung ihres Kindes stellen. und zur normalen Entwicklung gehört nun mal, dass das Kind nicht denkt, der Vater wäre seinetwegen gegangen oder es stamme wirklich von einem so bösen gefährlichen Menschen ab, vor dem Mama es schützen muss.

er soll umgang einfordern: 2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung jede woche, jedes zweite wochenende von fr-mo, hälftige ferien und feiertage, drei wochen sommerurlaub. sie hat keinerlei befugnisse festzulegen, wer das kind sehen darf und wer nicht. er soll eine umgangsvereinbarung schreiben (siehe google) und da seine umgangstermine eintragen - zweifache ausfertigung und ein termin beim jugendamt wo er im rahmen der mediation um unterschrift bittet und umsetzung des umgangs ab tag xy.

sollte der umgang nicht zustandekommen oder sie weiter blödsinn erzählen: anwalt involvieren und umgang einklagen, mit androhung ordnungsgeld ersatzweise haft aufnehmen.

weiterhin sollte er das gemeinsame sorgerecht einfordern. das könnte er gleich im rahmen der mediation tun, ansonsten muss er auch das gerichtlich einklagen.

Als erstes würde ich zu meinem Anwalt gehen und mit Ihm über alles weitere reden.

Da reicht unter Umständen auch schon das Jugendamt...

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