Ist es normal, dass man einige Tage vor dem Notartermin (Hauskauf) nervös wird?

5 Antworten

Das ist ein fast ebenso wichtiger Schritt im Leben wie eine Hochzeit. Und davor haben auch viele Leute Lampenfieber!

Wenn Ihr alles gut durchgerechnet habt, sicher seid, daß alles finanzierbar ist - dann macht Euch doch mal einfach einen gemütlichen Abend zum Entspannen! Geht schön essen, geht ins Kino oder Theater, macht einen Spaziergang. Ganz bewußt!

Immerhin geht da ja auch eine gute Schippe Geld mit rüber und das ist ein einschneidendes Erlebnis, welches man i.d.R. nicht jede Woche hat! Insofern ist ein bisschen Nervosität sicher normal!

Ja, das ist absolut normal. Ich würde sogar sagen, wenn es anders wäre, wäre es nicht normal. Auch nach dem Notartermin, werden noch Momente des Zweifels kommen. Hat man alles richtig gemacht? Was ist wenn...? So ist der Mensch nun mal. Entspannt euch und freut euch auf euer neues Heim. Viel Glück damit.

Das ist völlig normal. Ich habe beim Notartermin so gezittert, dass meine Unterschrift unter dem Kaufvertrag völlig anders aussieht als meine normale Unterschrift... Geht nach dem Notartermin schön relaxt essen und freut Euch!

Ich gratuliere zum Hauserwerb. Aber immer daran denken, das Haus gehört bis zur vollständigen Bezahlung immer noch der Bank. Auf jeden Fall solltet Ihr den Notarvertrag ordendlich durchlesen bzw. erklären lassen. Auch bei der Kostenverteilung darauf achten, wer welche Kosten trägt, in welchem Zustand die Immobilie übernommen wird. Übergabe durch den Verkäufer, genaues Datum, Inventarliste, betehende Miet- und Pachtverhältnisse, Gewährleistungregelung, Angabe von Baulasten, Fahr- und Wegerechte, Angabe des Baujahres, Beschaffenheitsangaben des Hauses, Auflassungsvormerkung eintragen lassen. Der Kaufpreis der im Notarvertrag steht ist bindend. Also dann viel Freude mit dem neuen Heim.

Nutzungsvertrag/Vorvertrag vor Hauskauf

Hi, demnächst beschließen meine Eltern ein Haus zu kaufen. Gestern hatten wir einen Notartermin mit dem Verkäufer (ein Sohn des verstorbenen Nachbars). Beim Notar hatten wir gestern einen Auftrag unterschrieben, dass dieser alles auf Käufer /Verkäufer Seite prüfen darf damit ein endgültiger Kaufvertrag zu Stande kommt. Des Weiteren haben meine Eltern und der Käufer so eine Art Vorvertrag unterschrieben.

Da meine Eltern dachten das es in den nächsten Wochen mit den Renovierungsarbeiten (Fenster, Heizung, Wände raus reißen, Türen neu, Bad+Küche Fliesen, Innenausbau, etc.) beginnen können, wurden sie vom Notar enttäuscht, da dieser meinte das der endgültige Kaufvertrag erst in ca. 4-5 Monaten abgeschlossen werden kann.

Jetzt ärgert sich natürlich der Verkäufer, da dieser das Geld schnellstmöglich benötigt sowie meine Eltern, da der komplette Um bzw. Ausbau bis Ende des Jahres abgeschlossen werden sollte. Der Notar hat in diesem Fall einem Nutzungsvertrag zwischen Verkäufer/Käufer empfohlen, weil man die anfallenden Arbeiten dadurch schon eher beginnen könnte, jedoch ist keine Garantie gegeben, das es im Endeffekt zu finalen Kaufvertrag kommt. Unsere Angst ist jetzt das der Verkäufer vielleicht nach den ganzen Umbaumaßnahmen vom Kaufvertrag zurücktritt und ein komplett neu saniertes Haus hat.

Meine Frage ist wie wir hier vorgehen sollen, soll man schon mit dem Ausbau beginnen? Bzw. gibt es so ein Art Nutzungsvertrag für so etwas und welche Parameter sollten hier berücksichtigt werden?

Besten Dank für Eure Hilfe

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