Müssen in Blitzerautos Personen sitzen?

10 Antworten

heute morgen hat wieder ein Blitzer-Wagen von unseren Landratsamt im Ort geparkt und die Leute abezockt

Du meinst sie haben Leute welche sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten bei ihrer Tat erwischt.

Diese Fahrzeuge gehören so gut wie nie den Kommunen, sondern werden von Firmen die sich darauf spezialisiert haben gemietet. Die Miete übersteigt die Einnahmen durch die Knöllchen bei weitem.

Nun wollte ich mal wissen ob in diesen Autos auch ein Angestellter/Beaemter sitzt/sitzen muss.

Nein, wozu auch? Die Anlage muss wenn sie eingerichtet ist keiner mehr bedienen.

Weil eigentlich muss er doch nichts tun, außer warten. Vorn auf dem Fahrer/Beifahrer Sitz hab ich niemand gesehen.

Genau deswegen muss da ja nicht zwingend Jemand im Auto sitzen.

Die Miete übersteigt die Einnahmen durch die Knöllchen bei weitem.

Wie kommst Du auf diese Aussage? Hast Du Quellen?

Ich hab grad mal mit unsern Ordnungsamt geredet, da sitzt keiner drin. Und die Wagen gehören dem LRA, die sind nicht gemietet. Da ich selber im Amt arbeite (aber ne ganz andre Abteilung) weiß ich das.

wie abgezockt?

das heißt sie blitzen Autos die sich an die Verkehrsgeschwindigkeit halten? Oder es stehen mehrere Blitzer innerhalb von wenigen Metern?

Dann würde ich zustimmen. Aber wer zu schnell fährt ist selbst schuld (PS: ich hab heute erst 2 solche blitzer bezahlt.

Die zocken niemanden ab, die machen nur ihre Arbeit. Und wenn sich jeder an die Verkehrsregeln halten würde, wäre das auch gar nicht nötig. Wenn man von so einem Blitzer geblitzt wird, ist man doch selbst schuld.

Und nein, es muss niemand drin sitzen, aber die meisten tun es. Kommt aber eben auch vor, dass die das Auto mal verlassen.

Das mit dem "Abzocken" ist nur bedingt richtig. Natürlich machen die ihre Arbeit, aber das eine schliesst das andere ja nicht aus. Unter Abzocke versteht man i.d.R. die absichtliche Positionierung des Radars, um primär möglichst viel Geld einzutreiben, nicht um die Sicherheit im Strassenverkehr zu verbessern.

@manimas
Das mit dem "Abzocken" ist nur bedingt richtig. Natürlich machen die ihre Arbeit, aber das eine schliesst das andere ja nicht aus

Doch denn die Miete für diese Fahrzeuge übersteigt bei weitem die Einnahmen.

@Havege

Die Fahrzeuge werden an Stellen positioniert, an denen entweder eine hohe Gefahr für Unfälle besteht, oder aber in der Gegend von Schulen und Kindergärten, wo 30 km/h gefahren werden sollte. Da das viele aber nicht einsehen und trotzdem dadurch rasen,müssen sie eben dazu gezwungen werden. Und wenn man ein paar Mal gezahlt hat, überlegt man es sich vielleicht. Wie ich schon sagte, würde jeder angemessen fahren, wären solche Fahrzeuge nicht nötig.

@manimas

Und was ist daran verwerflich den Blitzer an einem Punkt aufzubauen, wo es auch lohnenswert ist? Ich stimme zu, dass das ziemlich fies ist, auf der anderen Seite: wenn sich alle Fahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten würden, wären diese Maßnahmen nicht nötig. Was ich sagen will ist einfach: wer nach Vorschrift fährt, hat vor dem Blitzer eh nichts zu befürchten und den Anderen geschieht es recht.

@Kraven

Genau so sehe ich das auch.

@manimas

@manimas Das Geld verdienen sie aber nur, weil es immer wieder Leute gibt, die meinen, sie können sich über geltende Regeln hinweg setzen.

@manimas
Unter Abzocke versteht man i.d.R. die absichtliche Positionierung des Radars, um primär möglichst viel Geld einzutreiben, nicht um die Sicherheit im Strassenverkehr zu verbessern.

Abzocken ist mit betrügen gleichzusetzen.

Hier wird aber ein[e] vom Staat erlassene[s] Gesetz/Ordnung kontrolliert, einen Betrug kann ich nicht erkennen.

Unsägliche Einstellung. Naiv und Gefährlich.

@RalRam

Warum?

@AanAllein

Die zocken niemanden ab, die machen nur ihre Arbeit. Und wenn sich jeder an die Verkehrsregeln halten würde, wäre das auch gar nicht nötig. Wenn man von so einem Blitzer geblitzt wird, ist man doch selbst schuld.

Die ermorden niemanden, die machen nur Ihre Arbeit. Und wenn jeder in seinem Land bleiben würde, wären die Schüsse auch gar nicht nötig. Wenn man bei einem Fluchtversuch von einem Grenzsoldaten erschossen wird, ist man doch selbst schuld.

Weil es dem gleichen Argumentationsprinzip folgt, das man aus ganz anderen Situationen kennt:

Es war doch Gesetz, die haben nur Befehle befolgt. Hätte er sich an die Regeln gehalten, wäre Ihm ja nichts passiert.

So etwas hörst Du vermutlich auch in China, Syrien, Iran usw.

Gesetze sind dazu da das Untereinander zu regeln. Niemals aber die Legitimation um den gesunden Menschenverstand ausschalten zu dürfen.

Es geht nicht darum, Regeln zu missachten, nicht falsch verstehen, es geht darum zu prüfen ob Regeln angebracht sind. Wer unreflektiert meint: Wer sich an Regeln hält hat nichts zu befürchten hat ein gestörtes Unrechtsbewusstsein meiner Ansicht nach. So manche Diktatur wurde durch so ein Verhalten erst ermöglicht.

Wie kommt man dazu anzunehmen, jede Geschwindigkeitsbegrenzung hätte Ihre Berechtigung?

Meine Vorgehen wäre sofort den Rat zu geben: Erkundige doch einmal warum diese Geschwindigkeitsbegrenzung dort ist und warum dort eine Messung durchgeführt wurde.

Es muss ja nicht falsch sein, aber die Frage nach dem 'Warum' ist wichtig - Immer!

@RalRam
Wie kommt man dazu anzunehmen, jede Geschwindigkeitsbegrenzung hätte Ihre Berechtigung?

Die viel entscheidendere Frage wäre, wie kommt man dazu, anzunehmen, dass man selber Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht beachten zu müssen. Man darf in diesem Land durchaus Geschwindigkeitsbegrenzungen in Frag stellen und dagegen vorgehen. Sie einfach ignorieren geht jedoch nur so weit, wie man hinterher bereit ist, die Konsequenzen zu tragen. Da sollte man dann nicht wie ein kleines Mädchen wegen Abzockerei rumheulen.

@RalRam

Gesetze sind dazu da das Untereinander zu regeln. Niemals aber die Legitimation um den gesunden Menschenverstand ausschalten zu dürfen.

Wie muss man das verstehen?

Wer aufgrund seines "Verstandes" der Meinung ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung wäre unangebracht darf sie ignorieren?

Wie kommt man dazu anzunehmen, jede Geschwindigkeitsbegrenzung hätte Ihre Berechtigung?

Wenn das nicht so ist dann kann man das in Frage stellen, eine Missachtung ist aber sicher der falsche Weg.

@AanAllein
Die viel entscheidendere Frage wäre, wie kommt man dazu, anzunehmen, dass man selber Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht beachten zu müssen.

Im Regelfall? Gar nicht. Die meisten Anordnungen haben sicher einen Grund.

@RalRam

@RalRam Dein Vergleich hinkt aber sehr stark. Wir reden hier über Radarkontrollen, die anscheinend ja wichtig sind, wenn es immer wieder Menschen gibt, die sich nicht an die Vorschriften halten können. Aus welchem Grund auch immer.

Du redest von ganz etwas anderem, was mit dem hier vorliegenden Thema, aber auch mal überhaupt nichts zu tun hat.

@Crack
Wie muss man das verstehen?

Wie ich es schrieb. Im Regelfall sind Regeln da, eine Verbesserung zu erzielen. Das entbindet einen aber nicht davon mitzudenken und sich gegebenenfalls über diese Regeln hinwegzusetzen.

Wer aufgrund seines "Verstandes" der Meinung ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung wäre unangebracht darf sie ignorieren?

Im Ausnahmefall? Meiner Meinung nach Ja. Mir fallen eine Reihe von Szenarien ein, wo ich sicher deutlich schneller fahren würde, als es mir das Schild erlaubt und ich keinerlei Unrecht erkennen könnte

Ob das gerechtfertigt ist, ist sicher von Fall zu Fall unterschiedlich. Wer meint er müsste rasen, damit er im Rush-Hour Stadtverkehr schnell durchkommt, um seine Lieblingssendung im TV zu sehen, weil er der Meinung ist seine Fahrkünste würden das hergeben bekäme von mir sicher weniger Zuspruch, als ein Rettungssanitäter, der mit seinem Privatauto den Schwerverletzten überland früh Morgens zum Krankenhaus bringt und dabei den Umständen entsprechend 'angepasst' zu schnell fährt.

Der Erstere kriegt von mir nen schönes Ticket, der zweite einen verdammten Orden.

@YK1972

Er ist gnadenlos übertrieben und überzogen, hinkt aber leider nicht so sehr, wie Du es glauben möchtest.

Lass mich raten: Du vertrittst die Meinung , das es gar nicht schlimm ist, das die Regierung / Amerikanische NSA Dich komplett durchleuchtet, Telefon und Briefe, E-Mails mitliest, denn Du hast ja nichts zu verbergen, richtig?

@RalRam

Naja und, was soll mir dieser tolle Film jetzt sagen? Dass die Städte die Fahrer abgezockt haben, weil sie es sich wagen mobile Blitzer zu positionieren? Nein, denn es kommen sicher wesentlich mehr Fahrer ungeblitzt dadurch, als welche, die geblitzt werden. Und warum? Weil sie die vorgegebene Geschwindigkeit einhalten.

Und auch die NSA hat mit der Frage nach dem Blitzer absolut nichts zu tun. Das wir gläserne Menschen sind, dazu braucht es keine NSA. Und das ist mir auch nicht neu. Und ja, mir ist es egal, denn ich habe in der Tat nichts zu verbergen.

@YK1972

Ich schwanke noch zwischen 'will es nicht verstehen' und 'kann es nicht verstehen'.

Momentan tendiere ich zur zweiten These. Das macht mir Angst.

@RalRam
Ich schwanke noch zwischen 'will es nicht verstehen' und 'kann es nicht verstehen'.

Du kannst frei wählen, es betrifft ja Dich selbst...

Hallo Ryuuzaki,

also ich weiß jetzt nicht ob ich mich mit meiner Antwort hier nicht zu weit aus dem Fenster lehne - immerhin behaupten bisher 9 Leute, dass keine Person im Wagen sitzen muss.

Nun lässt sich natürlich über das wort "Abzocke" streiten - nur war das ja nicht die Frage.

Ich würde allerdings deine Frage ehr mit einem "JA" beantworten. Oder sagen wir mal lieber mit einem "Jain". Das Stichwort nennt sich aufmerksamer Messbetrieb. Ich bin diesbezüglich zwar auch nur ein Laie (kann mich also auch irren), aber soweit mir bekannt muss (zumindest bei den meisten mobilen Radarmessgeräten) die Messung immer überwacht werden.
Warum? Es gibt im mobilen Betrieb wohl ehr mal Probleme mit Reflexionen, die die Messung verfälschen können [http://www.janschweers.de/Bikers-Law/index.php?option=com_content&view=article&id=110&Itemid=80]. Wie ich es verstanden habe, lässt sich das bei stationären Blitzern besser justieren und ist dort also kein Problem.

Natürlich kann der Polizist, der die Messung durchführt auch auf der anderen Straßenseite stehen, aber sollte kein Mensch weit und breit zu sehen sein, dann lässt sich die Messung anfechten. Findet man im Internet auch einige Fälle dazu. Aber hängt wie gesagt wohl auch vom Gerät ab. Aber da kann ich nichts genaues dazu sagen. Da bräuchte man wohl einen Polizisten, der die genaue Dienstvorschrift kennt.

Müssen nicht, aber es ist ein gutes Versteck und bequem ist es auch noch.

und warm, vor allem jetzt:-)

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