Girokonto auflösen - muss ich persönlich erscheinen?

5 Antworten

Nein, grundsätzlich musst du NICHT persönlich erscheinen. Ein Kündigungsscheiben mit deiner Unterschrift ist rechtlich wirksam und reicht an sich aus.

Es könnte vielleicht sein, dass die Bank den Verdacht hat, dass ein Betrugsvesuch vorliegt, und deshalb sicher gehen möchte, dass wirklich DU es bist, die das Konto auflösen will. In dem Fall solltest du natürlich hingehen.

Am einfachsten ist es wohl, wenn du einfach bei der Bank anruftst (oder eine Email schreibst) und nachfragst, warum du persönlich erscheinen musst, obwohl ja eine eigenhändig unterschriebene Kündigung vorliegt. Wenn die irgendwas von "wir möchten Ihnen ein attraktives Angebot unterbreiten" faseln, dann wird es ein Verkaufsgespräch um dich zum Bleiben zu bewegen, und das kannst du ablehnen mit dem Hinweis darauf, dass du weder Zeit noch Interesse hast.

Und an alle Leute, die hier so überzeugt "Ja, natürlich musst du persönlich erscheinen" schreien - ich habe schon mehrere Konten gekündigt und musste noch NIE persönlich erscheinen. Meine alte Hausbank war 600 km von meinem jetztigen Wohnort entfernt - denen hätte ich was gehustet, wenn ich dafür extra hätte hinfahren müssen, nur um eine Unterschrift abzugeben! Zudem gibt es ja heutzutage eine ganze Reihe von reinen Online-Banken - deren Konten auch ohne persönliches Erscheinen, sondern einfach per Brief + Unterschrift gekündigt!

Manche Banken verhalten sich sehr hartnäckig und verlangen das persönliche erscheinen (in meinem Fall eine Sparkasse). Gerade nach einem Umzug ist das sehr lästig. Sogar Verwandte mit Vollmacht wurden in meinem Fall abgelehnt. Letztlich bin ich dann im Zuge eines Besuchs der alte Heimat zur Bank. Vermutlich hätte ich ein Einschreiben mit Frist senden müssen, um die zu bewegen. Aber die Kontoführungsgebühr (ja das gibt es) wäre sogar für ein paar Jahre billiger gewesen als ein Einschreiben.

Daher: Vor dem Umzug zu einer überall erreichbaren Bank wechseln!

Es ist kein persönliches Erscheinen notwendig!

Eine schriftliche Kündigung mit der Unterschrift wie bei der Bank hinterlegt reicht völlig aus.

Wie schon erwähnt wurde, kann auch die neue Bank das alte Konto auflösen und auch alle vorhandenen Aufträge übernehmen, wenn sie es anbietet.

Nicht vergessen: geänderte Bankverbindungen weitergeben, wenn irgendwelche Einzugsermächtigungen vorliegen.

http://www.konto.org/allgemein/girokonto-kuendigen/

Die brauchen deine Unterschrift um das Konto aufzulösen, also ja, du musst da persönlich hin.

Die Unterschrift wurde doch schon auf dem Kündigungsschreiben abgegeben.

Klar musst du selber hin. Einfach weil deine Unterschrift erforderlich ist. Stell dir mal vor ICH löse dein Konto auf und lasse alles auf mein Konto einzahlen. Damit ich das nicht kann musst du eben persönlich unterschreiben. Sonst könnte ja jeder kommen.

Ich habe die Kündigung ja unterschrieben...

@Biene862

Ich denk du hast ne Mail geschrieben?

@Nordseefan

und habe eine Kündigung an die Bank geschickt mit Unterschrift und neuer Bankverbindung.

Nein ich habe eine schriftliche Kündigung geschickt (unterschrieben) und habe daraufhin eine Mail von der Bank bekommen, dass ich dazu persönlich antanzen muss.

@Biene862

Frag mal nach, ob die die Taxe bezahlen? :-)

@Biene862

Gut wer lesen kann ist im Vorteil, da war ich wohl zu schnell. Aber trozdem musst du hin, die Unterschrift könnte auch gefälscht sein. Vermutlich werden sie dich schon noch mal drauf ansprechen od du nicht bleiben willst. Lass dich einfach auf keine Diskussion ein.

@Nordseefan

Das ist garantierter Quatsch! Eine schriftliche Kündigung ohne persönliches Erscheinen ist ausreichend. Oder wie willst du z.B. ein Konto bei einer Internetbank kündigen? Die haben keine Filialen!

Ja, eine persönliche Unterschrift muß stattfinden!

Ach ja? Wenn ich z.B. von Flensburg nach Füssen umziehe und deswegen meine Bankverbindung in Flensburg kündige, muss ich fast 800 km fahren wegen einer Unterschrift???????

da könnte ja jeder Dein Konto auflösen und das Guthaben auf sein Konto auszahlen lassen.

Nur wenn dieser "jeder" die Unterschrift auf der Kündigung fälscht.

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