Ist es möglich in einem wohnmobil zu wohnen?(und wie ist es)

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Möglich und billig wärs schon. Man müsste einen geeigneten Platz finden auf die dauer. Wenn man alleine ist könnte das sehr gut klappen und ausserdem gibt es ganz tolle Wohnwagen inzwischen.

Is jetzt paar Jahre her seit dem Thread hier, aber evtl kommt da noch was. Diese Frage stelle ich mir im Moment auch. Aber wie funktioniert das mit der Anmeldung (also Wohnsitz), Post, Rechnungen, Versicherung, Bank???

Also ich könnte mir vorstellen im Winter in Deutschland zu arbeiten und im Sommer im Süden. Bin halt in der Gastro tätig und das würde mit der Saison so passen. Aber man kann schlecht jedes halbe Jahr ne neue Wohnung suchen oder gar 2 Wohnungen mieten. Aber mit dem WoMo würde man dann einfach losfahren. Im Sommer irgendwo wo Touristen sind, da findet man bestimmt einen Platz aber im Winter, wenn man irgendwo in der Innenstadt arbeitet?? 

Hallo Michi,

wenn du das ganz genau wissen willst, dann komm doch auf unsere Homepage. Wir wohnen seit fast einem Jahr im Wohnmobil und noch geht es uns gut.

www.amumot.de

Was ist zu beachten ? Hier mal ein paar wenige grobe Tips. Die technischen Eigenschaften eines Wohnmobil sind das Fundament für so ein Vorhaben, hiermit fällt oder gelingt so ein vorhaben. Hätten wir auch nicht gedacht früher. Aber du brauchst ein groß genuges Wohnmobil, es ist nicht immer Sommer und es kann oft auch Tagelang regnen. Eine Dusche sollte pflicht sein, sonst ist man immer auf Schwimbäder oder Freunde angewiesen. Dann sollte das Wohnmobil für den Winter komplett Isoliert sein, sonst zahlst du dich an Heizkosten dumm und dämlich, ganz zu schweigen von Kältebrücken und Schimmelrisiko. unseres hat z.B. eine 5cm Isolierung rundum bis auf den Boden, der hat 6cm.

Die Wasserleitungen sollten nicht an Aussenwänden verlaufen, sonst gefrieren sie schnell mal ein.

Dann gibts neben den Eisproblemen auch noch die Stromprobleme, denn Strom liegt nicht auf der Strasse. Es gibt zwar an vielen Wohnmobilstellplätzen Steckdosen, diese kosten aber Geld, was auf dauer auch in Geld gehen kann. Wir haben inzwischen 680 WP Solar auf dem Dach, aber von November bis Ende Januar kommen wir damit fast nicht zurecht. Wir müssen immer wieder den Stromerzeuger anwerfen oder an einer Steckdose die Batterien laden.

Bedenke das man, wenn man in einem Wohnmobil wohnt, mehr Strom braucht wie wenn man nur in den Urlaub damit fährt. Man will vielleicht, vor allem im Winter Fernsehen, der Laptop mit Mobilem Internet braucht auch Strom ... das summiert sich enorm. Wir brauchen am Tag ohne TV gute 60 - 80 AH Strom.

Beachte dass man auch Wasser braucht, die Wassertanks solltengroß genug sein, unter 100 Liter geht gar nichts, wir haben z.B. 350Liter Frischwassertanks, das reicht uns für ca. 2 Wochen incl Duschen, allerdings ohne Wäsche waschen. Genau Wäsche waschen ... kann man in einem Waschsalon oder eben so wie wir auch im Womo, dafür gibt es sogar Miniwaschmaschinen. Wir kommen damit ganz gut zurecht, allerdings brauchen auch solche Geräte platz, darum sollte das Wohnmobil nicht zu klein sein. Auch dazu findet sich auf meiner Seite ein Bericht.

Zu den kosten: Es kann sehr teuer sein, es kann aber auch sehr billig sein in einem Wohnmobil zu wohnen. Der teuerste Punkt ist die Anschaffung eines Wohnmobils und die laufenden kosten wie Steuer und Versicherung. Beachte, das Wohnmobile einem wesentlich höherem Verschleiß unterliegen wenn man sie dauerhaft nutz und man so nach 10 Jahren keinen cent mehr dafür bekommt weil sie abgewohnt sind. Allerdings haben wir da noch keine Erfahrungen. Unser LKW mit Massivholzausbau sieht jetzt mit 15 Jahren noch ganz gut aus, so hoffe ich,dass es auch noch lange so bleibt ;-) Die Kosten für die Miete sparst du, genau so wie Strom und Wasser. Dafür hast du erhöhte Heizkosten mit teurem Gas. Mobiles Internet kostet zwischen 20 und 40 Euro im Monat. Es geht immer entwas kaputt, weil ja alle Geräte im Dauerbetrieb sind, auch hier sollte man Geld bereit halten. Wir drücken die kosten, indem wir in Deutschland nur auf kostenlosen Wohnmobilstellplätzen stehen oder gleich ganz frei auf Parkplätzen, Industriegebieten usw. Im Ausland veruchen wir auch immer kostenlose Plätze zu finden oder frei zu stehen, aber gehen auch gerne mal auf einen Campingplatz zu ausspannen.

Wie du siehst, es gibt sehr viel zu beachten, aber funktionieren tut es. Wann ist der richtige Zeitpunkt: Ich würde im Sommer damit anfangen, in der ersten Zeit kannst du dich eingewöhnen und das leben organisieren. Du merkst schnell was nicht optimal läuft und das solltest du in den Griff bekommen. Wenn dann der Winter kommt, zeigt sich, ob das Fahrzeug passt. Und wenn du den ersten Winter überstanden hast, dürfte nicht mehr viel passieren.

Gruß Andre

Zunächst solltest du unterscheiden zwischen Wohnmobil und Reisemobil: Ein Wohnmobil steht fest auf einem Platz (Camping) - mit einem Reisemobil kannst du herum fahren, auch wenn es so groß wie ein Wohnmobil sein sollte. In Amerika zu Beispiel (Florida) gibt es viele Wohnmobilparks, wo die Leute mit wenig Einkommen leben, das geht natürlich. Hier in Deutschland ist das nur auf einem Campingplatz möglich. Natürlich ist es möglich, in einem Wohnmobil zu wohnen, aber es hängt in jedem Fall von der Größe und somit vom Geld ab. Um dauerhaft darin zu wohnen/leben sollte es eine gewisse Größe nicht unterschreiten, und eben diese Größe kostet viel Geld. Abgesehen davon ist es abhängig von der Anzahl der dort drin wohnenden Personen, ist also nichts für 5, 6 oder mehr Personen...

Es gibt eigentlich keinen Unterschied zwischen Wohn- und Reisemobil. Es wird nur unterschiedlich bezeichnet. Die einen wollen es nicht Wohnmobil nennen, weil sie damit Reisen, und die anderen fühlen sich im Wohnmobil wie zu Hause.

Ja, es geht.

Wir wohnen nun schon über zwei Jahre im Wohnmobil. Wenn  es dich interessiert, so schau mal auf unsere Webseite

motorhome-travels.com

Dort findest du auch eine Kostenübersicht, mit welchen du bei einem Ausstieg rechnen kannst.  Sie sind aber von Person zu Person unterschiedlich.

Auf unseren Reisen finden wir immer mehr Leute, die diesen Schritt gewagt haben.

Transporter versperrt seit Wochen die Sicht beim Ein/Ausparken

Hallöchen, diesmal eine eher Rechtliche Frage.

Seit Wochen (wenn ich mich nicht irre seit anfang/mitte November!!) steht der Transporter (siehe Bild, Wagen sieht mehr oder weniger genauso aus), von unseren herzlichst geliebten Nachbarn vor unserem Haus (mit Vorderreifen auch auf Halteverbot).

Dieser Versperrt beim hinausfahren oder reinfahren in den Hof die Sicht auf die Straße. (wenn ich rausfahre steht der Bus auf der linken Seite). Das heißt ich kann eigentlich die ganze Straße nicht mehr einsehen, was auch schon fast jeden Tag zu einem Unfall führt. Entweder beim rausfahren weil man die kommenden Autos nicht sieht, oder beim Rausfahren weil man fast kleine Kinder überfährt die an dem Transporter vorbei gehen.

Auch an Parkplatz mangelt es uns, da wir in einem Mehrfamilienhaus wohnen, und der Parkplatz im Hof beschränkt ist. Falls eine Familie Besuch erwartet darf dieser dann stundenlang einen Parkplatz in der Umgebung suchen, oder parkt mitten in der Einfahrt was dann für ständiges hin und her sorgt. Beispielsweise wenn ich abends von der Arbeit nachhause komme, jemand hat besuch, ich parke in der Einfahrt, klingelt es paar stunden später, meistens sehr sehr spät abends, ich soll doch bitte wagen weg fahren da man sonst nicht raus kommt.

Mehrere bitten an die Nachbarn den Wagen doch fort zu fahren da es schon mehrmals fast sehr sehr sehr knapp Unfall gegeben hat haben nichts gebracht. Ordnungsamt habe ich auch schon angerufen. Denen sind "Leider" die Hände gebunden, und das OBWOHL vorderreifen auch auf Halteverbot stehen. Ich soll mich beim rein- und rausfahren immer einweisen lassen. -.-

Habt ihr eine Idee wie ich weiter Vorgehen kann? Das wird wirklich immer ärgerlicher und ich bin mir sicher irgendwann knallt es vor unserer Haustür gewaltig.

Ihr seid vom Lesen erlöst - und jetzt bitte nur sinnvolle Tipps etc. Ich bin auch so schon genervt genug und habe keine Lust mich mit dummen Kommentaren rumzuschlagen :)

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Scheidung der Eltern im ('Fast'-) Erwachsenenalter? Wohin mit mir?

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