Kann ich von meinem Freund Kostgeld verlangen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das klingt jetzt hart, aber das ist in meinen Augen der Falsche und schon gar kein Freund. Da er Deine Situation kennt und ganz sicher erkannt hat, daß er Dich in gewissem Sinne doch auch überfordert, sollte er eigentlich von sich aus darauf kommen, daß eine Beteiligung seinerseits sinnvoll wäre. Daß er sie so strikt und dann mit einem so billigen Verweis ablehnt, sollte Dir zu denken geben. Es gibt dazu keine juristische Hilfe und Erfahrungen sehen sicher so aus, daß sich andere in dieser Situation auch anders verhalten, sich nämlich freiwillig beteiligen. Das wird eben in der Regel in einem Gespräch geklärt. Das hat bei Dir ja bisher nicht funktioniert und eine Änderung ist nicht in Sicht. Deshalb mein Rat, setz ihn vor die Tür.

Ja, auch du hast wohl recht. Es erscheint mir auch ziemlich egoistisch, dass er mich das alles allein bewältigen läßt. Das Fass ist wohl noch nicht so ganz voll, aber er arbeitet immer wieder gut daran, dass es bei mir bald überläuft ! Danke für deinen Kommentar.

Wenn Du Dich ausgenutzt fühlst, heißt das ja, dass für Dich das "Geben und Nehmen" nicht wirklich ausgeglichen ist. Sollte es aber, weil es eines der wichtigen Prinzipien für eine gut funktionierende Beziehung ist (http://www.liebewohl.de/inhalt/partnerschaft_gleichgewicht.htm). Wie das im einzelnen aussehen wird, müsst ihr beide miteinander verhandeln, so, dass ihr beide zufrieden seid. Wenn das nicht klappt, wirds ein Dauerthema, und das wird der Beziehung nicht guttun...

Mach deinem "großzügigen" Freund doch einfach den Vorschlag, dass du mit deinen 2 Kindern alle 14 Tage übers Wochenende zu ihm kommst und auch gerne bereit bist, ebenfalls eine Flache Wein mitzubringen.

Nein, im Ernst:

Was ist das für eine Beziehung?

Die Erfahrung sagt ganz klar, dass das bei so einer Einstellung nicht besser wird.

Über die Konsequenzen solltest du in Ruhe nachdenken!

Ja, das wä´r´s ! Denke seit langem über die Konsequenzen nach und schiebe diese Entscheidung immer wieder vor mich her. Hab´s gestern abend nochmals versucht, er meint er würde dann in zukunft unsere gemeinsamen urlaube (ohne die Kinder) komplett bezahlen, aber das nützt mir ja im alltag nichts. Lieber monatlich ein Beitrag und dafür weniger Urlaub, oder ? Danke für deine Antwort, es tut gut, wenn jemand von "außen" mal seine Meinung dazu abgibt.

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