Muss ich Kind zum Übernachten beim Vater zwingen?

5 Antworten

Bei uns ist das ganz anders....Die Kleine von meinem Freund spielt hier den ganzen Tag und freut sich auch aufs übernachten. wenn sie dann ins bett soll ist das geheule groß. dann kommen immer so sachen wie "bei mama ist das aber anders oder bei oma und opa machen wir noch das und das".mittlerweile diskutieren wir da nicht mehr lange. Es wird um die Zeit ins bett gegangen wann wir das sagen. wir wollen sie auch nicht zwingen hier zu schlafen, aber auf ein ständiges hin und her haben wir auch keine lust mehr. wir haben vorgeschlagen das übernachten erstmal sein zu lassen aber das wollte das kind dann auch widerrum nicht. also muss sie nun mit den konsequenzen leben. hier wird das so gemacht wie wir das sagen und zuhause wird das gemacht was mama sagt.zu deinem ex : er kann sein recht zwar einklagen aber er tut dem kind damit keinen gefallen . zu einem kommentar hier kann ich nur den kopf schütteln : klar das kind will nicht und schon wird an sexuellen missbrauch gedacht. es kann auch andere gründe haben. vielleicht ist die kleine auch einfach ein mama kind und kommt mit der neuen freundin nicht klar.da muss nichts vorgefallen sein.

Vielleicht solltet ihr euch, die die Frage stellen, ob sie ihr Kind zwingen sollt oder nicht, die Frage stellen, ob ihr wollt, dass das Kind zu seinem Vater geht oder nicht. Häufig hat das ganze ja eine lange Vorgeschichte und es gibt natürlich auch einen Grund, warum man sich vom jeweiligen Elternteil getrennt hat. Häufig gehen damit Unstimmigkeiten, Konflikte einher, die auch nicht immer die Kindererziehung betreffen, sondern die Paarebene. Leider werden solche Konflikte häufig über das Kind ausgetragen und dieses nimmt dann unbewusst die Sichtweise des Elternteils an, bei dem es lebt. Wenn sich ein Vater nicht kümmert, Termine verschiebt oder verpasst, ist das natürlich eine emotionale Achterbahn für das Kind und sollte nicht gut geheißen werden, aber auch da kann man den Vater über Anwalt verpflichten, die Termine wahrzunehmen (ansonsten Strafe in Form von Geld oder Haft), anders herum hat aber ein Vater ein Recht auf sein Kind und wenn eine Mutter den Vater unbewusst auch nicht mehr in der Familie haben will und dann dazu noch beiträgt, dass das Kind eine negative Meinung zum Vater aufbaut, kann das Kind durch „nicht gezwungen“ (weil ja zum Wohl des Kindes) werden, nie die Erfahrung machen, dass der Vater jenseits von der Meinung der Mutter „anders“ ist, denn das Kind überträgt nun die elterlichen Konflikte weiter. Vielen Müttern kommt es dann ganz gelegen, wenn das Kind sich weigert, zum Vater zu gehen und ob sie es nun zugeben wollen oder nicht, sie schmunzeln innerlich in sich hinein und klopfen sich auf die Schulter, dass sie ja nun mit dem traurigen und sich weigernden Kind vor Gericht und Jugendamt den optimalen Beweis gefunden haben, dass der Vater „schlecht“ ist. Lassen wir die persönlichen Meinungen über den jeweiligen Elternteil einmal außen vor und gehen auch nicht von Gewalterfahrungen in der Vergangenheit aus, so ist es nun mal so, dass ein Kind beide Elternteile für eine adäquate Entwicklung benötigt. Einige sind der Meinung, dass sie den leiblichen Elternteil auch mal eben durch einen Stiefelternteil ersetzen könnten oder aber dass sie allein die Funktion von Mutter und Vater inne haben könnten, aber das ist weit gefehlt.

Kinder vor der Pubertät, die häufig in die Schusslinie der maßlosen Auseinandersetzungen ihre Eltern geraten (was wohl auch nicht zum Wohl des Kindes ist und woran immer beide Eltern teil haben!) sollten nicht überfordert werden, indem man ihnen ständig die Entscheidung lässt „Willst du zum Papa, ja oder nein?“, sondern Eltern sollten klare Regeln beziehen und auch dahinter stehen. Wenn sie das nicht können und unbewusst mit in diese Nachricht Folgendes transportieren „Willst du zum Papa, ja oder nein? Sag nein, dann bin ich glücklich!“, sollten für sich selbst eine Klärung schaffen. Scheidungskinder mit dem Hintergrund heftiger Konflikte ihrer Eltern können nun einmal dazu neigen, emotional instabil zu sein und sie werden natürlich wütend und traurig, aber man sollte auch die negativen Teufelskreise dahinter beachten: Wenn das Kind nicht „gezwungen wird“, wird es in seiner Meinung über den jeweiligen Elternteil bestätigt, es erfolgt wieder ein Zeitrum ohne Kontakt zu diesem Elternteil und Vorurteile verhärten sich und werden in den Stand der Wahrheit gehoben und je länger dieser Teufelskreis besteht, umso geringer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Kind je wieder an dem jeweiligen Elternteil annähert und desto größer wird die Wahrscheinlichkeit für eine psychische Störung im späteren Entwicklungsalter. Dann bleibt die Frage langfristig gesehen: War ein nicht zwingen wirklich zum Wohl des Kindes oder zum eigenen Wohl?

Als Betroffener mit der gleichen Problematik kann ich mir das Übergeben nur schwer verkneifen, wenn ich das hier alles lese. Meine Ex verweigert mir Übernachtungen und Ferien mit meiner einzigen Tochter (8). Sie hat das Kind gegen mich manipuliert und indoktriniert. Die eingeimpfte einzige Begründung ist, sie sei ein Mamakind und hätte Vorbehalte gegen mein Haus, weil Mama und Papa sich dort gestritten hätten. Auch ich habe Umgangsklage auf Übernachtung und Ferien eingelegt und gehe notfalls bis zum BGH, um unser Recht durchzusetzen. Meine über alles geliebte Tochter kann es nicht besser wissen und trägt keinerlei Verantwortung. Ich werde bei einem positivem Urteil meine Tochter selbstverständlich nicht zwingen bei mir zu übernachten, dafür liebe ich sie viel zu sehr - aber ich werde meine Ex mit Zwangsgeldandrohungen überhäufen, damit sie endlich mit mir zur Umsetzung des Umgangsrechts für das Kind schonend und langsam aufbauend zusammenarbeitet. Bislang waren alles nur seitens der Ex alles nur Lippenbekenntnisse ( " Ich habe ja nichts gegen eine Übernachtung, aber das Kind will es nicht und zwingen werde ich sie nicht ) - gerührt hat sie keinen Finger. Es ist die verdammte Pflicht und Schuldigkeit einer Kindesmutter, dem Umgang gegenüber dem Vater zu unterstützen, sofern dieser sich objektiv nichts hat zuschulden kommen lassen. Die Bigotterie vieler Mütter ( das Kind braucht einen Vater - aber nur eben nicht diesen ) widert mich an. Ich hoffe, dass bald eine Gesetzesänderung wie in England kommt, nach der manipulierende Mütter endlich strafrechtlich herangezogen werden - Kindesmanipulation ist emotionaler Mißbrauch !

Hallo, ich bin mit meinem Sohn 10 Jahre in einer ähnlichen Situation. Habe mich von dem Mann getrennt als mein Sohn 4 Jahre alt war. Plötzlich fällt meinem "Nochmann" ein, dass er ja ein Recht hat, seinen Sohn alle 14 Tage zu sehen. Der Junge will aber nicht zu ihm. Das hat er sowohl dem Jugendamt sowie der Familienrichterin gegenüber geäußert. Trotzdem wird verlangt, dass der Junge zu ihm geht. Wenn mein Sohn seinem Vater zufällig auf der Straße begnet, läuft er davon. Wo kann ich denn das zitierte Gerichtsurteil finden? Mein Anwalt sagt leider auch nur, da muss man durch und auf den Jungen positiv einwirken. Das fällt mir jedoch sehr schwer. Gibt es auch einen Verein "mütter und Kinder in Not"? Väter in not, gibt es ja. Scheinbar nutzen einige Väter ihre Rechte um der Mutter eins "reinzuwürgen" auch auf Kosten der Kinder. Es ist einen Katastrophe!

Hallo, mir ist es genau so ergangen. Jetzt hat das Familiegericht entschieden, dass ein 6 jähriges Kind die Situation nicht einschätzen kann. Das Kind muss zum Vater als auch zur Mutter. Egal ob sie nein sagt oder unter Ängsten leidet, ständig weint, … Das Kind muss wieder den begleiteten Umgang über sich ergehen lassen, obwohl der erste begl. Umgang kläglich gescheitert ist, denn beim 2. Besuch wurde dem Kind verboten, vom Vater und der Person vom Jugendamt, nichts über den Tag zu erzählen. Dem KV geht es nur um sein verletzen Ego und nicht um das Kind. Hast Du schon neue Erkenntnisse erlangt? Kannst Du mir weiterhelfen?

Hallo darkangel27,

nun wirklich viel getan hat sich nicht. Sie ist jetzt in die Schule gekommen. Hat einiges an Selbstvertrauen gewonnen denke ich und hat ihrem Papa jetzt bereits zweimal weggeschickt und ist partout nicht mitgegangen. Ich habe mich da gar nicht reingehängt. Trotzdem weint sie und macht sich Sorgen wenn nun nach 2 Wochen die nächste Diskussion droht ob sie geht, wie lange etc. Fakt ist sie ist wesentlich ausgeglichener und ein ganz anderes Kind ohne diese permanente Angst. Ich habe nun eine Mutter-Kind Kur mit Angsttherapie für Sie durchbekommen und hoffe dass es da dann auch mal einen Psychologen gibt der mir was schreibt. Die niedergelassenen Ärzte tun sich damit immer schwer. Desweiteren habe ich nun ein Gerichtsurteil gefunden wonach ein Kind NICHT gegen den Willen gezwungen werden kann zum Vater zu gehen wenn das Ängste auslöst. Ein bestehendes Urteil ist schon mal eine gute Sache. Auch ein Lerntherapeut aus der Schule ist bereit mir ein Schreiben zu geben aus dem hervorgeht das mein Kind unter diesem Druck schulische Probleme hat und Ihren Alltag so nicht mehr richtig bewältigen kann. Also ich bin momentan quasi am SAMMELN von Fakten um mich für den Kampf zu rüsten - versuche aber mit dem Vater keinen Streit anzufangen nach Möglichkeit. Mit dem Jugendamt habe ich ganz schlechte Erfahrungen gemacht und würde immer ohne Umwege direkt zu einem sehr guten Anwalt gehen der auf sowas spezialisiert ist. Mir fällt auf dass es viele Frauen mit diesem Problem gibt und das das die Kinderfamilie enorm belastet auf dem psychischen Wege. Ich habe schon überlegt ob man hier auch über die Öffentlichkeit mal etwas anstossen sollte.

Huhu...ich bin in der selben Situation...wobei es bei uns gerade erst anfängt...ich habe einen neuen lebenspartner und nun kommt mir der ex mit dem umgangsrecht...unsere kleine wird bald 5 und möchte nicht dahin..würde gerne wissen,wo du das urteil gefunden hast?! habe schon viel gelesen aber nichts gefunden...würde mich über deine antwort freuen...liebe grüße

Umgangsrecht - Kindeswohlgefährdung - Beweise?

Es geht um Folgendes: Meine Schwester hat einen 4 Jahre alten Sohn. Von dem Vater des Kindes hat sie sich getrennt als der Kleine 8 Monate alt war. Damals war der Vater drogenabhängig, mehrmals gewaltätig meiner Schwester gegenüber und hat auch den Kleinen einmal geschlagen. Als er nach der Trennung seinen Sohn mal alleine über Nacht bei sich hatte, hat er gekifft oder viel Alkohol getrunken. Meine Schwester hat dann beschlossen, dass der Vater das Kind nicht mehr alleine sehen darf. Dies hat sie seitdem konsequent durchgezogen, ihr war jedoch zugleich wichtig, dass der Kleine dennoch Kontakt zu seinem Vater hat. Zur Zeit ist es so, dass der Vater in unregelmäßigen Abständen am Wochenende zu Besuch kommt und alle drei gemeinsam etwas zusammen unternehmen. Der Vater hat immer wieder darauf bestanden, den Kleinen alleine zu sich zu bekommen, meine Schwester hatte jedoch große Sorge um das Wohl des Kindes und hat dies nicht zugelassen. Der Vater sagt nun, er hat aufgehört zu Kiffen. Alkohol trinkt er nach wie vor sehr viel und hat aufgrundessen vor kurzem seinen Führerschein verloren. Bei gemeinsamen Treffen war auch ich hin und wieder dabei und habe den Umgang des Vaters mit seinem Sohn als sehr grob, wenig einfülsam erlebt. Er packt ihn manchmal, hält den Kleinen gegen seinen Willen fest und gibt ihm einen Klaps auf den Po. Jetzt fängt er an den Kleinen zu manipulieren und sagt ihm, "Bald schläfst du mal beim Papa, der hat es hier ganz schön für dich gemacht" obwohl es noch keine Einigung mit der Mutter gibt. Er hat meiner Schwester gesagt, dass er beim Jugendamt war und auf sein Umgangsrecht besteht, demnächst soll dort wohl das erste Gespräch stattfinden. Bevor es jetzt gleich wieder heißt " die armen Väter " und so weiter, was ich hier bisher sehr oft gelesen habe, muss ich gleich sagen, dass es nicht darum geht. Es geht um das Wohl des Kindes!!! Und nicht um irgendwelche Konflikte zwischen den Eltern. Nun meine Frage: Wieviel Gewicht haben die Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind (Drogen, Gewalt etc)? Wenn das Jugendamt oder evtl. Gericht danach fragt, wie der Vater mit dem Kind umgeht, wie kann man beweisen, dass er vor körperlicher und verbaler Gewalt nicht zurückschreckt und diese auch schon bei dem Kind angewendet hat? Vielen Dank fürs Lesen und danke im Voraus für die Antworten!!

...zur Frage

Umgangsrecht Jugendlicher 14 Jahre ablehnen

ich bin Deutsche und lebe mit meinem Sohn 14 Jahre, in EU-Ausland. Auch mein Kind ist Deutsch und in Deutschland geboren. Wir wind nach Griechenland ausgewandert. Wir waren nicht verheiratet.

Der Vater meines Kindes lebt in Deutschland.

Mein Sohn hatte nie Umgang mit dem Vater und ich habe das alleinige Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Umgangs- und Besuchsrecht wurde dem Vater auch nicht anerkannt. Zuletzt hatte er im Jahr 2002 versucht ein Besuchsrecht zu erlangen, doch auch dies wurde Ihm vom Gericht nicht zugesprochen.

Mein Sohn kennt den Vater also nicht und hatte seit weit über 12 Jahren keinerlei Kontakt. Also nur als Baby kurzen Kontakt.

Er möchte auch keinen Umgang mit dem Vater.

Aus wichtigen Gründen hatte ich auch all diese 14 Jahre auf den Kindesunterhalt vom Vater verzichtet.

Nun ist mein Sohn seit Oktober 2013 nun also 14 Jahre und er möchte den Unterhalt vom Vater einklagen.

Meine Frage dazu. Wenn wir diese Klage einreichen, kann man verhindern, dass der Vater den Wohnort erfährt? Wenn ja, unter welchen Voraussetzungen kann man ?

In Bezug auf das Umgangsrecht möchte mein Sohn keinen Umgang und kein Besuchsrecht des Vaters.

Mir wäre es sehr wichtig zu wissen, wie hoch das Risiko wäre, dass der Vater unsere Anschrift erfährt und ob er eine Klage gewinnen könnte, in der er ein Umgangsrecht erzwingen könnte.

Er war Alkoholiker und gewalttätig, ich weiß aber nicht inwieweit er sich in diesen Jahren evtl. verändert hat. Jedoch hatte er meine Große Tochter (heute 22 Jahre und nicht sein Kind) damals schwer misshandelt und drohte mit Kindesentührung unseres gemeinsamen Sohnes.
Er wollte lieber sein Kind umbringen, als es mir zu lassen und drohte ebenfalls, auch mich zu ermorden. Aus diesen Gründen wurde Ihm das Besuchs- und Umgangsrecht mit dem Sohn dann gerichtlich aberkannt.

In der Beziehung hatte er mich ebenfalls misshandelt und dies auch in der Schwangerschaft.

Ich weiß aus sicherer Quelle, dass sich seine bösartige Einstellung zu mir nicht verbessert hat. Nach wie vor redet er Anderen Gegenüber von Rache und würde mir am liebsten etwas antun und spricht extrem schlecht ja sogar bösartig von mir. Daher habe ich all die Jahre nie Unterhalt eingeklagt. Ob er noch trinkt kann ich aber nicht beurteilen.

Kann ein Risiko bestehen, wenn mein Sohn nun mit 14 Jahren für sich den Unterhalt einklagt, dass dann von seiner Seite eine Klage auf Umgangsrecht vom Gericht gewonnen wird? Und gegen den Willen meines Sohnes dennoch einem Umgangsrecht zugestimmt werden könnte? Auch wenn er seinen Vater ja nicht mal kennt und auch nicht kennen lernen möchte.

In unserem Alltag ist er weder Thema noch hat mein Sohn Interesse an Umgang.

Ich wäre sehr froh über diese Antwort, da mein Sohn und ich zuerst diesen wichtigen Punkt klären müssen, vor eine Unterhaltsklage.

Ich möchte verhindern, dass er weiß wo wir leben. Da wir weiter in Ruhe und Friede leben möchten.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?