Helfen Holzpaneelen an der Decke, Lärm von oben zu reduzieren?

4 Antworten

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hm..Holz verstärkt es umso mehr, da es schall gut verbreitet...rigips platten und dahinter dämmung wäre eine option..aber wie hoch ist deine decke? kannst du etwa 10cm von deiner decke runterziehen ohne dass es bei dir wie ein kriechkeller aussieht?

Meinst du Rigips ist besser, und dann einfach drüberstreichen? Die Raumhöhe ist 2,60m, 10-15cm niedriger werde ich überleben, wenn der Lärm dafür reduziert wird

@iEdik

Sehr gute Info, also scheint Rigips doch die bessere Wahl zu sein. Dann werde ich mich mal in diese Richtung informieren! Vielen Dank!

Mit hohem Flächengewicht läßt sich einiges dämmen, aber Holz bringt da nicht so viel. Es wird den Schall minimal reduzieren, aber nicht mehr. % kann ich dir nicht sagen.

Vielen Dank für deine Antwort!

Ich bin mir relativ sicher, das der Eigentümer der Wohnung, die diesen Lärm verursacht, die Schallbrücken nachbessern muss. (Sogar wenn es unverhältnismäßig ist!) Ich habe mal was dazu gelesen, bevor ich selber eine Eigentumswohnung gekauft habe, aber das ist schon ein paar Jahre her und ich kann dir bei bestem Willen keine Quellen nennen.

An deiner Stelle würde ich erst mal ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt suchen. Entweder zahlt das deine Rechtsschutz, oder du musst halt die 20-50€ selber berappen.

Wenn du das nicht möchtest, weil der Nachbarschaftsfrieden wichtiger ist ..

Es gibt Schallschutz-Verbundplatten z.b. von Knauf, die du an die Decke und Wände kleben kannst. Wenn das ein Fachmann montiert wirst du aber tief in die Tasche greifen. Lampen. Lichtschalter, Steckdosen usw müssen auch versetzt werden. Von dem ganzen Staub und Dreck in deiner Wohnung will ich gar nicht erst anfangen.

Fazit:

Wenn du die Streitfreie Lösung suchst: -mehrere Trockenbaufirmen anrufen und Kostenvoranschläge einholen -Preise vergleichen und Auftrag erteilen -tief in die Tasche greifen und Rechnung bezahlen

Sonst: -Rechtsschutz anrufen -Anwalt konsultieren -Gespräch mit dem Nachbarn suchen und ihn aufklären -Schreiben mit Fristsetzung aufsetzen (lassen)

usw gruß Ardbeg

Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ich werde mich wahrscheinlich für die streitfreie Variante entscheiden!

Wenn du die Decke isolierst, wird es ruhiger. Aber ganz ohne Krach von oben wirst du nie leben.

Wie lange dürfen umbauarbeiten an/in einem Mietshaus maximal dauern?

Ich wohne in einem ehm. Bürogebäude aus den 60ern, welches vor vielen Jahren zum normalen Mietshaus umgebaut wurde.

Unter mir War/ist eine Praxis, diese wurde vor Jahren verkleinert, die Räume direkt unter mir blieben leer. Nun wird dort eine Wohnung SEID 1,5JAHREN!!! erschlossen, also alles entkernt, Trockenbauwände hochgezogen, Leitungen verlegt usw usw Komischerweise werden mal zwischen 1 bis 8 Wochen am stück gearbeitet, dann ruht das ganze auch gern weider 1-3Wochen, komischerweise wird auch (manchmal auch nur) Samstags gearbeitet, im endeffekt gibt es noch viele weitere Indizien dass das ganze auf Schwarzarbeit hinausläuft, was mich aber ehrlich gesagt garnicht interessiert, ich bin kein Freizeitpolizist. Was mich stört ist der Lärm und die Tadsache dass das ganze jetzt wirklich schon 1,5Jahre so geht, für eine 2 Zimmer Wohnung!! Mich würde mal der rechtliche Hintergrund interessieren wie Lange ein Vermieter in einem Mehrfamilienhaus seinen Mietern den Lärm usw zumuten darf, in Anbetracht dessen, das angeblich die Komplette Etage über mir auf diese weiße umgebaut werden soll, kann ich mich wohl auf Lärm die nächsten 20Jahre einstellen, besonderst ärgerlich ist das die Jungs immer dann kommen wenn ich Nachtschicht habe.

Daher würde mich mal interessieren, wie es da aussieht, welche konsequenzen man ziehen kann als Mieter, es ist nicht so dass ich direkt zum

Anwalt rennen will, aber dennoch schonmal wissen möchte wo da die Limits gesetzt sind.

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Kann man gegen mangelnden Trittschalldämmung unter PVC vorgehen?

Ich wohne seit einem Jahr in einem Haus, Altbau, leider nicht kernsaniert. Nachdem die Mieterin über mir vor 3 Monaten ausgezogen ist und ihren Laminat- und Teppichboden mitgenommen hat, wurde der kahle Betonboden in der Wohnung vom Bauverein mit gelbem PVC Typ Krankenhausboden belegt, wie er ursprünglich auch in meiner Wohnung lag. Der eigentliche Sinn davon ist, laut Bauverein, dass es dem Mieter so erleichtert wird eigenen Boden zu verlegen - weswegen der PVC auch mit keinerlei Trittschalldämmung ausgestattet ist. Seit einem Monat wohnen nun neue Leute in der Wohnung, diese haben aber eben genau dies nicht beachtet und keinerlei eigenen Boden in der Wohnung verlegt. Dazu kommt, dass sie zu der lauten und natürlich auch nachtaktiven Sorte Mensch gehören und auch noch drei Katzen besitzen. Nachdem ich meine alte Mieterin nie gehört habe, bin ich seit einem Monat ständigem Getrampel, ungefiltert durch den Boden dringenden Gesprächen und Katzengetobe ausgesetzt (Zeitweise waren es sogar 5 Katzen, zwei sind aber wieder weg). Ich höre sogar das Handy der Mieter klingeln, so wenig ist es nun gedämmt. Durch den Mieterwechsel bin ich hier von absoluter Ruhe in totale Lärmbelästigung gerutscht. Mit einer der Mieterinnen habe ich bereits geredet und ihr den Sachverhalt erklärt, ihre Tochter stampft und trötet allerdings weiter wie eine ganze Elefantenherde. Da es sich hier ja offensichtlich um eine durch den Bauverein verursachte Verschlechterung der Lebensbedingugen handelt - welche bei anderem Bodenbelag nicht besteht - was kann man da machen?

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Private Stellplätze wegen Baustelle nicht mehr nutzbar - ist das rechtens?

Guten Tag Zusammen,

Wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus, alle Wohnungen werden von den Eigentümern bewohnt. Vor dem Haus sind die privaten Stellplätze der Bewohner. Geparkt wird mit der Front des Autos direkt an der Hauswand. Lange Autos (zB Kombi) reichen dann exakt bis zur Grundstücksgrenze.

Im Zuge eines Neubaus gegenüber wird nun die - sowieso sehr schmale - Straße bis zu Hälfte für den Bau gesperrt. Unter anderem zu Errichtung eines Krans direkt gegenüber unserer Haustür. Gesamtlänge des Neubaus über knapp 80 Meter.

Die verbleibende Strassenbreite von knapp drei Metern wird nun nicht reichen um zu rangieren. Dementsprechend werden unsere Parkplätze vor dem Haus nicht mehr nutzbar sein während des Bauvorhabens (min 6-8 Monate). Auch mehrere Vollsperrungen sind in der Zeit geplant.

Wie sieht denn hier die Rechtslage aus? Ist das so erlaubt? Muss man uns vor der Teilsperrung als Anwohner informieren? Muss man uns Anwohnern für die Zeit Alternativen zur Verfügung stellen?

Es befindet sich in dem Haus auch eine Heilpraktikerpraxis, deren Parkplätz ebenfalls wegfallen werden. Außerdem gibt es zwei gehbehinderte Nachbarn, denen man einen langen Laufweg nicht zumuten kann.

Ein weiteres Problem: Exakt entlang dieser Baustelle sind die einzigen 8 öffentlichen Parkplätze der Ca. 400 Meter langen Straße mit vier großen Mehrfamilienhäusern (insgesamt detlich über 100 Parteien) und einem Kindergarten. Diese fallen dann natürlich ebenfalls Weg. Etwa 200 Meter entfernt gibt es einen bereits ständig überfüllten Parkplatz für etwa 30 Autos, der auch von den Mitarbeitern des Altenheims benutzt wird. Alle weiteren Autos müssen dann in den umliegenden Straßen geparkt werden, welche aber auch gleichzeitig die Baustellenzufahrten für insgesamt 4 große Neubauprojekte sind. Chaios, Ärger und Parkverbote sind daher vorprogrammiert.

Hat die Stadt/Bauträger die Verpflichtung hier für einen Ausgleich oder Alternative zu sorgen? Denn nicht nur die Anwohner, sondern auch die ganzen Bauarbeiter, Handwerker etc. müssen ja irgendwo stehen.

Alle meine Recherchen haben nur ergeben dass man als Mieter eine Minderung/Schadensersatz für "Nichtnutzbarkeit" des Parkplatzes erwirken kann.wie sieht das denn als Eigentümer aus?

Denn nach nun 4 Jahren in einer Baustelle und ständigem Lärm, Dreck und Sperrungrn ist man echt etwas genervt. Sicher ein Kauf im Neubaugebiet birgt solche Risiken - das ist schon klar. Aber seinen teuer gekauften Parkplatz monatelang nicht nutzen zu können

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Zigarettengestank vom Nachbar - Was tun?

Huhu!

Ich weiß nicht mehr weiter... Am Besten schaut ihr euch zuerst die Zeichnung an, die ich (selbstverständlich professionell ^^) angefertigt habe... Unser Nachbar raucht & jeden Abend kommt der Gestank in unsere Wohnung! Mir wird dann sofort schlecht & heute hab ich schon den ganzen Tag Kopfschmerzen...

Zur Situation: Ich glaube das größte Problem ist, dass wir nicht wissen, wo genau der Gestank eigentlich durchkommt... Also kann es auch so einfach durch die Wand diffundieren oder muss irgendwo ein Loch sein?

Weiterhin haben wir ein Futtonbett (falls das wichtig sein sollte) es steht also auf dem Boden...

Wie die Wände, beziehungsweise ob sie überhaupt, gedämmt sind, weiß ich nicht. Da wo unser Bücherregal steht war früher eine Tür. Unser Nachbar hat da von seiner Seite Glasfaserwolle (super Sache -.-) reingestopft, das irgendwie zugebrettert & dann Styroporplatten - der Optik wegen - davor gemacht. Sieht auch gut aus =) Bei uns beim Einzug allerdings nicht... Bei uns wurde so ein Stück Holzwand davor genagelt(?!) was nicht wirklich gehalten hat & das Dämmmaterial rausdrückte. Wir haben jetzt schon Latten davor geschraubt, um es fester dranzudrücken & halt auch das Regal dahingestellt.

Folgende Dinge hatten wir uns schon überlegt, aber sie funktionieren in der Umsetzung nicht:

  • Bett umstellen - Es ist der einzige Platz der sich eignet
  • den Türabschnitt zuzukleben - funktioniert nicht wirklich, jedenfalls nicht mit Klebeband o.O
  • ausziehen... - nein wir wollen (bzw müssen des Geldes wegen sowieso) hier bleiben

  • selbstverständlich wollen & können wir unserem Nachbarn auch nicht verbieten zu rauchen - das ist sein Recht =)

Sehr wahrscheinlich kommt der Geruch durch die ehemalige Tür.... Weil dort ja auch unser Bett steht & uns der Geruch auffällt, wenn ich am Schreibtisch sitze, fällt mir das nicht so auf!(allerdings ist sie ja von Nachbars Seiten sehr gut abgedichtet hm)... Das heißt wir könnten versuchen, das selber irgendwie nochmal dicht zu machen. Da wär ich mir aber gerne sicher! Heißt:

  1. Wie können wir rausfinden & uns sicher sein, wo wirklich der Qualmgeruch durchkommt? Mit einer Kerze?! Gibt es Geräte, die Nikotin oder ähnliches in der Luft ermitteln können?

  2. Angenommen es ist die ehemalige Türöffnung: Sollen wir dann die Glasfaserwolle rausnehmen (das wär mir eh lieber, dieses ekelhafte Zeug) & durch Hanf- oder Holzwolle (Flachs dämmt auch, oder) ersetzen? & ja wie machen wir das dann am Besten dicht? Auch mit Brettern? Es sollte halt nicht allzu Scheiße (so wie jetzt hinter dem Regal ^^) aussehen...

  3. Was ist wenn es woanders durchkommt? Löcher in der Wand? Oder Löcher unten im Boden wo die Fußleiste ist...

Ich weiß echt nicht was ich machen soll! Fakt ist: ich will dieses Gift nicht einatmen müssen! Unser Vermieter (& auch unsere Nachbarn) sind super nett, heißt bei Verbesserungen steht uns hier keine* r im Weg! Wir wissen halt nur nicht, wie wir das am Besten umsetzen können... Danke schon mal!

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