Makler will in meinem Namen und Auftrag beim Notar beauftragen

5 Antworten

Leider stehen hier einige zutiefst unqualifizierte Kommentare. Fakt ist: 1. Kein Kauf von Immobilien ohne Notar möglich! 2. idR zahlt der Käufer die Notarkosten und kann natürlich den Notar bestimmen. 3. für den Entwurf kann der Notar, sollte kein Vertrag bei ihm beurkundet werden, eine Entwurfsgebühr vom Auftraggeber verlangen. 4. der Makler sollte seinem Kunden natürlich mit seiner Erfahrung zur Seite stehen, das gehört schon zu seinen Aufgaben. 5. die Provision verdient der Makler idR durch den Verkauf. Ob da nun etwas im Kaufvertrag steht oder nicht. Einen Titel hat er dadurch noch lange nicht, kann natürlich vereinbart werden. Auch kann die Maklerklausel von jedem Norar mit aufgenommen werden. 5. Die kosten der Beurkundung werden nur vom Kaufpreis beeinflusst, nicht von der Anzahl der Wörter oder des Textes. 6. Abschließend sei noch bemerkt, dass Makler und Notare nicht per se gut oder böse sind wie einige Kommentatoren Glauben machen wollen. Wenn der Käufer Zweifel an der Rechtschaffenheit seiner Partner hat sollte entsprechend gehandelt werden. Aber bitte keine Pauschalverurteilungen. Also immer Fragen und die Sachlage erschöpfend erklären lassen. Zur Not kann man sich ja immer noch eine qualifizierte zweitmeinung einholen.

Sehr schön und vielen Dank. Hier ist unser Problem, dass wir dem Makler nur bedingt trauen. Er soll sein Geld bekommen aber eben nur, weil der die Immo annonciert hat.

Wir haben einen Notar unserer Wahl beauftragt, der macht einen guten Eindruck, bisher. Später dazu mehr, ich danke erstmal.

Jens

@jenshiller

@ jenshiller ... lass Dir noch sagen....die Arbeit eines Maklers besteht nicht nur aus dem Einstellen einer Anzeige. Ich weiss, der Makler schreibt eine grosse Rechnung und das wird ihm gerne geneidet, aber da gibt es wesentlich mehr Arbeit dahinter zu erledigen.

Ja, so lese ich es hier auch immer immer wieder. Wer hier nicht nachgewiesenermaßen vom Fach ist, sollte nicht antworten dürfen. Gerade beim Thema Immobilien geht es um viel Geld und die Meinung vieler Stammtischredner kommt nur durch Antipathie gegenüber des gut gezahlten Maklers etc. zustande. Eine sinnvolle und fachlich richtige Hilfe ist das für Fragesteller hier oftmals nicht.

Es ist üblich, dass der Makler den Notarvertragsentwurf erstellen lässt, denn er hat beruflich öfters damit zu tun und auch ein Makler hat unter Umständen einen "Standardnotar" bei dem er regelmässig beurkunden lässt. Da der Käufer ja aber der Bezahlende ist, hat er auch das recht, sich einen Notar frei auszuwählen. Ein Vorteil/Nachteil hat das aber im Normalfall nicht, da ein Notar immer neutral sein muss.

"Muss".....ein Notar/Anwalt/Obstverkäufer MUSS aber auch seine Kunden bedienen und da ist eher der Makler der Kunde denn der Verkäufer. Den Verkäufer sieht er nie wieder, den Makler schon....

Also das ist doch überall im Leben so......

@jenshiller

Nein nein. Ein Notar MUSS von Gesetz wegen absolut neutral sein und das sind sie auch....Betrüger ausgeschlossen. Ich bin im Stuttgarter Raum Bauträger und Makler, die hier ansässigen Notare können sich nur durch Tod dem Reichtum entziehen. Unser Stammnotar hat tlw. soviele Termine, dass er auch mal Samstag beurkundet, was hier nicht üblich ist. Und ich kann Dir sagen, viele unserer Kunden haben beim gleichen Notar schonmal beurkundet...ein Notar macht ja auch andere Verträge....und Kunde ist eher der Käufer, denn der zahlt.

@AchIchBins

Sei gegrüßt und DANKE für deine Aussage. Ein Notar verdient sicher gut, keine Frage, soll er auch. Als Bauträger machst du das auch und ich kann auch nicht klagen..... Wenn Notare aber IMMER und AUSNAHMSLOS fehlerfrei arbeiten.....was im Grunde ja schon unmöglich ist, dann frage ich mich, wieso der letzte Innensenator in Berlin (CDU, "Mitternachtsnotar") nach wenigen Wochen seinen Hut nehmen musste und bei den Ermiitlungen welche heute im Spiegel stehen, sind auch Notare betroffen. Nicht falsch verstehen, wir haben einen Notar von "unserem" Rechtsanwealt empfohlen bekommen und fühlen uns wohl.....

Danke dir

Jens

Also, wenn nichts anderes vereinbart wurde, dann werden "S I E " den Notar bezahlen. Demnach werden auch " S I E " bestimmen, wo der Zug lang fährt.

Es gibt nur einen Grund warum Makler sich so gern darum kümmern. Im Kaufvertrag soll- udn wird dann die Provisionszahlung mit aufgenommen. Der Makler hat danach "fast" einen Titel gegen Sie in der Hand. Es gibt danach keine Möglichkeit mehr, sich um die Prov zu streiten. Aufgurnd der Häufigkeit dass die Provision bestritten wird, werden derlei Dinge mit in den Kaufvertrag aufgenommen. Der Makler wird dann allerdings auch bei der Vertragsunterzeichnugn dabei sein wollen.

Wenn Sie keinerlei Bedenken gegen die Prov-Forderung ahben und für Sie klar und deutlich eine Zahlung dessen ausser Frage steht, dann können und sollten Sie das dem Makler auch so sagen.

Es bleibt dabei, SIE bestimmen, welcher Notar den Vertrag beurkundet. Ich gebe folgendes zu überlegen: Nur mal Schlitzohrig angenommen, es bestünden "versteckte" Mängel und er Notar würde, ei der Daus, eine Klausel im Kaufvertrag bzgl. versteckter Mängel einfach "vergessen". Nur so angenommen.

Übrigens, Notare sind weder Götter, noch Unbestechlich. Dafür gibt es zuviele Verfahren GEGEN Notare und Anwälte.

Also, selber "Notar des Vertrauens" suchen.

Genau das ist mein Gedanke. Notare gehen wie Anwälte, Manager und Müllkutscher auf die Toilette und es müffelt bei allen, beim Präsidenten der U.S.A. übrigens auch, ich bin mir sicher ;-)

Daher haben wir einen uns bekannten Anwalt nachgefragt und er hat uns dann empfohlen. Dieser Notar ist scheinbar kein Freund von Maklern und hat genau die Sache mit der Prov. aus der Praxis berichtet und das sie das GRUNDSÄTZLICH nicht mit aufnehmen, da der Makler keine den Vertrag betreffende Partei ist. Fand ich gut und werde weiter berichten.

Ich danke

Jens

Auch so ein Unsinn. Sollte eine Provision zu unrecht genommen worden sein, lässt sich auch später darum streiten, egal ob Provisionsklausel oder nicht. Und die Annahme, es würde mehr darum gestritten, würde noch lange nicht aussagen, dass der Käufer zu unrecht gezahlt hätte. Zu "versteckte Mängel"....dazu gibt es in jedem Notarvertrag einen Standardtext und das BGB würde dies auch OHNE entsprechenden Text im Vertrag regeln....lies nach. Also völlig hanebüchen ihr Beitrag. Und von welchen Verfahren sprechen Sie? Wo steht denn das?!

Ob Du persönlich oder Makler in Deinem Namen den Notar beauftragt ist doch völlig egal.

Notare haben feste Sätze/Gebühren die sie für einen Kaufvertrag verlangen dürfen.

Ich würde das als Vorteil ansehen das der Makler sich darum kümmert.

Der hat seine "Connection" und die ganze Abwicklung geht dadurch sicher zügiger und reibungsloser. Mal davon abgesehen kann der Makler für seine Provision auch etwas mehr tun als nur das Haus vorführen.

So war jedenfalls meine Erfahrung damals beim Hauskauf.

Irrtum, großer Irrtum

Also aus meiner Berufs- und Lebenserfahrung würde ich das grundsätzlich in Frage stellen. Es ist doch wie ein Gutachter einer Versicherung. Die Hand die einen füttert beisst man doch nicht.......

Dennoch danke für die Antwort....

Hier kann ich Ihnen nur beipflichten. Ein Notar hat gesetzliche Vorgaben und ein Makler arbeitet im Normalfall ja für Verkäufer und Käufer und weiss genau, welche Angaben/Unterlagen der Notar für den Verkauf benötigt. Es ist auf jeden Fall ein positiver Service und nicht um eine Partei zu benachteiligen oder zu bevorzugen wie es manche annehmen.

Wichtiger Punkt: die Einbeziehung der Provisionsklausel des Maklers in den notariellen Kaufvertrag erhöhen für den Käufer auch die Notarkosten!!!, da diese dem Kaufpreis zugeschlagen werden. Da sich die Notarkosten prozentuall vom Kaufpreis inkl. Maklerkosten berechnen, kommt da schon etwas zusammen. Je nach Kaufpreis kommen da schon ein paar Euros zusammen (bei 200.000 € z.B. eine Erhöhung von ca. 80 EUR plus Mwst.).

Das sind schon ein paar Pötte Farbe...

Jey, da hast du einen wichtigen Punkt angesprochen. Zumal die Provision nicht in den Vertrag gehört, früher machte man das. Heute heißt es, der Makler seikeine Vertragspartei beim Verkauf, hat daher auch nichts im Vertrag zu suchen. Es sei denn, Makler und Notar = "Liebe".....

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