Galt zu DDR-Zeiten eine "Namensänderung" (Nachname) eines Kindes bei erneuter Heirat der Mutter

5 Antworten

Hallo zusammen,

ich habe das gleiche Problem und bin über euch hier gestoßen. Habe heute mit unserer Standesbeamten gesprochen und die sagte mir explizit das es nicht geht. Nur mit einer sonder-sonder-Ausnahmegenemigung und Pychologischen Gutachten etc. Standesamtlich geht es nach Ihrer Aussage nicht. Sie sagte meine richtiger Geburtsname sei gelöscht. Auch wie Vanka schon geschrieben hat Druck zu machen ist sie nicht nach gekommen. Antrag auf Namensänderung als nicht zu kriegen. Es ginge um Identitäswechsel und das nicht so einfach. Bin geschockt.

Meine Mama hat zu DDR-Zeiten neu geheiratet und ich wurde mit 13 Jahren gefragt ob den Namen annehmen möchte und hatte "ja" gesagt. Als Kind ist man sich der Tragweite gar nicht bewußt. Adoptiert hat mich mein Stiefvater nicht!

Hast du noch eine Idee Vanka?? Komm grad nicht weiter und ein Anwalt zu Rate ziehen geht immer gleich so ins Geld.

lg Palme

Liebe vanka auch ich benötige dringend deine Hilfe meine beiden ersten Kinder möchten ihren geburtsnamen wieder haben. Durch viele böse Worte geben sie mir die Schuld an allem. Ich habe noch Unterlagen gefunden wo aufgeführt ist welchen geburtsnamen sie hatten.

Mein Ex Mann wollte beide adoptieren, das geht aber nicht weil es keine Adoption damals gab. Nur eine Namensschenkung

Bitte um Hilfe damit auch ich endlich zur Ruhe komme

Nein,eine Namensänderung bei Wiederverheiratung galt nicht automatisch als Adoption.Die hätte auch damals separat durchgeführt werden müssen.Und das bedeutet,daß Du den Namen wieder umschreiben lassen kannst.Inwieweit man das begründen muß,weiß ich nicht,allerdings kostet das weniger,als man denkt.Sagte mir meine mutter...:-) Hatte den Fall personlich.Geh zum Einwohnermeldeamt und bring dort Dein Anliegen vor.

Man kann seine Geburtsnamen wieder annehmen. Das beantragt man und zahlt auch dafür. Dieser Betrag ist abhängig von Deinen Einkünften. Früher lag das zwischen 50 DM und 500 DM.

Mir geht es ganauso, ich trage als Geburtsname auch den Namen meines Stiefvaters. Daran ist meine Mutter und das damahlige Jugendamt. Ich habe die Sache so in Erinerung, meine Mutter hat mir einen Brief an meinen Vater diktiert, das ich die Namensänderung selbst wünsch (mit 10Jahren), das hat das Jugnedamt anerkannt und ruck-zuck hatte ich den Namen meines Stiefvaters. Es war also nicht generell so das jedes Kind nach der Wiederheirat der Mutter den Namen des Steifvaters annehmen mußte, sonder es wurde von den Mittarbeitern des Jugendamtes und der Mutter entschieden. Es sollte sich also keine Mutter darüber aufregen, da sie selbst mit beteiligt waren. Es ist schrecklich wieviele Kindheiten, durch falsche Entscheidungen kaputt gemacht wurden. Ich habe selbst sehr unter meinem Stiefvater gelitten, und meine Mutter hat mir nie geholfen. Ich durfte meinen leiblichen Vater nicht mehr sehen, weil der Meinung meiner Mutter und des Jugendamtes das nicht gut wäre. Ich wünsche heute, wäre es doch anders gewesen, und ich hätte bei meinem Vater bleiben können. Ich bin fest entschlossen die Verantwortlichen, die Schuld an diesem Fall haben (Jugendamtmittarbeiter) zur Verantwortung zu ziehen. Ich habe schon aus dem Archiv die Daten dazu angefordert. Aber ich bin sicher das es noch viele ähnliche Falle gibt.

Hallo, mir geht es auch so. Habe auch eine Frage hier rein gestellt weil ich den Nachnamen von meinem Stiefvater trage, der steht sogar auf der Geburtsurkunde, aber meine leiblichen Eltern stehen da auch noch drauf. Ich lass das jetzt untersuchen in Erfurt, ich bin leider umgezogen in 1996 nach NL. Ich verstehe einfach nicht warum ich nicht meinen Geburtsnamen trage, dies ist auch passiert in der DDR. Mir wurde nie was gefragt, ich habe keinen "diktierten" Brief geschrieben an meinen Vater. Ich weiss nur das er noch Unterhalt zahlte als ich schon den Namen von meinem Stiefvater trug. Er ist damals in die BRD gegangen (schrieb der Betrieb wo er arbeitete und die das Unterhalt zahlten an meine Mutter), das war 5 Jahre vor der Wende glaub ich. Ich kann mir nicht vorstellen wie mein leiblicher Vater, der mit meiner Mutter verheiratet war, kein Sorgerecht haben sollte (als Erklärung für Namenswechsel nach Heirat Stiefvater). ☺

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