Gläubiger lehnt Ratenzahlung ab - was tun?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Schreibe dem Gläubiger nochmals, dass es nicht anders geht. Aber zahle Deine Raten ein, so wie Du es geplant hast.

Dann warte den Mahnbescheid vom Gericht ab und widerspreche dem mit der Begründung, dass Du ja zahlungswillig bist. Den Beweis dafür hast Du ja in Form der Einzahlungsbelege von Deinen Raten.

Wenn der Gläubiger nicht ganz dumm ist, wird er sich auch klar darüber sein, dass es gar nichts bringt, Dich zu pfänden. Wenn der Gerichtsvollzieher nämlich bei Dir nichts findet, womit er die gesamte Summe ablösen kann, bekommt der Gläubiger ja auch nicht alles auf einmal, und wenn er es so weit treibet, dass Du die eidesstattliche Versicherung abgeben musst - ja dann bekommt er gar nichts.

eben...

Danke für's Sternchen

Einen Mahnbescheid hast du bereits nach wenigen Wochen auf dem Tisch. Dem kannst du widersprechen, dann geht es vor Gericht. Bis das abgewickelt ist, ist die Schuld zwar schon bezahlt, aber es sind weitere Kosten entstanden. Ich denke, im Moment macht der Gläubiger erstmal auf dicke Hose, weil er natürlich lieber den ganzen Betrag auf einmal hätte. Ob er tatsächlich mahnt oder gar klagt, wenn schon eine Teilzahlung eingegangen ist, steht auf einem ganz neuen Blatt. Ich möchte das stark bezweifeln. Überweise, was du kannst.

DH

Ich vermute, dass es sich um eine Handwerkerrechnung handelt. Du kannst natürlich das Ganze mit Abwarten in die Länge ziehen. Macht aber wenig Sinn, da es immer teurer wird. Versuch doch einen Kredit bei Deiner Hausbank aufzunehmen und den in Raten abzuzahlen.

Also ich würde es schon mal machen. Das gerichtliche Mahnverfahren kann sich auch in die Länge ziehen, manchmal dauert es Monate lang bis das Amtsgericht dich anschreibt, und bis dann kann deine Schuld schon längst beglichen sein. Schick jetzt einfach 100 Euro los, und in einem Monat wieder usw. Vielleicht kannst du dir den Rest bei einem Bekannten ausleihen und gibst diesem dann das Geld in Raten.^^

Gute Antwort!

Ne, nicht unaufgefordert senden. Er könnte es abhebenund das Geld als nicht bekommen einreichen.

Wird zwar schwierig nachzuhalten, dass nichts ankam, aber gibt meist nur Ärger.

@crazyrat

erzähl doch keinen Unfug. Wenn das Geld überwiesen wird oder direkt bei der Bank des Gläubigers eingezahlt wird, hat sie einen Nachweis über die Zahlung. Der Gläubiger wird sich hüten mit dem Geld was anzustellen.

@crazyrat

@crazyrat: Kann er doch leicht beweisen. Er hat ja den Einzahlungsbeleg.

Ne, lass die Bekannten aus dem Spiel. In 4 monaten ist alles bezahlt und der Gläubiger bekommt kein Recht mit seiner Vorderung auf einmal Zahlung.

@schnukky

warum Bekannten aus den Spiel lassen? Vielleicht hat man einen Freund der einem das Geld leihen könnte.

und warum nicht unaufgefordert senden? 100 Euro überweisen, den Beleg an den Gläubiger schicken und im sagen dass der Rest in monatlichen Raten kommt. Kommunikation ist alles.

@kikkelchen

ja nicht den Originalbeleg schicken, den kann er verschwinden lassen. Kopie genügt.

@setus

daß der zum Nachweis nur ne Kopie bekommt, versteht sich von selbst ;)

@crashlady

auf jeden Fall^^

Und selbst wenn man das Original schickt, kann man immer noch die Bank auffordern einen Beweis herauszugeben :-)

Spätestens wenn der GV zur Vollstreckung kommt kannst du eine Ratenzahlung mit ihm vereinbaren.Nur wird sich der zu zahlende Betrag natürlich durch Gebühren erhöhen.Versuch nochmal mit dem Gläubiger zu reden.Aber ich würde auf keinen Fall ohne Absprache einfach so 100Euro überweisen.Das kann zu noch mehr Komplikationen führen.z.B das Geld konnte nicht zugeordnet werden,Zahlung kam zu spät Mahnverfahren wurde schon eingeleitet usw..Alles schon erlebt..;-)

wenn schon etwas eingezahlt wurde, also wenn man "zahlungswillig" ist, kommt auch kein GV.

@setus

Damit wollte ich nur sagen das dann aufjedenfall die Möglichkeit zur Ratenzahlung besteht..

@setus

Danke, das beruhigt mich schon etwas...

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