Kann man auch als eine sehr schüchterne Person Jura studieren ?

2 Antworten

Natürlich geht das, keine Sorge. Das schöne an der Uni ist ja, dass dort vor allem die Leistungen zählen. Und ob du dafür nun eher der stille Typ bist oder der, der sofort jede Party in Schwung bringt, ist absolut unerheblich.

Außerdem blühen viele an der Uni auch nochmal etwas auf, weil sie vom doch recht großen sozialen Druck des starren schulischen Klassenverbands befreit sind. Wer du bist und wie du bist, interessiert an der Uni keinen mehr. Und da du an der Uni mit viel mehr Leuten in Kontakt kommst, ist es auch viel leichter, sich dort einen "passenden" Freundeskreis aufzubauen und Typen, die man nicht mag, links liegen zu lassen.

Und je länger das Studium dauert, je sicherer du fachlich wirst und je reifer du als Person, desto selbstsicherer wirst du auch. Du wächst während des Studiums tatsächlich mit deinen Aufgaben und die Selbstsicherheit kommt dann von ganz allein.

Panik brauchst du also nicht zu haben, das Studium ist wirklich nochmal ganz anders als Schule. Die meisten empfinden es trotz des deutlich höheren Niveaus und des Stresses vor allem zur Prüfungszeit als wesentlich angenehmer als die Schulzeit.

Viel Erfolg!

Es ist nicht die Frage, ob jemand der schüchtern ist, Jura studiert hat.

Schüchternheit ist bei jungen Menschen nicht selten. Der Klassenclown, andere Störer oder Schwätzer, Blender, schrille Typen usw., verstecken sich hinter ihrem Verhalten.

Meist sind sie länger davon betroffen und beeinträchtig, als der stille Typ.

Du musst wissen, das man nicht schüchtern bleibt. Das kann noch einige Jahre dauer, aber das kann auch in einem Jahr bereits vorbei sein.

In Deinem Alter sind solche rapiden Veränderungen usus.

Schüchternheit spielt sich vor allem in Deinen Gedanken ab. Es ist aber nicht so, dass jeder das sieht.

Du wirst bald Deine Fähigkeiten verbessern und damit Selbstvertrauen stärken.

Die Schüchternheit anerkennen und sich damit arrangieren kann man lernen. Mitunter hilft es, die Ursachen der Schüchternheit zu ergründen.

Vielleicht gibt es außerhalb der Familie eine Bezugsperson zu der Du Vertrauen hast, die vielleicht ein Vorbild für Dich ist, mit der Du darüber sprechen kannst.

Ich hab auch gelernt damit umzugehen.

Du schaffst das auch.

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