Buchungssatz: Kunde begleicht offene Rechnung; HILFE!

2 Antworten

Die USt. hast du doch im Ausgang bereits gebucht, daher wird sie in diesem Schritt nicht mehr gebucht, das ist der Fehler :o) Es heißt einfach: Bank an FordLL

Ich weiß, dass jeder Lehrer das anders händelt. Bei unserer Lehrerin ist es enorm wichtig, dass Soll und Haben immer gleich sind. Habe mir von der Tafel folge Antwort abgeschrieben:

Soll: Bank 1190,00 Haben: FoLL: 1190,00

Wäre das auch ok?

@katii

Ja, genau das meine ich ja. Bank 1190 an Ford 1190 , da du die USt. bereits beim Rechnungsausgang gebucht hast. :o)

@katii

Wenn ein Lehrer das anders macht, als es das Finanzamat akzeptieren würde, ist er als Lehrer für Wirtschaftsfächer aber so was von Fehl am Platz!!

@tanztrainer1

Der Lehrer hat doch alles richtig gemacht :o)

@Kerstin31

DANKE für die Hilfe. Hab es kapiert - ist doch logisch! Byebye werd dann weiter lernen

Zuerst schreibt man dem Kunden eine Rechnung. Dann bucht man diese Forderung auf dem Forderungskonto im Soll (meist aber auf einem Debitorenkonto, speziell für diesen Kunden). Die Habenbuchungen bei der Rechnungsstellung finden auf dem Erlös-Konto und auf dem Umsatzsteuer-Konto (Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt) statt.

Dann vergehen ein paar Tage oder Wochen, bis der Kunde den Betrag überweist.

Mit dem Kontoauszug von der Bank in der Hand kann man den gesamten offenen Betrag auf dem Konto Bank im Soll und auf dem Forderungskonto im Haben buchen. Die Umsatzsteuer spielt jetzt keine Rolle mehr - das wurde schon bei der Buchung der Rechnung erledigt.

DH! :o)

Buchungssatz Umsatzsteuer/Vorsteuer, Umsatzerlöse und Erlösberichtigungen

Hi,

also ich hoffe mir kann das jemand beantworten. Und zwar geht es um Buchungssätze. Ich schreibe jetzt bald ne Arbeit und wir haben die doppelte Buchführung (nur die Buchungssätze ohne das wir richtig auf Konten buchen müssen) mit Netto- und Bruttoverfahren und sowas eben.

Nun sind mir da ein paar Geschäftsfälle aufgefallen, wo ich jetzt nicht verstehe warum das so gemacht wird.

  • Es kommt zu einer Reklamation: Der Kunde sendet Ware zurück.

Lösung: Forderungen an Umsatzerlöse an Umsatzsteuer

Was ich jetzt nicht verstehe ist folgendes: Und zwar Forderungen ist ein Aktivkonto. Wenn ein Kunde auf Ziel kauft, wird dort ja eine "Mehrung" verzeichnet. Bei einer Reklamation schickt der Kunde doch die Ware zurück - das heißt doch eigentlich, dass die Forderungen weniger werden müssten, da der Kunde diese ja nicht mehr bezahlen muss? Und genauso auch mit Umsatzerlöse und Umsatzsteuer. Umsatzsteuer wird wie Verbindlichkeiten behandelt. Heißt ja Zugänge werden im Haben gebucht und Abgänge dann doch im Soll? Wenn das also korrigiert wird, müsste doch eigentlich im Soll gebucht werden? Umsatzerlöse ist ein Erfolgskonto und Erträge werden im Haben gebucht, aber das ist ja auch kein Ertrag?

  • Bei der Vorsteuer versteh ich das so, dass dies wie Forderungen behandelt wird und somit Zugänge im Soll gebucht werden. Wenn wir als Unternehmen also was kaufen, dann müssen wir Vorsteuer rausziehen, da wir ja nur 100 % bezahlen müssen und die überschüssigen 19 % MwSt bekommen wir ja dann vom Finanzamt wieder. Das ist dann auch richtig? Und wenn da was korrigiert werden muss, wie ist das denn da?
  1. Umsatzerlöse hab ich ja in Frage 1 ja schon aufgegriffen, aber wie ist das mit Erlösberichtigungen? Umsatzerlöse nimmt man bei, wenn Ware verkauft wurde und wenn Ware teilweise zurückgeschickt wird. Wieso wird beides im Haben gebucht? Und Erlösberichtigungen werden ja genommen, wenn ein Kunde Ware physisch komplett behält, aber wegen Mangel oder schneller Zahlung Skonto oder Minderung erhält. Wo wird das denn gebucht? Im Soll oder Haben? Und warum?
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