Für Ex gebürgt und nicht zahlungsfähig? Neuer Freund?

5 Antworten

Du selbst musst dafür nicht einstehen, denn dafür fehlt jegliche Rechtsgrundlage. Dein Gedanke, dass die Bürgschaft der Freundin für den Kredit von Anfang an sittenwidrig und somit nichtig ist, hat einen gewissen Charme. Das solltet Ihr durch einen Anwalt prüfen lassen.

Auf jeden Fall Anwalt einschalten. Er kann z.B. prüfen, ob die Bürgschaft damals sittenwidrig gewesen ist. Es scheint nämlich so, dass die Bank das Beziehungsverhältnis deiner Freundin zum Verpflichten für den Kredit ausgenutzt hat ...du bist aber aus dem Schneider!

"Es scheint nämlich so, dass die Bank das Beziehungsverhältnis deiner Freundin zum Verpflichten für den Kredit ausgenutzt hat" - das würde ja bedeuten, immer wenn jemand für seinen freund / seine freundin aufkommt trifft das zu ...

@kristallvogel

Nein. Entscheidend ist allein die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bürgen. Wenn das pfändbare Einkommen und Vermögen des Bürgen dauerhaft nicht mal ausreicht, die Zinsen für den Kredit zu tragen, wurde sie (auch von der Bank) ausgenutzt, weil sie damit konfrontiert wurde, ihrem Freund "beizustehen", was ja auch gerne als Liebesbeweis ausgelegt wird...Ohne sorgfältige Prüfung und Aufklärung. Das meinte ich.

Das war eine riesen Dummheit von Deiner Freundin.Wer bürgt, muß auch zahlen, ohne wenn und aber. Wieviel, das legt die Bank nach Einkommen fest.

ganz so einfach ist das nicht - und die Bank hat da gar nichts festzulegen!

Also von dir kann man nichts holen,da ihr ja erst später zusammengekommen seid.Bei ihr aber auch nicht ,weil sie unter der Pfändungsfreigrenze verdient.Ich glaube das waren 975€.

Komische Antwortten hier:

Grundsätzlich hat deine Freundin für die Schulden ihres Ex einzuspringen, denn sie hat sich hierfür ja verbürgt. Dass der Vertrag nichtig wegen krasser Überschuldung des Bürgen ist wird nicht der Fall sein, es sei denn sie konnte damals mit ihrem Gehlatschon nicht die Zinsen aufbringen. Der Umstand dass sie nciht mehr die Freundin des Ex ist tut nichts zur Sache.

Da deine Freundin unter der Pfändungsgrenze (knapp 1000 € im monat) liegt kann bei ihr zumindest nicht das Gehlat gepfändet werden. anders sieht es aus mit sachgütern die in ihrem eigentum stehen und nicht unter die Pfändungsverbote fallen. Da sie für die Bank aber ein verdammt schlechter Bürge ist sollte sie sich um Kontakt mit der Bank (?) bemühen, viell geben die sie ja als Sicherheit auf.

Auch wenn du nicht mit ihr verheiratet bist: sollte es dennoch zu einer Pfändung kommen und Madame wird arbeitslos/vermögenslos - hat also einen Anspruch auf Sozialhilfe - MUSST du in die Presche springen. Das sieht das SGB so vor.

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