Im Briefumschlag verschlossenes Testament geöffnet

2 Antworten

Wieso solltest Du Dich damit strafbar gemacht haben, wenn es für Dich bestimmt war. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Mir gings genauso und ich hatte keine Probleme. Geh damit zum Notar und der gibt Dir dann schon die richtigen Auskünfte.

Alle Delikte, die hier überhaupt in frage kommen, sind nur vorsätzlich begehbar: Strafbar hast Du Dich also unter keinen Umständen gemacht.

Mir ist aber nicht ganz klar, wieso Du ein für Dich bestimmtes Testament nach dem Tode des Testanten nicht öffnen solltest. Das sollte doch Sinn der Sache sein. Ich stelle mir das so vor: Handschriftliches Testament im Umschlag; Aufschrift: "Für meinen Sohn, nach meinem Tode zu öffnen."

Verzichtserklärung soll unterschreiben werden trotz namentliche Erwähnung im Testament

Meine Patentante ist vertsorben. Ihre direkten "Blutsverwandten" sind meine Mutter, meine Tante (Schwester meiner Mutter), meine Schwester und ich. Der Mann meiner verstorbenen Petentante ist bereits vor langer Zeit verstorben. Er hat drei Söhne und diese haben auch Kinder. Jetzt ist es so, dass in dem letzten Testament, welches meine vesrtorbene Patentante (sie ist auch gleichzeitig die Patentante meiner Mutter) verfasst hat drin steht, dass sie einige Konten hat und nach Auflösung dieser die Gesamtsumme wie folgt aufgeteilt werden soll: Meine Mutter und Meine Tante erhalten einen bestimmten Betrag. Die Summe, die abzüglich dieses Betrages überbleibt, erben zu gleichn Teilen die Erben ihres Verstorbenen Mannes und deren Kinder, sowie meine Schester und ich. Jetzt ist es aber so, dass die Verwandten des Mannes meiner verstorbenen Patentante sagen, dass wir aus folgendem Grund normalerweise gar keinen Anspruch auf irgend etwas haben: Der Mann meiner vertsorbenen Patentante und sie haben vor seinem Tod ein Gemeinschaftstestament verfasst, in welchem meine Mutter, meine Tante und ich nicht erwähnt sind. Deswegen hat meine verstorbenen Patentante wohl kein Recht, ein neues Testament zu verfassen und somit ist es nicht gültig. Dennoch bieten sie meiner Mutter und meiner Tante den Betrag an, wie er im Testaemt erwöhnt ist. Nur meine Schwester und ich bekommen einen deutlich niedrigeren Betrag (ca.15000 € weniger), als uns laut des letzten Willens meiner Patentane zusteht. Um diese Zahlung allerdings zu erhalten, sollen wir alle eine Verzichtserklärung unterschreiben, dass wir mit diese Zahlung keinen weiteren Anspruch auf den Nachlass haben. Ist das gerechtfertigt?? Vielen Dank schon mal im Voraus für die Antwort!

...zur Frage

Sohn enterbt, Erbe einfordern, Berliner Testament?

Dieses Jahr ist leider mein Vater verstorben. Auf Druck seiner neuen Lebensgefährtin und ihres Anwalt verfasste mein Vater im Krankenhaus kurz vor seinem Tod ein Testament, in welchem er sie als Alleinerbin bestimmt. 
Meine Mutter war 1992 verstorben, mein Vater hatte damals alles geerbt und meine Schwester und ich haben nichts ausbezahlt bekommen.
Das Nachlassgericht des Wohnortes von 1992 hat mir jetzt auf meine Anfrage hin den damaligen Erbschein (mein Vater beerbt meine Mutter allein) und das Testament von 1992 geschickt.
Bei dem Testament von 1992 handelt es sich um ein Berliner Testament, in dem mein Vater und meine Mutter sich gegenseitig als Alleinerben einsetzten. Im Falle des Todes des Letztlebenden erben deren Kinder: Meine Schwester und ich. Sonst keinerlei Klausel. Dieses Testament wurde damals von einem Notar beim Nachlassgericht abgegeben und ist dann eröffnet worden.
Falls ich den Sachverhalt richtig interpretiere, müssen meine Schwester und ich von der Erbin jeweils 50% (d.h. zusammen 100%) des Nettonachlasses zum Todestag meines Vaters einfordern, da das Testament von 2018 unwirksam ist.
Ich hatte mit der Lebensgefährtin meines Vaters nie viel zu tun, aber verstehe mich ganz gut mit ihr und habe somit auch einen guten Überblick über die Höhe des Nachlasses.
Ich glaube, sie geht davon aus, dass meine Schwester und ich Anspruch auf einen Pflichtteil von jeweils 25% haben.
Sie hat zwar Kenntnis von dem Testament meines Vaters von 1992, denkt aber es wäre nicht mehr relevant.
Ich gehe davon aus, dass sie nicht mehr mit mir sprechen will, sobald sie Angst um ihr Erbe bekommt. Gerne bin ich bereit, die Angelegenheit kulant abzuwickeln, ich will aber dem letzten Willen meiner Mutter respektieren.
Meine Fragen:
Stimmt es, dass 50% des Nachlasses an meine Schwester und 50% an mich gehen müssten.
Wenn ja, welche Schritte müssten wir einleiten? 
1000 Dank

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?