Hauskauf, darf Makler lügen?

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Diese Aussagen von Maklern kenn ich auch. Kann stimmen, dass ein anderer Interessent da ist, muss es aber nicht. Je interessanter die Immobilie, desto wahrscheinlicher, dass es noch andere Kaufinteressierte gibt. Ihr solltet euch überlegen, was ihr bereit wäret, für das Haus zu zahlen, was es euch wert ist und dieses ist dann euer Kaufangebot. Im Grunde genommen also ganz einfach. Wenn euer Angebot angenommen wird, könnt ihr euch freuen. Wenn nicht, habt ihr Pech gehabt. Schließlich kann man nicht mehr für ein Haus zahlen, als man hat! Viel Glück!

das kann euch egal sein, ob es einen anderen käufer gibt.

ein höherer preis ist keine garantie, das ihr dann das haus kaufen könnt.

von daher würde ich gar nicht darauf reagieren.

Wenn ihr wirklich Interesse habt - habt ihr einmal mit dem Verkäufer gesprochen?

Wie der Name "Makler" schon sagt, er vermittelt nur. Das tatsächliche Geschäft macht ihr doch nicht etwa mit dem Makler - sondern mit dem Verkäufer. Das heißt, der Verkäufer MUSS die Wahrheit sagen, besser das Gesagte schriftlich geben lassen, so ists dann beweisbar. Die Kaufverhandlungen werden denke ich auch mit dem Verkäufer geführt.

Sollte sich der Verkäufer "hinter dem Makler verstecken", dann Vorsicht.

Ob der Makler nun lügt oder nicht, ist unerheblich, ob er nun 1 Interessenten hat oder 20 ist ebenfalls unerheblich, der kann erzählen was er will. Wenn er nur Mist erzählt, ist er halt ein unseriöser Makler, das Haus verändert sich dadurch nicht. Also mehr auf Haus, Grundstück und Grundbuch schaun als auf den Makler.

Trotzdem viel Glück beim Hauskauf

Wie der Name "Makler" schon sagt, er vermittelt nur. Das tatsächliche Geschäft macht ihr doch nicht etwa mit dem Makler - sondern mit dem Verkäufer.

Das ist zwar richtig, aber die Vertragsverhandlungen gehören schon auch noch zum Aufgabensprektrum eines Maklers.

Das heißt, der Verkäufer MUSS die Wahrheit sagen,

Woraus soll sich das denn bitte ergeben?

@john4711

Das gibt es auch, dass der Makler tiefer in die Interessen des Verkäufers einsteigt und bis zur Unterschriftsreife Verhandlungen führt.

Soweit Vertragsverhandlungen geführt werden, haben die Angebotscharakter. Erst im notariellen Kaufvertrag wird es "verbindlich". Zustandsberichte (z. B. Mängel), zugesicherte Eigenschaften (Genehmigungen) und Stadtplanungsvoausschauen (Geplant, eine Straße zu beruhigen, Einrichtung einer Fußgängerzone) müssen aber der Wahrheit entsprechen, sobald schriftlich fixiert. Reden kann man ja viel - deshalb immer schriftlich. Am Besten, vom Verkäufer gegenzeichnen lassen!

@Problemmanager

Zustandsberichte (z. B. Mängel), zugesicherte Eigenschaften (Genehmigungen) und Stadtplanungsvoausschauen (Geplant, eine Straße zu beruhigen, Einrichtung einer Fußgängerzone) müssen aber der Wahrheit entsprechen,

Ja, aber darum ging es ja gar nicht. Es ging doch um die Frage, ob es noch andere Interessenten gibt. Und da muss auch der Verkäufer nicht die Wahrheit sagen.

Gottchen..."darf ein Makler lügen"?

Darf ein Baby einen Schnulli benutzen?

Ein Makler darf Euch keine Unwahrheiten über das Haus erzählen, wenn Ihr tatsächlich kauft.

Aber das "Klappern" gehört beim Makler zum Geschäft. Der Herr möchte ja verdienen. Und Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft.

Also gibt es als Druckmittel natürlich IMMER weitere Interessenten.

Ihr solltet Euch prinzipiell niemals unter Druck setzen lassen. Weder durch einen Makler, noch durch Euch selbst.

Der Makler kann von weiteren Interessenten erzählen wie er lustig ist, denn man wird ihm niemals nachweisen können, dass er gelogen hat. Also ist die Diskussion darüber unnötig wie ein Kropf. Im Zweifelsfall ist der ("fingierte" Interessent) eben kurzfristig abgesprungen. Das vortäuschen oder die Nennung von anderen Interesenten gehört übrigens zum Geschäft und zur Verhandlungsstategie und zu ganz normalen Geschäftsgepflogenheiten.

Weitere Maklerthemen findet ihr hier: http://blog.fairpreis-immobilien.com/

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